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Schwerin in alten Ansichten

Schwerin in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Schwerin
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5697-4
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwerin in alten Ansichten'

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EINLEITUNG

Die Landeshauptstadt des Landes Mecklenburg- Vorpommern ist die älteste Stadt des ehemaligen Großherzogturns Mecklenburg-Schwerin bzw. die zweit-älteste Stadt östlich der Eibe unter deutscher Hoheit. Bereits im Jahre 1018 wird in der Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg eine wendische Burg erwähnt. Der Stamm der Leutizier hatte das Land des Obotritenfürsten Mistizlav verwüstet und dessen Frau und Schwiegertochter vertrieben und ihn selbst in seiner Festung Zuarin gefangengehalten .

Der Name taucht als Zuarin oder auch als Zuerin auf. Er ist wendischen Ursprungs und bedeutet 'Tiergarten' oder 'Lustwald'. Die Naturlandschaft in der Umgebung der Burg, eine waldreiche Gegend, muß vielen jagdbaren Tieren Lebensraum gewesen sein. Der Ort war sowohl für den Menschen als Jäger als auch für den Menschen als Fischer am Schweriner See der geeignete Siedlungs- und Lebensraum. Im Jahre 1160 eroberte der Sachsenherzog Heinrich der Löwe die heidnischwendische Siedlung Zuarin und ihren Herrschaftsbereich unter der damaligen Führung des Obotritenfürsten Niclot, dem Stammvater des mecklenburgischen Fürstenhauses. Der Wendenfürst starb in der Schlacht bei der Burg Werle in der Nähe von Zuarin. Der Sachsenherzog baute die Burg wieder auf und setzte den Ritter Gunzelin von der Hagen zum Befehlshaber ein. Durch Lautwandel in der nun germanischen-deutschen Zeit veränderte sich der Name, Zuarin zu Schwerin, wie Schloß und Siedlung künftig heißen,

Im Jahre 1166 ordnete der Sachsenherzog Heinrich der Löwe die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in seinen neuen Besitzungen. Er gab dem Sohn Niclots, Pribislav genannt, das meiste Land zurück und zog ihn damit auf seine Seite. Gleichzeitig erhob er Schwerin, Wittenburg, Boizen-

burg, Crivitz und Brenz zur Grafschaft Schwerin, die von der Burg Schwerin aus regiert wurde.

Nach der Zerstörung der wendischen Burg und deren Wiederaufbau durch den Sachsenherzog gründcte dieser im Jahre 1160 gegenüber der Burganlage die Stadt Schwerin. Diese christliche Siedlung wurde gleichzeitig mit Stadtrechten ausgestattet und erhielt auch ein Sicgel. das Herzog Heinrich, auf einem Pferd reitend und Lanze und Schild haltend. zeigt.

Die Stadt entwickelte sich schnell. Es entstand nicht nur ein Kloster, sondern auch ein erster , vermutlich hölzerner Dom, der schon 1171 geweiht wurde. Diesem folgte ein zweiter Bau aus Backstcinen, der im Jahre 1248 seine Weihe erhielt, während der heute stehende dritte Dom ab 1270 errichtet wurde. Noch heute ist der Dom, dessen Turm erst in den Jahren 1889-1892 errichtet worden ist, neben dem Schloß das bedeutendste und auffälligste Gebäude der Stadt. Erst ab 1340 erhielt die junge Stadt eine Stadtmauer. Stadt und Schloß verliehen dem Volk, aber auch der Regierung, enorme Sicherheit. so daß im Jahre 1358 die Grafschaft von den mecklenburgischen Herzögen erworben und die Burg Schwerin zur Residenz aufgewertet wurde.

Die sechs Stadtbrände von 1531, 1558, 1624, 1651, 1690 und 1697 sorgten für die Zerstörung des alten Hausbestands. Obwohl man ab 1705 schon die Schelfstadt bzw. die Stadt an der Schelfe, wie man früher auch sagte, ausbaute, führte die Verlegung der Residenz im Jahre 1756 von Schwerin nach Ludwigslust zu einern städtebaulichen Verharren. Die Grundsteinlegung der St.-Nikolai-Kirche oder Schelfkirche erfolgte noch 1708. Diese Kirche hat noch Renaissancemerkrnale , ist aber überwiegend rnit Stilelementen der Barockzeit ausgebaut worden.

Bedeutsam für die Entwicklung Schwerins war nicht nur die Zusammenlegung der Altstadt mit der Schelf- oder Neustadt im Jahre 1832, sondern vor allem die Rückverlegung der Residenz von Ludwigslust nach Schwerin im Jahre 1837. Damit wurde eine bedeutende städtebauliche Entwicklung eingeleitet, die das Stadtbild wesentlich verändert und bis heute bereichert hat.

Herzog Paul Friedrich (1800-1842) folgte wegen des frühen Todes seines Vaters, dem beliebten Großvater Friedrich Franz 1., im Jahre 1837 auf den Thron. Obwohl seine Amtszeit nur fünf Jahre dauerte, hat er doch durch Anregung, Planung und Durchführung von Bauten das Bild der Residenzstadt maßgeblich beeinflußt. Hervorragende Bauten lieferte durch seine Entwürfe Hofbaurat Georg Adolph Demmler. In dieser Epoche entstanden als klassizistische Bauwerke zum Beispiel das Kollegiengebäude in der Schloßstraßc, das Hoftheater am Alten Garten und das ehemalige Arsenal am Pfaffenteich. Durch die Verlegung der Residenz von Ludwigslust nach Schwerin wurde auch das Schloß vollständig erneuert. Sowohl Semper, Demmler und Wille brand lieferten als bedeutende Baumeister ihrer Zeit Pläne; aber die Ideen Willebrands haben am meisten überzeugt und wurden realisiert. Noch heute strahlt das Schweriner Schloß seinen Märchenschloßcharakter aus.

Besonders der Gründerzeit verdankt Schwerin mehrere öffentliche Gebäude. Von 1868 bis 1870 entstand das Gymnasium Fridericianum nach Plänen von Richter und Luckow. Das Kaiserliche Postamt wurde von 1892 bis 1893 im Stil der Neurenaissance gebaut. Ebenso wurden auch die Neue Kaserne und das Offizierskasino in der Ostorfer Straße errichtet. Urn die Jahrhundertwende entstanden als weitere stattliche Ge-

bäude das Elektrizitätswerk (1903/04) am Spieltordamm und die Lateinlose Realsschule in der Bergstraße. Nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie nach Ludwigslust wurde auch der neue Bahnhof notwendig, der schon 1889/90 gebaut wurde. Auch andere Gebäude wären es wert, an dieser Stelle hervorgehoben zu werden.

Die Kriege haben in Schwerin von der Bausubstanz wenig zerstört. Viel gravierender waren die Verfallserscheinungen in der langen Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Da wenig saniert, erhalten und erneuert wurde, konnten Wasser, Frost und Hitze sowie saurer Regen an den Dächern und Fassaden ihre vernichtende Arbeit treiben. Man sieht, wenn man aufrnerksam durch die Straßen geht und die Gebäude bctrachtet, zum einen die zerstörten Bauteile , zum anderen erkennt man auch noch die architektonischen Kostbarkeiten und den Schick der Bauphase. Es fehlt nicht viel, um sich vorstellen zu können, wie die Häuser, die Straßenzüge und die Plätze aussehen und wirken könnten, wenn sie durchgreifend saniert worden sind und wieder ein liebliches Bild dieser alten und neuen Residenzstadt zeigen werden.

Das vorliegende Buch 'Schwerin in alten Ansichten' zeigt, wie es vor über fünfzig Jahren in dieser Stadt aussah. Der aufrnerksame Beobachter wird viele Veränderungen Ieststellen, wenn er den gegenwärtigen Zustand mit den Aufnahmen aus alter Zeit vergleicht. Es ist zu wünschen, daß dieser kleine Bildband Freude bereitet, daß er viele Einwohner von Schwerin anregt, sich mit ihrem Wohnort vermehrt geschichtlich und denk malpflegerisch zu beschäftigen, und daß er hilft, bei den neuen und jüngeren Schwerinern vertiefte Heimatliebe zu entwickeln.

