Schwelm in alten Ansichten Band 1

Schwelm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gerhard Kleinhempel
Gemeente
:   Schwelm
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2898-8
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwelm in alten Ansichten Band 1'

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Schwelm.

Oslenstrasse.

69. Hier im Kreuzungsbereich der heutigen Hauptstraße (jetzt Fußgängerzonej/Lohrnannsgasse/ Kirchstraße/Römerstraße verschwanden in den letzten Jahren eine ganze Reihe alter Häuser, die teilweise über zweihundertfünfzig Jahre alt waren. Ostenstraße 1, so lautet hundertfünfzig Jahre lang die Anschrift für das Eckhaus von Max Klein (links), bis die Umbenennung der altgewohnten Straßennamen in den Sammelnamen Hauptstraße untergingen. Daneben befand sich das lutherische Pastorat, das 1871 abgerissen und durch einen Neubau, der 1900 noch aufgestockt und an der Rückfront mit Anbauten versehen wurde, ersetzt. Rechts das Eckhaus (Lohmannsgasse) wurde etwa um 1690 erbaut. 1856 kaufte es Caspar Wimber. Heute erhebt sich hier ein moderner Neubau (früher Kaufhaus Blankenburg, jetzt Proper-Shop). Das Schieferhaus ganz rechts (Stadtschänke) ist erhalten geblieben.

SCHWELM

Neustrasse

70. So sah es 1903 hier an der Kreuzung Neustraße/Ostenstraße/Kirchstraße/Römerstraße aus. Die Hirsch-Apotheke zeigt sich bereits in neuer Gestalt. Als nach Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1590 die junge Schwelmer Bürgerschaft die Mauer rund um die Stadt vollendete, wurde hier im Jahre 1594 das Ostentor errichtet. Zu jener Zeit standen bis an den 'Oster-Steg' bereits fünfzehn Häuser, darunter zwei Vikarienhäuser.

Im Wimberschen Hause (links vorn) wohnte unter andern auch der Vater des Altbundespräsidenten Dr. Dr. Gustav Heinemann in seiner Junggesellenzeit, der seine Laufbahn als Sparkassenbeamter in Schwelrn begann, Das Haus vorn rechts, mit den schönen Säulen, wurde 1871 erbaut. Die Max-KleinHäuser und einige andere mußten einem Neubau der Stadtsparkasse Schwelm weichen.

Kirch tras e.

71. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wurde der Abbruch des alten Hauses (Wirtschaft und Bäckerei Reuter) an der Ecke Altmaxk/Kirchstraße (links) gefordert. Es entstand der 'Verein zur Freilegung der Christuskirche', Er und die evangelische Kirchengemeinde kauften 1911 dieses Haus von dem Eigentümer Lindlar für 34 000 Mark. Es wurde sofort abgerissen und die Kellergewölbe zugekippt, Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges verhinderte aber weitere Freilegungspläne. Der Verein löste sich auf. Die Kirchengemeinde ließ hier 1928 nach dem Entwurf des Architekten Albrecht Lutter (t) das heutige Gerneindeamt bauen, das im Frühjahr 1929 bezogen werden konnte.

72. Das Restaurant Wiegel und das alte Sparkassengebäude (rechts) im Jahre 1914. Die Sparkasse wurde am 24. Juni 1914 ihrer Bestimmung übergeben, Auf der Ansichtskarte sind noch die Geschäftsräume der Firma Gebrüder Kaufmann zu erkennen, die sich damals im Erdgeschoß des Sparkassengebäudes befanden. Das neue Sparkassengebäude, so schrieb die Schwelmer Zeitung am Einweihungstag, ist om Straßendurchbruch erbaut, der zwischen der Neustraße und Untermauerstraße hergestellt ist an der Stelle, wo friiher das Konigliche Amtsgericht, die Zumbruchschen Häuser und das Blumesche Haus standen. In der Verlàngerung der Schulstraße wurde hier eine acht Meter breite Straße hergestellt. Das Sparkassengebäude wurde zweimal umgebaut. Wo früher das Haus 'Restaurant Wiegel' stand, befindet sich jetzt der moderne Sparkassenanbau,

Schwe iTl - ) eustrasse

73. Der Anschluß an die Straßenbahn brachte Schwelm manche geschäf'tliche Vorteile und Belebung. Die Ansichtskarte zeigt einen Triebwagen der Barmer Berg- und Straßenbahn auf der Fahrt durch die damalige Ostenstraße (heute Hauptstraße) nach 1900. Die Häuser im Vordergrund stehen noch, nur ihr Äußeres hat sich gewandelt, Für den Bau der Straßenbahnstrecke erfolgte die Abstechung der Trasse innerhalb Schwelms im August 1896. Der Magistrat bcschloß darnals, die Schienen der elektrischen Straßenbahn auf der Südseite, in der Ostenstraße, von der Biegung ab, auf der Ostseite, also auf der ganzen Strecke von Langefeld bis zum Brunnen auf der rechten Seite verlegen zu lassen. Bis

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