Schweidnitz in alten Ansichten

Schweidnitz in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Adler
Gemeente
:   Schweidnitz
Provincie
:   Polen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4962-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schweidnitz in alten Ansichten'

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r ·.SchUJeidnilz

ftrlillerie-Kaserne

89. Als 1899 aus den in Schweidnitz stehenden Abteilungen das 2. Schlesische Feldartillerieregiment Nr. 42 gebildet wurde, mußte auf dem Platz des ehemaligen Galgenforts, der Bolkohöhe, für die fahrende Abteilung eine neue Kaserne errichtet werden, die Bolkokaserne. Das Bild stammtaus dem Jahre 1911.

Schweiànitz

E.ingang zur evangel. FrielÛnskir&h mit Giockenturm

90. Vor der Kaserne biegen wir nach rechts in die Äußere Kirchstraße und stehen bald vor dem Eingang zum Friedenskirchhof. Die Friedenskirche 'zur Heiligen Dreifaltigkeit vor Schweidnitz' - so lange Zeit die offizielle Bezeichnung - war eine der drei Kirchen, die den schlesischen Protestanten der Erbfürstentümer nach dem Westfälischen Frieden zugestanden wurden. Sie mußte außerhalb der Stadtmauern errichtet werden. Der links im Bild sichtbare Glockenturm wurde erst nach der Altranstädter Konvention (1707) erlaubt und stand in geraumer Entfernung von der Kirche.

Karse- Wilhelm 11. in Schweidnitz am 8. September 1906

91. Öfter erhielt die Kirche hohen Besuch. 1906 etwa kam Kaiser Wilhelm H., der anläßlich der Herbstmanöver in Schlesien weilte, nach der Einweihung des Denkmals für das Lager von Bunzelwitz zur Besichtigung. Er nannte das Gotteshaus eine der schönsten Kirchen Deutschlands. Fast an der gleichen Stelle, an der hier der Kraftwagen Seiner Majestät auf der Fahrt zur Kirche fotografiert wurde, wartete im November 1989 der Autobus auf Helmut Kohl, den Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, während dieser das Gotteshaus besuchte.

92. Erst 1652 wurde der Bauplatz abgesteckt, 1656/57 die von Albrecht von Säbisch entworfene Kirche errichtet. Sie durfte nur aus Holz und Lehm gebaut werden. Den kleinen Dachreiter rechts stiftete 1714 ein Gemeindemitglied, damit das darin befindliche Glöckchen ein Zeichen zum Läuten der drei großen Glocken geben konnte. Schließlich lag ja der Glockenturm fünfzig Schritt von der Südfront entfernt!

93. Von der neuen Barockkanzel des aus Dresden zugewanderten Kunsttischlers Gottfried August Hoffmann wurde erstmals 1729 gepredigt, und zwar von dem berühmten Liederdichter und damaligen Pastor primarius Benjamin Schmolck. Auch der zur Jahrhundertfeier 1752 aufgestellte Altar mit der Darstellung der Taufe Christi ist ein Werk Hoffmanns.

94. Eine Eigenart der Kirche sind die vielen eingebauten Emporen, Zwischenchöre und Logen. Mit ihnen bietet sie 3 000 Sitzplätze und kann insgesamt 7 500 Personen aufnehmen. Auf dem Bild sieht man das Prachtstück der Einbauten, die Fürstensteiner Loge der Grafen Hochberg.

95. Der Taufstein von Pankratius Werner aus Hirschberg wurde 1661 von sechs Adelsfamilien gestiftet, deren Namen und Wappen auf den sechs Seiten des Taufbeckens zu sehen sind. Im Deckel ist die Taufe Christi dargestellt.

96. Beim Verlassen des Kirchengeländes steht gleich rechts an der Äußeren Kirchstraße das Gebäude des ehemaligen Lyzeums. Nachdem diese 'Höhere Töchterschule' 1923 in der staatlichen Friedrichschule (Nr. 22) aufgegangen war, wurden dort einige Klassen der evangelischen Knabenschule untergebracht. Am Ende der Äußeren Kirchstraße führt die Moltkestraße rechts zum Margaretenplatz, links zur Breslauer Straße (Nr. 142 ff.); im Hintergrund bezeichnet der Rathausturm den Markt.

Schweidnîtz;

fieLlssere Kircbstrasse mit evong. Iiö/lere l:öchterschLlle.

97. Ein Bliek zurück zeigt im Hintergrund die Bolkokaseme (Nr. 89). Auf der rechten Straßenseite steht, etwas zurückversetzt, die 1865 eingeweihte evangelische Knabenschule, die spätere 'Hindenburgschule' .

98. Die Moltkestraße bringt uns wieder auf den Margaretenplatz (Nr. 80 f.),

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