Schweidnitz in alten Ansichten

Schweidnitz in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Adler
Gemeente
:   Schweidnitz
Provincie
:   Polen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4962-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schweidnitz in alten Ansichten'

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9. Die überlebensgroße. Bronzefigur des 'Eisernen Kanzlers' nach einem Entwurf von Prof. Bärwald wurde 1904 nach fünfjährigen Planungen auf dem Platz vor der Reichsbank enthüllt. Links sehen wir das 1929 eröffnete Gebäude der Industrie- und Handelskammer.

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Reid)sbank.

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10. Am 1. April 1897 war in Schweidnitz eine Reichsbanknebenstelle für Schweidnitz und acht weitere Kreise mit zusammen 650 000 Einwohnern eröffnet worden. Auf einem von der Stadt der Kaiserlichen Reichsbankverwaltung geschenkten Grundstück entstand ein stattliches Verwaltungsgebäude (1902). Letzter Direktor war Richard Poh!.

Schweidnitz.

11. Ein Bliek vom Wasserturm zeigt 1911 noch große BauIücken an der Unteren Wilhelmstraße; dadurch sind die Häuser an der Fleischerstraße sichtbar. Im Vordergrund schauen wir auf die Synagoge hinab, links kreuzt die Kroischstraße, die am Gefängnis vorbei zur Langstraße (Nr. 125) führt. Der Rathausturm am Ring und das Wahrzeichen der Stadt, der Turm der katholischen Pfarrkirche, begrenzen das Panorama links und rechts. Hinter der Haftanstalt liegt an der Rosenstraße das Gebäude der katholischen Knabenschule (später Hans-Schemm-Schule).

12. Nach Osten schweift der Bliek weit über die 'Niederstadt' bis zum Zobten. Im Vordergrund rechts sehen wir am Sedanplatz die Gebäude des Militärlazaretts, am äußersten linken Rand den katholischen Nikolaifriedhof - heute ein Park mit Zugang zu den Teichen (Nr. 28), die sich zwischen den Bäumen des Mittelgrunds verstecken. Der viereckige Turm mit Zeltdach (1863) kennzeichnet die Städtische Warmbadeanstalt am Schreibendorfer Platz. Vor dem Reichsbahnausbesserungswerk stehen ganz im Hintergrund wie ein Festungswall die Eisenbahnerhäuser der Strehlener Straße aus den zwanziger Jahren.

13. Zwischen der Reichsbank (rechts) und der Mauer des Pfarrgartens gleitet ein Pferdeschlitten die Untere Wilhelmstraße hinab zum Niedertorplatz.

Schweidnitz

Rentnergarten mit Pfarrkirche

14. Hinter dem Reichsbankgebäude pflegte das Stadtgartenamt zur Freude der Ruheständler, aber auch von Müttern mit Kindern und allen, die ein paar Minuten der Entspannung suchten, eine schmucke Kleinanlage, den 'Rentnergarten': Springbrunnen, Goldfischteich, Blumenbeete und Rabatten loekten zum Schauen, Bänke zum Verweilen. Auch ihn überragt der Turm der Stadtpfarrkirche, mit 103 Metern der höchste Schlesiens, Um 1400 wurde der Bau begonnen, um 1525 war das Oktogon bis zur Aussichtsterrasse fertig. Den dreifach durchbrochenen Turmhelm erbaute 1565 Georg Stellauf aus Breslau, der auch den dortigen Rathausturm errichtet hatte.

15. Am Ende des Rentnergartens führen von der Unteren Wilhelmstraße ein paar Stufen zur Tränkstraße , auf der wir bergab zum Schreibendorfer Platz, der Promenade mit den Teichen und zum Elisabeth-Krankenhaus (Nr. 137) kämen. Wir aber wenden uns nach rechts und kehren über den Sedanplatz zurück zum Wilhelmsplatz.

Schweidnilz Wilhelmstrabe und Postamt

16. An der Hauptpost (1876; modernisiert 1907) gehen wir nach Süden zur Waldenburger Straße. Auf dem Bild um 1915 erinnern zwei Laternen an die Fortschritte in der StraBenbeleuchtung. 1863 lösten Gaslaternen wie die vor dem Haupteingang die früheren Petroleumleuchten ab. Auf dem Platz steht eine elektrische Bogenlampe. Die Stadt wurde immer heller: 1867 leuchteten erst 228 Gaslaternen, 1936 waren es schon 777. Im Januar 1908 erstrahlten die ersten elektrischen Lampen auf öffentlichen Plätzen.

17. An der Ecke Waldenburger Straße/Gartenstraße (nach links) steht der Gasthof 'Zu den zwei Löwen' (später 'Hohenzollernhof). Wie viele andere Wirtschaften erinnert er mit der Bezeichnung 'Ausspannung' an die Zeit, da das Auto noch nicht existierte oder Seltenheitswert hatte. Privat- wie Geschäftsreisende konnten ihre Gespanne nicht einfach unter der Straßenlaterne parken.

Schweidnilz

Blid! ~ul G~rlen-Str~be und W4sm- Turm

18. Aus etwas ungewohntem Blickwinkel, vom Dach des 'Hohenzollernhofs', hat der Fotograf hier die Gartenstraße in Richtung Osten aufgenommen. Links führt eine Sackgasse ins Feuerwehrdepot und zum Städtischen Bauhof, gegenüber (nicht sichtbar) die Blumen- zur Grünstraße. An Sedanschule und Wasserturm vorbei läuft die Kroischstraße nach links zur Stadtmitte, hinten schließt das Garnisonslazarett den Ausbliek ab. Es liegt schon an der rechts zur Friedrichschule (Nr. 22) führenden Sedanstraße.

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