Schwerin in alten Ansichten

Schwerin in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Schwerin
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5697-4
Pagina's
:   128
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Schwerin in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

29. Aus einem Fenster eines der oberen Stockwerke des Schlosses öffnet sich der Bliek über den Burggarten zum Burgsee. Die mit dem Schloß verbundene Anlage mit Veranden, Treppen, Balustraden, Engeln und sonstigen Einrichtungen wurde im Jahre 1857 geschaffen. Schloß, Burggarten und See sollen mit diesem Teilbereich des Burggartens harmonisch miteinander verbunden werden. Die alte Ansicht trägt den Poststempel vom 19. Oktober 1924.

30. Die Grotte ist eine aus Natursteinen geschaffene Bootsanlegestelle und gleichzeitig ein kühler Ort für heiße Sommertage. Die Boote konnten von der See in die hohen Einfahrten hineinfahren bzw. durch diese die Schloßbewohner und ihre Besucher von der Grotte aus auf den See hinausfahren. Besonders eindrucksvoll ist die schöne Aussicht auf den See von der Plattform über der Grotte. Die Aufnahme stellte der Fotograf und Verleger C.H.B. Müller, der gleichzeitig Hoflieferant war, im Jahre 1908 her.

31. Wenn man die Schloßinsel nicht in Richtung Stadt verläßt, sondern Pichtung Südosten über eine Brücke den Burgsee überquert, gelangt man in den Schloßgarten. Dieser wurde in seiner heutigen Gestaltung als Barockgarten von 1748 bis 1756 von dem Gartengestalter und Architekten Jean L. Legay entworfen und realisiert. Sehr deutlich erkennt man die von Ostorf auf das Schloß hin ausgerichtete Achse, die über Kaskaden, Parksee, Laubengängen auf das Denkmal des Großherzogs Friedrich Franz U. und das hinter ihm stehende Schloß ausgerichtet ist.

32. Das Reiterdenkmal im Schloßgarten zeigt Großherzog Friedrich Franz Il. Es wurde von Prof. Ludwig Brunow geschaffen. Seit 1893, als es in Gegenwart des Kaisers enthüllt wurde, steht es an der heutigen Stelle. Es ist ein Bronzeguß auf einem Sockel von geschliffenem Granit, an dessen Ecken vier sitzende allegorische Figuren sitzen. Die Reliefplatten an den Seiten des Soekels zeigen die Einweihung des Universitätsgebäudes in Rostock 1870 und den Einzug des Großherzogs in Schwerin 1871.

33. Großherzog Friedrich Franz Il. lebte von 1823 bis 1883. Was sein Vater an baulichen Veränderungen in Schwerin plante und wegen einer nur fünfjährigen Amtszeit nur initiieren konnte, wurde in der Amtszeit Friedrich Franz H. weitgehend verwirklicht. Seiner städtebaulichen Verdienste wegen wurde ihm im Schloßpark das bronzene Denkmal gesetzt, das noch heute am alten Standort steht und von allen Besuchern bestaunt wird. Die Postkarte trägt handschriftlich und abgestempelt das Datum vom 19. Oktober 1900, sieben Jahre nach der feierlichen Enthüllung des Denkmals.

34. Der Laubengang im Schloßpark beim Denkmal von Großherzog Friedrich Franz 11. ist ein romantischer wie nützlicher Aspekt der Gartenanlage. Man kann, verborgen von Blikken, darin Lustwandeln. Außerdem ist man im heißen Sommersonnenlicht in kühler Atmosphäre. Die Aufnahme ist im Jahre 1912 entstanden.

35. Der achteckige Pavillon im Schloßgarten ist auf einer Ansicht abgebildet, die einen Poststempel vom 23. Juli 1900 trägt. Der anmutige Pavillon lädt zum Erholen und beschaulichen Verweilen ein. Besonders in der Sommerzeit ist er eine beliebte AnlaufsteIle für Schloß- und Schloßparkbesucher.

36. Die alte Ansicht zeigt einen Bliek durch den großherzoglichen Schloßpark von den Kaskaden zum Schloß. Man schaut über den südlichen Teil des sogenannten Kreuzkanals mit der kleinen Insel. Links hinter der Insel vor dem Schloß erkennt man das Denkmal von Großherzog Friedrich Franz Il. Am Ufer der Kreuzkanals erkennt man die lebensgroßen mythologischen Figuren des Dresdener Bildhauers B. Perrnoser, der die Sandsteinfiguren um 1720 geschaffen hat.

37. Romantische Winterlandschaft vermittelt diese alte Ansicht mit einem Poststempel vom 30. Dezember 1908. Der Bliek führt über eine schmuckvolle Eisenbrücke mit Eisentor zum Green-House, heute Grünhaus genannt. Der frische Schnee zeigt sich auch an den Stämmen und Ästen der emporragenden Linden.

38. Das Green-House oder Grünhaus befindet sich im Schloßpark. Es besteht aus dem Sommerhaus der Großherzöge und dem Kavaliershaus, Beide sind durch eine reichverzierte Eisenbrücke miteinander verbunden. Beide Gebäude werden heute anders genutzt, denn die Zeit der Großherzöge endete im Jahre 1918. Davor zeigt sich reitende, wohlhabende Gesellschaft, während unter der Brücke eine Kutsche heranrollt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek