Warning: mysql_connect(): Headers and client library minor version mismatch. Headers:50156 Library:50527 in /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/database.req.php on line 15

Warning: session_start(): Cannot send session cookie - headers already sent by (output started at /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/database.req.php:15) in /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/require.req.php on line 2

Warning: session_start(): Cannot send session cache limiter - headers already sent (output started at /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/database.req.php:15) in /home/0003/sites/s245/europese-bibliotheek.nl/web/require/require.req.php on line 2
Uitgeverij Europese Bibliotheek | Schwelm in alten Ansichten Band 1 | boeken | alfabetisch-overzicht
Schwelm in alten Ansichten Band 1

Schwelm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gerhard Kleinhempel
Gemeente
:   Schwelm
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2898-8
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Schwelm in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

EINLEITUNG

Die Ansichtskarten und Fotos in diesem Buch wollen das alte Schwelm festhalten, das zum Teil schon der Spitzhacke und den Bomben des Zweiten Weltkrieges zum Opfer fiel. Schwelm hat zwar nicht die Sehenswürdigkeiten einer Großstadt aufzuweisen, aber es hat eine wechselvolle Vergangenheit, die bis weit ums Jahr 1000 zurückreicht: Der Name Schwelm tritt hier zuerst in Schriften des Klosters zu Werden an der Ruhr in Erscheinung,

Dieses Buch erhebt keinen Anspruch auf einen genauen chronologischen Ablauf der Vergangenheit Schwelms. Das bleibt den Historikern überlassen. Dieses Buch will vielmehr allen denen, die an ihrer Heimat hängen, Blätter der Erinnerung bieten.

Es sollen nur ganz kurz einige geschichtliche Begebenheiten gestreift werden: 1085 wird des Ortes Schwelm und seiner Kirche in einer Urkunde Erwähnung getan; 1189 bestätigt Kaiser Friedrich Barbarossa eine Verpfändung, wonach die Höfe Schwelm, Elberfeld und Hilden an den Grafen Engelbert von Berg kommen; 1225 wird der Sohn des Grafen, der Erzbischof Engelbert von Köln am Gevelsberg auf Anstiftung seines Vetters, des Grafen von Isenburg, ermordet; 1392 kommt der Hof

Schwelm in den Besitz des Grafen Adolf von der Mark; 1590 erhält Schwelm Stadtrechte von dem Herzag Wilhelm lIL van Jülich-Kleve-Berg, Die Stadt wird nunmehr von einer Schutzmauer umgeben. Die vier Stadttore waren gelegen: Ostenstraße, Bahnhofstraße, Barmer Straße und Kölner Straße; 1666 kommt die Grafschaft Mark mit Schwelm in den Besitz des Großen Kurfürsten von Brandenburg; von 1807 bis 1815 gehörte Schwelm zu dem von Napoleon 1. errichteten Herzogtum Berg unter der Herrschaft Murats; 1847 wird die Eisenbahnstrecke von Elberfeld bis Schwelm eröffnet. Etwa zehn Jahre später wird die Dampfkraft und die Gasbeleuchtung in der heutigen Kreisstadt Schwelm eingeführt. Erwähnt werden sollen auch die großen Brände, von denen Schwelm in den vergangenen Jahrhunderten heimgesucht wurde: 1503 wird das ganze Dorf mit Ausnahme der Kirche und des Pfarrhauses ein Raub der Flammen; 1520 wird wiederum das ganze Dorf nebst Kirche eingeäschert; 1722 am 18. Oktober legt eine furchtbare Feuersbrunst, die im Hause Bahnhofstraße 1 begann, die Hälfte der Stadt in Asche; 1827 am 22. September brennt ein großer Teil Schwelms, darunter auch die katholische Kirche mit dem Pfarr-

haus nieder. Ausgebrochen war das Feuer in der Hofgasse 8; 1836 in der Nacht des 8. August wird die erst hundert Jahre vorher neuerbaute lutherische Kirche durch Feuer zerstört.

Wie ich bereits erwähnte, soll mein Buch kein Werk sein, das die Geschichte unserer Stadt durch die J ahrhunderte in allen Einzelheiten beschreibt; das haben bereits berufenere Männer zu Genüge getan. Mein Buch will lediglich anhand von alten Ansichtskarten - und auch einigen Fotos - die alle aus meiner Sammlung stammen, den Leser aufzeigen, wie Schwelm zu Großmutters Zeiten aussah. Ich habe mit vielen alten Schwelmern gesproehen und von ihnen viele Informationen und Bildmaterial bekommen.

