Schweidnitz in alten Ansichten

Schweidnitz in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Adler
Gemeente
:   Schweidnitz
Provincie
:   Polen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4962-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schweidnitz in alten Ansichten'

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59. Der Neptunbrunnen - ein Vorgänger wird schon 1561 erwähnt - wurde 1732 in seiner jetzigen Form errichtet. Die Felder des steinernen Wasserbehälters zeigen die Wappen der für die Stadt verantwortlichen Herrschaften: den kaiserlichen Doppeladler, den böhmischen Löwen, den Adler der Fürstentümer Schweidnitz-Jauer, das Wappen des damaligen Landeshauptmanns Hans Anton von Schaffgotsch und das Stadtwappen. Oft verlor der 'Gabeljürge' seinen Dreizack; ausrückende Soldaten nahmen ihn immer wieder als Maskottchen mit.

60. Die Dreifaltigkeitssäule, nach dem Vorbild der Säule am Wiener Graben errichtet, stiftete 1693 der Landeshauptmann der Fürstentümer Schweidnitz und Jauer, Johann Graf von Sinzendorf, der 1697 in Schweidnitz starb und in der Pfarrkirche begraben wurde.

61. Der Rathausdurchgang. Durch dunkle, schwere Gewölbe können wir vom Obstmarkt zum Buttermarkt gelangen. In diesem engen Gäßchen lag zu Beginn der Stadtgeschichte ein Teil der Läden des Kaufhauses, das mit dem Rathaus räumlich verbunden war.

62. An der Ecke Obst-/Buttermarkt schauen wir zurück zur Burgstraße. Ein bißchen großsprecherisch erhebt sich das Eckhaus aus der lahrhundertwende über das übrige Ensemble. Merkur, der Gott der Kaufleute, krönt sein Türmchen: Symbol der ungebrochenen Hoffnung auf die Entwicklung von Handel und Gewerbefleiß in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Der Name 'Pannwitz' erinnert den alten Schweidnitzer an die köstlichen Bolko-Bissen! Bescheidener als sein Gegenstück an der Nordwestecke zeigt sich der Brunnen vor dem Schmetterhaus.

63. Die Ostseite des Rings, der Buttermarkt, im Jahre 1906. Die Marktstände, das bunte Gewühl der Käufer weisen - wie die Namen der Ringseiten - auf das agrarische Umland, aus dem die Bauern ihre Produkte zum Verkauf in die Stadt brachten. Schon 1597 beschreibt Nikolaus Thomas den Markt: 'Am Sonnabend bringt die Landbevölkerung die Erzeugnisse des Feldes in die Stadt, Weizen, Roggen, Hater, Gerste und Hülsenfrüchte. Hier steht Käse, dort Butter in Menge, anderswo Geflügel. Nicht fehlt die fette Gans, nicht Enten, Hühner, auch nicht zur Herbstzeit Amseln, Lerchen, Holztauben.' Er zählt noch Obst, Walnüsse, Salat, Zwiebeln, Knoblauch, Rüben, Grünzeug, Salz, Seefische und das in langen Reihen aufgehängte Fleisch auf.

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Ring Edle Lange Slraée

64. Auf der gegenüberliegenden Seite setzt das Eckhaus an der Langstraße einen ähnlichen Akzent wie das Merkur-Haus an der Ecke Burgstraße. Den weiteren Weg durch die Langstraße finden wirabNr.125.

5chweidnilz. qetreidemarkt mit Kupferschmiedstrasse.

65. Wir wenden uns nach Westen und gehen noch einmal den Getreidemarkt hinauf. An der Front der Bürgerhäuser entlang schweift der Bliek bis zum Turm der Ursulinenkirche in der Kupferschmiedestraße.

66. Links zweigt die Bögenstraße zum Wilhelmsplatz und zum Hauptbahnhof ab. Am Eckhaus Kupferschmiedestraße steht unter einem Baldachin die gotische Statue Johannes des Täufers auf einem Kragstein. Links hinter dem Hotel 'Deutsches Haus' erstreckt sich das Gebäude des Ursulinenklosters. Die Häuser im Hintergrund stehen schon an der Oberen Wilhelmstraße (Nr. 71).

67. Ein Bliek zurück am Ende der Kupferschmiedestraße zeigt Front und Turm des Ursulinenklosters und seiner Kirche St. Joseph. 1700 karnen die ersten sechs Schwestern nach Schweidnitz, 1754 wurde der Grundstein zur barocken Klosterkirche gelegt, die wegen der Wirren von Kriegs- und Nachkriegszeit erst 1772 eingeweiht werden konnte. Viele Schülerinnen erhielten ihre Bildung im Lyzeum, der Frauen-, der Handelsschule oder anderen Ausbildungsrichtungen, die von den Ursulinen angeboten wurden.

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Enthüllung des }Y1oltke-'}}enkmals in Schweidnite am 29. October 1899.

68. Vom Ende der Kupferschmiedestraße zweigt nach rechts der Burgplan Richtung Burgstraßel Friedrichstraße ab. Hier war der Ort der 1528 zerstörten mittelalterlichen Herzogsburg. 1676 überließ Christoph Wenzel von Nostitz das Areal den Kapuzinern, die dort ein Kloster errichteten. Nach der Säkularisation (1810) fiel es an die Stadt. Die Klostergebäude wurden zum Versorgungshaus, die Kirche seit 1818 zur evangelischen Garnisonkirche. Das Bild zeigt die Enthüllung des Moltkedenkmals vor der Garnisonkirche am 29. Oktober 1899. Links führt die Suarez- zur Friedrichstraße .

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