Schweidnitz in alten Ansichten

Schweidnitz in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Adler
Gemeente
:   Schweidnitz
Provincie
:   Polen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4962-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schweidnitz in alten Ansichten'

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69. Das Portal der nach dem Brand von 1528 wiederaufgebauten Burg trägt die Jahreszahl 1537 und neben dem kaiserlichen Doppeladler und dem böhmischen Wappen die Titel Ferdinands I. von Österreich, der als böhmischer König seit 1526 auch Herzog von Schlesien war. Von 1931 bis 1939 führte diese Tür ins Stadtmuseum.

Schweiànitz JVioltkeoenkmal

70. Das Bronzestandbild Helmuth von Moltkes, des Generalstabschefs in den Einigungskriegen 1866 und 1870/71, schuf Ernst Seger. Moltkes Beziehung zu Schweidnitz wurde sehr eng, als er 1867 das Gut Kreisau erwarb, wo er auch 1891 seine letzte Ruhestätte fand (Nr. 153).

71. An der Ecke Suarezstraße steht 1900 schon die prächtige Villa 'Morys Ruh', in die 1939 das Städtische Museum vom Burgplan verlegt wurde. Die Obere Wilhelmstraße weist hier noch große Baulücken auf. Ganz links erhebt sich als mächtiger Ziegelbau die 1891 vom evangelischen Gesellen- und Meisterverein erbaute 'Herberge zur Heimat'. Wir folgen der Straße nach rechts zum Bahnübergang Friedrichstraße. (Anschluß links ab Nr. 118.)

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72. Ehe wir vor dem schienengleichen Bahnübergang der Strecke nach Königszelt rechts in die Friedrichstraße abbiegen, werfen wir einen Bliek in die Bolkostraße, in die von links die Brüderstraße einmündet, Weiter unterhalb wird sie von der Glubrechtstraße gekreuzt, die vom Margaretenplatzkommt. (Nr. SOff.)

73. In vielem gleichen sich die Wohnstraßen des Viertels. Erst nach der Entfestigung, aber noch in der Zeit eines wohlhabenden Bürgertums vor dem Ersten Weltkrieg angelegt, sind sie breit, großzügig, von stattlichen Miethäusem mit geräumigen, hohen Wohnungen gesäumt. Und doch hat jedes Haus seine individuelle Note: ein Türmchen hier, ein Erker dort lockern die Reihen auf.

SCHWEID ITZ

Friedrich- und Burgstraße

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74. Wir folgen der Friedrichstraße stadteinwärts. Besonders deutlich ist auf dem Bild der Kontrast zwischen der neu angelegten Prachtstraße und der alten, engen Burgstraße. Am rechten Bildrand sieht man noch die einzig erhaltene der mittelalterlichen Torkirchen, die Barbarakirche am ehemaligen Striegauer Tor, dahinter das rote Ziegelgebäude der Polizeiverwaltung Ecke Burgplan. Links führen Margaretenstraße und Obere Ritterstraße zum Margaretenplatz. Das Eckhaus von Sölter & Starke fiel vor dem Krieg der Spitzhacke zum Opfer.

75. Durch die Burgstraße, in der einige bemerkenswerte Hausportale den Bliek auf sich lenken, nähern wir uns wieder dem Ring, biegen aber vorher links in die Köppenstraße ein.

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76. Das Gebäude linkerhand beherbergte von 1854 bis 1934 das evangelische Gymnasium. Der Neubau entstand auf dem Areal des 1810 aufgehobenen Franziskanerklosters, nachdem der Schule das ursprünglich benutzte Gebäude auf dem Gelände der Friedenskirche zu klein geworden war. Das Gymnasium war auf Grund der Altranstädter Konvention im Jahre 1708 entstanden; das letzte Abitur fand 1941 statt (s. auch Nr. 37138). In das 1934 geräumte Gebäude an der Köppenstraße zog die Kommandantur ein.

77. Auf der rechten Seite wieder eines der schönen Portale, an denen die Stadt so reich ist. Es gehört zu dem Haus, das Felix Hammerschmidt 1723-1726 für den Grüssauer Abt Dominikus Geyer erbaute. Als die Preußen 1741 Schweidnitz besetzten, nahm hier Feldmarschall Schwerin Quartier. Von Friedrich II. beschlagnahmt, wurde das Gebäude später ArtillerieZeughaus und schließlich Sitz des Finanzamts.

78. Nach Osten zweigen von der Köppenstraße die Nonnen- und die Herrenstraße ab. In ihnen wie in den angrenzenden Gassen, der Peters-, Züchner- und Büttnerstraße, fand sich der älteste Wohnbaubestand. Das malerische Bild mag darüber hinwegtäuschen, daß das Wohnen hier nicht immer komfortabel war. Schade ist es allemal, daß nur noch wenige dieser Straßen intakt, manche völlig verschwunden sind.

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