Als Informationsquellen dienten mir ferner: Zeitungsbände der Schwelmer Zeitung, die im 154. Jahrgang erscheint; Festschrift 'Bilder aus der Geschichte von Schwelm' von Dr. Wilhelm Tobien, erschienen im Jahre 1890 im Verlag Moritz Scherz, der seit 1799 in Schwelm ansäßig ist; Sonderausgabe 'Ut dä Nohberschaft', die alljährlich zum Heimatfest von der Schwelmer Zeitung herausgegeben wird; alte Ansichtskartenmappen, die von den Schwelmer Verlagen Gebrüder Voswinkel (im Jahre 1905), Friedrich Wort-

mann und Ewald Grüterich herausgegeben wurden. Viele der Ansichtskarten, die in diesem Buch veröffentlicht werden, haben bereits dokurnentarischen Wert.

Mit diesem Buch soll allen, die an ihrer Heimat hängen, ein kleiner Einblick in Schwelms wechselvolle Vergangenheit gegeben werden. Schwelm, die Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises, wurde durch seine gute Verkehrslage in seiner Entwicklung schon früh begünstigt. Schwelm ist Sitz vieler Behörden und ist mit kommunalen Einrichtungen bestens versorgt. Obwohl Schwelm sich in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer modernen Stadt entwickelte, kann man ihre alte Vergangenheit an vielen Stellen unschwer anmerken.

Schwelms Einwohnerzahl ist inzwischen auf 33 000 angestiegen. Kraftvolle alte Patrizierhäuser zeugen noch heute von bedeutsamer Vergangenheit. Noch hat die Stadt winklige Gassen mit malerischen Winkeln und schönen Fachwerkbauten. Möge uns dies alles noch lange erhalten bleiben. Hoffen wir, daß nicht noch mehr Altstadthäuser der Planierraupe zum Opfer fallen.

Blick auf Scbwelm

6190

1. Einst war Schwelm die Stadt der vier Kirchtürme. Die Ansichtskarte zeigt die Stadt Schwelm etwa in den Jahren um 1900. Links im Bild der Turm der Pauluskirche, die den Bomben im Zweiten Weltkrieg zum Opfer fiel; die beiden Türrne der Christuskirche verloren ihre Helme und das Gotteshaus brannte aus. Es wurde nach dem Kriege wieder aufgebaut. Rechts im Bild der alte Turm der St. Marienkirche; an seiner Stelle steht jetzt ein moderner Rundturm. Die alte Marienkirche samt Turm wurden 1968 abgebrochen. Die Pauluskirche wurde nicht wieder aufgebaut.

6russ aus $dlwelm.

Schloss Martfeld.

29819 Yerlag 'Ton Frtedr. 'Vortmann, Schwelm.

2. Schloß Martfeld, eine alte Wasserburg, beherbergt jetzt das Schwelmer Heimatmuseum. Der Kern des runden Turmes stammt aus dem Mittelalter. Der Mittelbau ist älter als die Flügel im Norden und Süden. Die Jahreszahl1618, die über der Eingangstür vom Hof zum Nordflügel in einer Wappentafel zu lesen ist, erinnert an den Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Aus dem Jahr 1627 stammt die Wappenzier an der Nordseite des Torturms. Der älteste Besitzer war Menneken von Möllenkotten, Drost zu Wetter (1393). Der letzte Bewohner von Martfeld, Freiherr Johannes von Hövel, verkaufte das Schloß 1954 an die Stadt Schwelm. Heute entsteht um das Schloß herum eine große Freizeitanlage.

Scbwelm

]r1arklpla1z.

3. Der Altmarkt in Schwelm hat eine bewegte Vergangenheit. Um ihn ragten die Türme der drei Kirchen in den HimmeL Die Schwelmer Kirchen und der Altmarkt waren eng verflochten in das Geschehen unserer Stadt, sie waren Zeugen bedeutsamer Momente in der Geschichte Schwelms. Außer Pferde- und Viehmärkten wurde auf dem Altmarkt noch bis etwa vor siebzig Jahren die St. Martinskirmes abgehalten. Nachweisbar fand schon im 15. Jahrhundert auf dem Altmarkt in Schwelm die Kirmes am St. Martinstag statt. Damals wurde sie noch Jahrrnarkt geheißen, später nannte man sie Mätenskirmes.

