Schwerin in alten Ansichten

Schwerin in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Schwerin
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5697-4
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Schwerin in alten Ansichten'

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19. Einen winterlichen Eindruck vermittelt diese historische Aufnahme mit einem Poststempel vom 3. Januar 1912 vom Alten Garten mit dem Museum und dem Großherzoglichen Schloß im Hintergrund, das sich wie ein Märchenschloß über den Alten Garten erhebt. Sehr deutlich zeigt die Aufnahme die Gartengestaltung vor dem Museum.

20. Das Großherzogliche Schloß ist der prunkvollste Bau der Stadt Schwerin. Die alte Ansicht mit einem handschriftlichen Datum zeigt die Stadtseite des Schlosses vom Dach des Theaters. Links im Bild ist das Petermännchen, der Schweriner Schloßgeist, abgebildet, um den sich Sagen und Geschichten ranken.

21. Die historische Aufnahme zeigt die Vorderseite oder Stadtseite des Schweriner Schlosses. Über einen Schloßgraben hinter dem balustradenartigen Geländer führt die Schloßbrücke zur Schloßinsel mit dem turm- und türmchenverzierten Schloß, das zu den schönsten Neurenaissanceschlössern in Norddeutschland zählt. Über dem Eingang in einer Nische reitet der Wendenfürst Niklot. Links im Bild erkennt man die Schloßkirche. Heute beherbergt das Schloß neben dem sehr sehenswerten Schloßmuseum auch den Landtag des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern.

22. Der Bliek dieser Ansicht führt auf die Nordseite (links) und die West- oder Stadtseite des Schweriner Schlosses, Hier werden nicht nur die vielen Türme deutlich, sondern man erkennt auch den reitenden Wendenfürsten in der dunklen Nische und einige Einzelheiten der Schloßbrücke.

23. Die alte Ansicht trägt den Poststempel vom 21. August 1912 und ist noch aus der Zeit der Großherzöge. Schwerin ist noch die kleine Residenzstadt. Links erkennt man die Zufahrt zum Schloß von der Stadtseite . Die strenge Fenstergestaltung ist ein Kennzeichen des Neurenaissancestils, der zwar im neunzehnten Jahrhundert geschaffen wurde, aber auf ältere Bauformen zurückgreift.

24. Besonders reizvoll ist der Bliek von der Seeseite auf das Schweriner Schloß. Stolz erhebt sich der hohe Turm über die Schloßanlage, die im Stil der Renaissance errichtet worden ist. Rechts erkennt man die Schloßkirche. Darunter befindet sich eine Grotte zum Anlegen von Booten, mit denen die Herzöge und die ihren auf den See gefahren sind. Die alte Ansicht zeigt das Schloß im Jahre 1908.

25. Der Goldene Saal ist der größte und prunkvollste Raum im Schweriner Schloß. Um Einzelheiten zu erkennen, muß der Bliek suchen und verweilen. Man erkennt unschwer, daß es sich beim Goldenen Saal um ein architektonisches Gesamtkunstwerk handelt.

26. Am 14. Dezember 1913-es warein Sonntag- brach gegen 21.30 Uhr im Großherzoglichen Schloß ein Großfeuer aus. Bald stand der Westflügel neben dem Hauptportal in Flammen. Das Feuer breitete sich schnell aus, so daß auch der Flügel am Burgsee brannte. Unglücklicherweise trieb ein Nordwind die Flammen auch zum Südflügel. Als die Giebelwand des Südportals einstürzte und die Decke des Goldenen Saals durchschlug, war die Verheerung perfekt. Es entstand ein Schaden von 1 700000 Mark. Ursache soll ein Fehler in der Heizungsanlage des Elisabeth-Fremdenzimmers gewesen sein.

27. Die Schloßkirche befindet sich an der Nordostecke des Schweriner Schlosses. Die Formen der Fenster, Giebel und Türmchen geben einen Eindruck neogotisch er Bauformen wieder, während diese von Renaissance- und Barockformen bzw. -elementen überragt werden.

28. Die Abbildung zeigt einen Bliek in das Innere der Schloßkirche vor ihrer Restauration. Baumeister dieser Kirche ist Joh. Baptista Parr. Der Stil ist der der venezianischen Frührenaissance. Die tönernen Rippengewölbe stammen vermutlich von Statius von Düren, einem in Lübeck ansässigen Baumeister, der sowohl für reiche Kaufmannshäuser als auch für mehrere Schlösser Terrakotten geliefert hat. Die Emporen und das Gestühl sind im Stil des Klassizismus erneuert worden. Die Orgel befindet sich auf der Empore der am 14. Oktober 1855 eingeweihten Kirche.

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