Schwaz in alten Ansichten Band 2

Schwaz in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hans Sternad
Gemeente
:   Schwaz
Provincie
:   Tirol
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-6650-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwaz in alten Ansichten Band 2'

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69 Barbarabrückenbaugeschichte ab 1929.

Dieses Foto vom Winter 1961 zeigt uns die Statue der heiligen Barbara, aufgestellt vor der gleichnamigen Brücke über den Inn. Eine Barbarabrücke wurde bereits am 20. Mai 1929 (Pfingstsonntag) um 13.00 Uhr eingeweiht und ist 1977 wegen Baufäl ligkeit abgetragen worden. Von den Schwazer Pionieren wurde 1977 gleichzeitig eine Behelfsbrücke für Fußgänger errichtet, ehe sie am 6. August 1985 vom Hochwasser gedrückt in zwei Teile zerbrach. Eine neue, formschöne Betonbrücke entstand in diesem Bereich bereits 1984, wobei die Fertigstellung und die offizielle Eröffnung am

Mittwoch, 2. Oktober 1985 mit dem Einschalten der Verkehrsampeln erfolgten. (Einweihung erst 1986.) Die Fußgeher konnten infolge der Hochwasserkatastrophe bereits am 7. August 1985 behelfsmäßig die Brücke benützen. Für viele Stadtbewohner nicht ganz verständlich wurde eine Barbarastatue etwas abseits am rechten Innufer vor der neuen Barbarabrücke aufgestellt und nicht, wie man vorher annahm und ein Platz vorhanden wäre, in der Mitte der Brücke.

70 Kalter Winter nm Inn 1963. Die alte Barbaraholzbrücke in einer Aufnahme vom 27. Februar 1963 in Blickrichtung zum Bahnhof und zum Stift Fiecht. Der Inn ist bis auf eine schmale Rinne zugefroren; Zeitzeugen sprechen von einem der kältesten Wintermonate. Noch kälter aber war der Winter 1929, wo ebenfalls im Februar der Inn vollständig zugefroren war.

7 1 Blick auf die Schwazer Felder. In besonders eindrucksvoller Weise werden auf diesem Foto die baulichen Veränderungen deutlich, die in der Zwischenzeit im Osten der Stadt eingetreten sind. Links unten sieht man einen Teil der Freiheitssiedlung, in weiterer Folge die heutige unbebaute Ernst - Knapp-Straße und die Schwazer Felder; dahinter sind die Nachbargemeinde Stans und das Stanserjoch zu sehen. Noch im [ahre 1970 hatte man von verantwortlicher Seite im Bereich der Ernst - Knapp-Straße in Erwägung gezogen, hier eine Gewerbezone zu errichten, die nun aber viel weiter östlich, im sogenannten Ortsteil Einfang, angesiedelt wor-

den ist. Wo jetzt in einer Aufnahme aus den Sechzigerjahren noch Wiesen und Felder zu sehen sind, stehen nunmehr auf dem zweiten Foto Wohnanlagen und Hochhäuser, der Blick aufStans ist verschwunden.

72 Friedhof St. Martin ab 1960. Seit dem [ahre 1960 wurde im alten Schwazer Friedhof, der sich neben der pfarrkirche befand, nicht mehr beerdigt. Ein neuer, terassenförmig gebauter und 1 3 737 Quadratmeter großer neuer Friedhof entstand in St. Martin, im sogenannten Dorf, einem Ortsteil südöstlich der Stadt Schwaz. An seinem südlichen Ende, auf einem eigenen erhöhten Trakt, ist die Urnenbestattung eingerichtet worden. Außerdem baute man eine Totenkapelle mit Leichen- und BestattungshalIe sowie eine WC-Anlage.

73 Alter Friedhof mit Arkaden um 1900.

Der ehemalige alte Friedhof von Schwaz mit den Arkaden und der spätgotischen Totenleuchte aus dem [ahre 1518 neben der pfarrkirche ist hier in einem historischen Foto, um das [ahr 1900, zu sehen, wo, wie berichtet, ab dem [ahre 1960 nicht mehr beerdigt worden ist. Es bedurfte ein besonderes Feingefühl der Verantwortlichen in der Stadtgemeinde Schwaz, um die alten Gräberbesitzer über das Auflassen des alten Friedhofes zu informieren und zu überzeugen; trotzdem blieben Proteste nicht aus. Erst im [ahre 1976 konnte der Umbau in eine weihevolle Grünanlage - wie man es damals nannte, die Bezeichnung 'Park' wurde bewusst vermieden - begonnen und

noch im [ahre 1977 abgeschlossen werden. Nunmehr besitzt die Stadt Schwaz an

dieser Stelle eine schöne Parkanlage, eine 'grüne Lunge' inmitten des Stadtkerns,

die seine Bewohner sowie auch Besucher zum Verweilen und Erholen einlädt.

74 Pichlerschmiede 1965.

Im Foto sehen wir den Schmiedemeister Josef PichIer (geb. 1 899, gest. 198 2) und den Landwirt Josef Resch aus Schwaz beim Hufebeschlagen in der ehemaligen Schmiedewerkstätte ('Pichlerschmiede'), Innsbrucker Straße 49, um das [ahr 1965. Seit dem [ahre 1986 ist an dieser Stelle eine Bau- und Kunstschlosserei Lintner untergebracht.

75 Haringeek in der Swarovskistraße 1965.

Eine alte Aufnahme aus dem [ahre 1965 zeigt uns einen Bereich der heutigen Swarovskistraße in Blickrichtung Nordwesten, früher Spornbergerstraße und davor Langgasse genannt, beim 'Haringeck', benannt nach dem damaligen Besitzer Franz Lechner vulgo Haring (geb.1842, gest. 193 1). Lechner stammte väterlicherseits von einem der ältesten in Schwaz ansässigen Geschlechter, dessen Name bis in das 17. [ahrhundert zurückreicht. Sein Großvater war Besitzer beim Gschnaller in der damaligen Berggasse (früher Pludergasse, heute Pirchanger).

Das Haringhaus ist in den Siebzigerjahren abgetragen worden.

76 Traudl Hecher, Olympiabronze 1964-.

In der Bildmitte sehen wir Traudl Hecher aus Schwaz beim großen Empfang in ihrer Heimatstadt im [ahre 1964, nachdem sie bei der Winterolympiade in Innsbruck in der Abfahrt die zweite Bronzemedaille (nach 1960) erringen konnte. Im internationalen Damenrennsport dominierte Traudl Hecher in den [ahren 1960 bis 1967 in allen drei Disziplinen. Zu dieser Zeit hatte es noch keinen Weltcup gegeben; infolge ihrer damaligen Überlegenheit hätte sie diesen Bewerb über [ahre beherrscht. Die Stadt Schwaz zeichnete die berühmte Sportlerin am 19. November 1974 mit dem Sportehrenzeichen aus.

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