4. Der Altmarkt trug die erste und älteste Apotheke (das zweite Haus links). Sie befindet sich heute im Besitz von Apotheker Heinz Dicke, dessen Vater bereits Besitzer der Adler-Apotheke war, die einige Jahrhunderte alt sein dürfte. Die Gebäude rechts sind verschwunden. Hier wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein moderner Neubau errichtet.

Schwelm hatte nachweislich schon 1701 einen preußischen Postverwalter mit Namen Kohlgärtner, der ein Haus am Markte besaß, in welchem er seine wahrscheinlich nicht sehr umfangreichen Arntsgeschäfte erledigte.

J3ahnhofs/rasse

5. Bliek vom Altmarkt aus in die Bahnhofstraße vor dem 3. März 1945. Vorn links die Gaststätte Vorwerk, anschließend das Haus Klein, früher Brauerei, dahinter die Gaststätte 'Zum Anker'. Rechts vorn ein Stück vom Alten Rathaus, zuletzt Gaststätte Weustenfeld, darunter das Haus Hornberg, früher Bouchsein (Braselmann). Dahinter befand sich eine Brennerei.

Das erste Schwelmer Rathaus wurde 1718 erbaut und mußte sich im Laufe der Jahrzehnte manche Änderung gefallen lassen. Der Eingang, der ursprünglich an der Bahnhofstraße lag, wurde nach der Neustraße (heute Hauptstraße) hin verlegt. Die gesamte obere Bahnhofstraße wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört. Zehn Jahre danach war sie fast wieder aufgebaut.

5chwelm

6. Diese Ansichtskarte zeigt die Oorn'sche Apotheke (Hirsch-Apotheke). Der Eingang zur Apotheke befand sich damals noch zur Kirchstraße hin, Die Karte stammt aus der Zeit um 1897 - die Barmer Straßenbahn hatte in jenem Jahr ihren Betrieb zwischen Barmen und Schwelm aufgenommen. Hier' präsentiert sich die alte Hirsch-Apotheke noch mit Rokokogiebel des 18. Jahrhunderts. Vor der Hirsch-Apotheke war damals eine 'einrnalige Errungenschaft der Technik' zu bewundern: ein meteorologische Säulen-Uhr (rechts im Bild vor der Apotheke zu erkennen). Debattenlos bewilligten die Stadtverordneten in einer öffentlichen Sitzung am 12. Juli 1888 die Aufstellung dieser 'AnnoncenUhr', die eine Höhe von drei Metern hatte. Sie behauptete noch ihren Platz, als die Straßenbahnschienen 1897 durch die Neustraße (Hauptstraße) gelegt wurden.

Sduoelm

Wilhelmstrasse m. evgl. Rransenhaus

7. Das Krankenhaus an der Wilhelmstraße wurde am Sonntag, 12. Mai 1867, eingeweiht. Es begann damals mit vier Mann Personal. Die Schwesternschaft gehörte von 1867 bis vor etwa einem Jahrzehnt ununterbrochen dem Diakonissen-Mutterhaus Kaiserswerth an, Die ärztliche Versorgung wurde im Jahre 1867 von den Ärzten kostenlos übernommen. Als Anstaltsarzt fungierte im ersten Jahr Dr. Dicke.

Das heutige Städtische Krankenhaus wurde mehrmals umgebaut. 1892, 1898, 1908, 1922/23, 1927/30 wurde das Krankenhaus erweitert und umgebaut. Das heutige Haus weist fünf verschiedene Bauabschnitte auf. Die Ansichtskarte zeigt das Krankenhaus etwa um das Jahr 1911.

8. Am Himmelfahrtstag 1908 - er fiel auf den 28. Mai - eröffnete der Verschönerungsverein Schwelm das von ihm eingerichtete Ausflugslokal 'Waldlust', Mit Fahnen, Waldhornklängen und Böllerschüssen wurden die ersten Gaste begrüßt. Der erste Wirt war E. Kämper. Die Schwelmer Zeitung schrieb damals: ... Die Feuerwehrkapelle sorgte in angenehmer Weise für musikalische Unterhaltung. ... Ein Mitglied des Verschonerungsvereins benutzte das schöne Wetter, um auf der Plattform eine photographische Aufnahme der Waldlustgäste zu machen. Am Abend war der Platz vor der Waldlust erhellt von vielen bunten Lampions. Das farbenprächtige Bild hatte viele Zuschauer aus der Gegend herbei geloekt. Im schönen Fackelzuge begaben sicb gegen IO Uhr die Besucher wieder auf den Heimweg.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek