Schwerin in alten Ansichten

Schwerin in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Schwerin
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5697-4
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwerin in alten Ansichten'

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9. Die deutsche Siedlung hatte zwischen dem Burg- und Beutelsee, zwischen dem Pfaffenteich und dem Fließ- und Stadtgraben sowie der sumpfigen Umgebung eine gute Sicherheitslage, die durch den Bau einer Stadtmauer noch erhöht wurde. Die Stadt erhält einen ersten hölzernen Dom 1171; und auch der Bischofssitz wird von der Burg Mecklenburg südlich von Wismar nach Schwerin verlegt. Außerdem erhält die junge Siedlung eine Kloster. Die Abbildung zeigt die Stadt Schwerin innerhalb der Stadtmauern nach 1340.

10. Schwerins Bedeutung wächst seit dem Mittelalter so sehr, daß die Stadt mit ihrem Umland 1348 zum Herzogtum, 1815 zum Großherzogturn, 1952 zur Bezirksstadt und 1990 zur Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern erhoben wird.

11. Der alte Stich von Matthäus Merian aus der Zeit um 1640 zeigt die Altstadt von Schwerin und die Schloßinsel. Beide sind von hohen Mauern umgeben und deuten das hohe Sicherheitsbedürfnis der Stadtbewohner und der Herzöge an. Die Stadt ist zusätzlich von einem Wassergraben und mächtigen Bastionen umgeben. Hinter der linken Bastion erhebt sich der Schweriner Dom.

12. Seit dem Mittelalter, so sagt man, stehen die Lübecker in der Schuld der Stadt Schwerin. Sie bringen deshalb zum Martinstag im November eine Weinlieferung, die nach einem bestimmten Ritual in Schwerin übergeben wird. In der Pferdekutsche sitzt die Lübecker Delegation, die auch den Kindern Süßigkeiten entgegenwirft. Hinter der Kutsche erkennt man die Stadtansicht Schwerins nach einer Zeichnung von Matthäus Merian.

13. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt Schwerin über den Rahmen einer mit einer Stadtmauer umgebenen Siedlung hinaus. Nördlich der Altstadt entstand eine Neustadt, die die gezeichnete Karte von Schwerin nebst Umgebung von C.F. V. Martius im Jahre 1819 zeigt. Die Neustadt, auch Schelfstadt genannt, wird im Jahre 1832 mit der Altstadt zur Stadt Schwerin eingemeindet. Südlich der Altstadt und des Burgsees deuten sich schon weitere Stadtentwicklungen an.

14. Die topografische Karte zeigt die Stadt Schwerin mit ihrer Umgebung um 1920. Auffallend sind die vielen kleinen Seen und der buchtenreiche Schweriner See in seinem Südteil. Landschaftsprägend sind auch die beiden Inseln Kaninchenwerder und Ziegelwerder. 'Schweriner Schweiz' könnte diese abwechslungsreiche Landschaft heißen, die viele Feriengäste anzieht. Die gepunkteten Linien zeigen die Dampferverbindungen der Weißen Flotte vom Alten Garten beim Schloß zu den Orten am Südufer des Sees an.

15. Oben: Die alte Abbildung zeigt die Schloßinsel mit dem Grundriß des Schlosses. Auf der Insel sind auch die Formen der Bastionen zu erkennen sowie einige Anlagen, die zum Burggarten gehören. Die beiden vom Schloß wegführenden Wege führen vorn links in die Stadt und rechts in den Schloßpark.

Unten: Die Abbildung zeigt das Schweriner Schloß in einer Zeichnung nach der alten Stadtansicht von Matthäus Merian um 1640. Die Schloßinsel befindet sich von Wasser umgeben am Rande des Schweriner Sees. Mächtige Bastionen schützen die Schloßanlage. Links schafft eine kleine hölzerne Brücke die Verbindung zum Land und damit zur Stadt Schwerin.

16. Das Schweriner Schloß wurde im Laufe seiner Geschichte mehrmals umgebaut. Einen Entwurf für einen solchen Umbau lieferte Ghert Evert Piloot, der zugleich Kapitän und Baumeister war. Er trat 1612 in den herzoglichen Dienst. Die Abbildung zeigt die nordwestliche Ecke des Schloßhofes. Der 1618 beginnende Dreißigjährige Krieg brachte den Bau zum Stocken und - als Herzog Adolph Friedrich 1635-1643 weiterbauen wollte Piloots Tod (1629).

17. Für den Schloßumbau lieferte nicht nur der Hofbaumeister Georg Adolph Demmler, dessen Pläne jedoch nicht gefielen, sondern auch der bedeutendste Baumeister seiner Zeit Semper einen Plan. Der preußische König favorisierte Sempers Entwurf, der jedoch auch nicht zur Ausführung kam. Die alte Zeichnung zeigt Sempers Schloßentwurf von 1843 von der Seeseite.

18. Vom Dom bliekend. aber stark herangeholt, zeigt die alte Ansicht aus der Zeit um 1910 das Schweriner Schloß, davor den Alten Garten mit dem Schweriner Staatstheater mit seiner interessanten Dachgestaltung. Ganz rechts am Bildrand ist das Regierungsgebäude zu erkennen.

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