Schweidnitz in alten Ansichten

Schweidnitz in alten Ansichten

Auteur
:   Horst Adler
Gemeente
:   Schweidnitz
Provincie
:   Polen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4962-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schweidnitz in alten Ansichten'

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5Ir~~~en· Pilrlie.

79. In der Büttnerstraße befand sich auch die älteste Schweidnitzer Kaserne, die Maria-TheresiaKaserne, die trotz ihres Namens wohl aus der friderizianischen Zeit stammte.

Schuieidniie

Morgarethenolots

80. Den Margaretenplatz (ab 1933 Martin-Luther-Platz) betreten wir von der Köppenstraße. Auf dem Bild aus dem Jahre 1900 wirkt er noch recht kahl. Die Chronisten berichten, die Bäume hätten mehrfachen Erdaustausch gebraucht, bis sie sich zum Wachsen entschlossen hätten. Er bildete eine Art Drehscheibe, denn von ihm gingen folgende Straßen aus: Ritter-, Margareten-, Glubrecht-, Vorwerk-, Agnes-, Moltke-, Köppenstraße und das Töpfergässel.

81. Das Bild aus den dreißiger Jahren zeigt ein grüne Oase, die trotz des starken Verkehrs auf dem Platz zum Ausruhen einlädt. Die Blickrichtung geht in die Köppenstraße, vorn das Finanzamt.

Sehweidnitz. Glubrechtstrajte

82. Die Glubrechtstraße wurde nach Oberbürgermeister Gustav Ludwig Glubrecht benannt, der von 1852 bis 1888 in Schweidnitz wirkte. Sein Nachfolger, Rudolf Thiele (1888-1892), gab der im Hintergrund links abzweigendenThielestraße seinen Namen. Im Garten des 1906 erbauten Hotels 'Volksgarten' stand einst das Geburtshaus von Karl G. Suarez (s. Nr. SI). Im Hintergrund rechts sieht man am Rand der Promenade das Seminar für Landwirte. Die Karte stammt aus dem Jahr 1917.

v ? Schweidnita-Serninar für Landwirte

83. Das Seminar für Landwirte wurde 1911 eröffnet, während des Kriegs geschlossen und 1919 als Höhere Lehranstalt für praktische Landwirte neu eröffnet. Sie war damals in Deutschland die einzige Anstalt dieser Art zur Ausbildung von Betriebsleitern landwirtschaftlicher Großbetriebe. Zu ihrer Blüte führte sie Direktor Ernst Engelmann (1921-1937). Im abgebildeten Gebäude war seit 1888 schon die 1876 begründete landwirtschaftliche Winterschule untergebracht.

Schweidnitz

Brüder-Strasse

84. Durch die Thielestraße kommen wir über die Brüderstraße wieder zur Oberen Bolkostraße (s. Nr. 73). Im Hintergrund ragt derTurm des 'Volksgartens' auf. Wir gehen nach links.

H. Iron. Elek'[Icitätszähler1abrök. G " b H SchlNeidnitz

85. Über die Kreuzung Obere Bolkostraße/Glubrechtstraße gelangen wir in die vom Margaretenplatz kommende Vorwerkstraße, der wir stadtauswärts felgen. Fast am Stadtrand entstanden hier die Aron-Werke, später Heliowatt, eine der bedeutendsten Industrieanlagen der Stadt. Sie wurde 1897 als Zweigwerk eines Charlottenburger Unternehmens zur Herstellung elektrischer Zähler gegründet und wuchs rasch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Das Bild starnmt aus den Anfangsjahren um 1900. Noch weiter stadtauswärts lag an der Vorwerkstraße der neue evangelische Friedhof (seit 1889).

86. Auf dem Rückweg biegen wir links in die Untere Bolkostraße ein und gehen am evangelischen Krankenhaus 'Bethanien' vorbei, das 1872 eingeweiht wurde. Die Ansichtskarte gibt den Urzustand um die Jahrhundertwende wieder. Spätere Anbauten veränderten das Bild.

87. Rechts zweigt gegenüber dem Krankenhaus die Agnesstraße zum Margaretenplatz ab. Hier wurde 1929, im letzten 'guten' Jahr der Weimarer Republik, das neue evangelische Gemeindehaus eingeweiht. Bis dahin hatte die 'Herberge zur Heimat' (Nr. 71) diese Aufgabe erfüllt. Nun erhielt die Gemeinde einen großen, dreischiffigen Saal mit über 1 000 Sitzplätzen und einer Orgel und alle nötigen Nebenräume.

88. Zwischen Schützenplatz und Heliowatt-Werken entstand 1936 an neu angelegten Straßen (Höring-, Woyrsch-, General-Wever-Straße) für den Regimentsstab und die Il. Abteilung des AR 28 ein Kasernenkomplex, die Barbara-Kaserne. Das Standbild der Heiligen Barbara ist ein Werk der Dorothea von Philippsborn (s. Nr. 5).

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