Uwe Bremse

1. Sah einst einen See von Wäldern umkränzt, Den golden die Sonne beschien,

Einen ragenden Dom, ein schimmerndes Schloß Sah einst das schöne Schwerin.

Wer gleich mir Schönheit und Frieden sucht, Mag packen das Ränzel, mag zieh'n

In den grünen Wald, an die stille Bucht, Zu begrüßen das schöne Schwerin.

Eintragung in das Freundesbuch des Aussichtsturms auf der Insel Kaninchenwerder am 22. Juli 1898. Initialen des Verfassers A.R.

Peterrnännchen, der Burggeist des Schlosses

2. Die alte Ansicht mit einem Poststempel vom 20. März 1899 sendet einen 'Gruß aus Schwerin' mit sehr dekorativen Motiven in die Welt hinaus. Abgebildet sind von links nach rechts und von oben beginnend: Bliek auf das Bootshaus Obotrit, das Schloß, Bootshaus Schwerin und Vorwärts, Hotel Zippendorf, Restauration Mueß, der Aussichtsturm auf dem Kaninchenwerder und die Anlegestelle der Fähre. Alle Motive machen auch neugierig, die schöne Stadt Schwerin zu besuchen.

3. Dieses Luftbild der Stadt Schwerin von etwa 1940 gibt die reizvolle Lage der heutigen Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern wieder. Fast vollständig ist die Stadt von Seen umgeben. Rechts vorn ist ein Bliek über den Schloßpark zum Schloß zu sehen. Links vom Schloß ist der Alte Garten mit dem Theater und dem Museum abgebildet. Am linken Bildrand steht der Schweriner Dom.

4. Die alte Ansicht mit einem Poststempel vom 7. Mai 1915 zeigt zwei Übersichten von Schwerin. Oben ist ein Bliek vom Turm des Domes über den Markt zum Schloß zu sehen. Unten ist ein Bliek von der Burginsel mit der Schloßbrücke, Altstadtpalais, Dom, Theater und Museum (von links) abgebildet.

5. Ein Bliek über die Dächer und Giebel der Stadt Schwerin zeigt diese Ansicht von der lahrhundertwende. Über die Dachlandschaft erhebt sich der Schweriner Dom. Links vom Dom ist der lange First der Kaiserlichen Post zu erkennen.

6. Diese historische Ansicht mit einem Poststempel vom 9. Oktober 1908 zeigt einen Bliek vom Arsenal aus auf das Südufer des Pfaffenteichs und die Stadt mit dem Dom. In der Mitte des Bildes hinter dem doppeltürmigen Haus, das Hofbaurat Demmler für sich plante und auch baute, reichte die Mecklenburgstraße (Fußgängerzone) - damals KaiserWilhelm-Straße - bis an die Arsenalstraße am Pfaffenteich heran.

7. Der Bliek dieser 1912 entstandenen Ansicht führt vom Schweriner Dom über die Stadtlandschaft der alten Burgstraße zum 'Beutel' und zum Schweriner See sowie zu den Waisengärten. Rechts hinten erkennt man die Gebäude des Marstalls. Vorn rechts kann man Gebäude an der Schlachterstraße mit dem Schlachtermarkt ausmachen.

8. Schwerin wird schon im Jahre 1018 als wendische Burg 'Zuarin' in einer wald- und tierreichen Gegend erwähnt. Die wendische Siedlung befand sich von Wasser umgeben am Rande des Schweriner Sees und hatte eine vom Obotritenfürsten Niklot beherrschte Burg. Nach der Eroberung durch den Sachsenherzog Heinrich des Löwen wurde die Burganlage wegen ihrer strategischen Bedeutung neu aufgebaut und eine deutsche Stadt auf dem gegenüberliegenden Moränenhügel errichtet. Die Abbildung zeigt die Stadt Schwerin innerhalb der Stadtmauern vor 1340.

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