Seehausen in alten Ansichten Band 1

Seehausen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Kurt Maass
Gemeente
:   Seehausen
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5900-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Seehausen in alten Ansichten Band 1'

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Seehausen in der Altmark

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. Vor-dem Mühlentor

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9. Ursprünglich sicherte sich die Stadt unmittelbar vor der Stadtmauer mit einem aus dem Aland mit Wasser gespeisten Stadtgraben. Die Aufnahme zeigt noch die Brücke vor dem Mühlentor über das schmale Flußbett eines zweiten Alandarmes. Stadtgraben und Alandarm vereinigten sich vor der Einmündung in den Hauptstrom unterhalb der Beustertorbrücke, der die Stadt an der Ostseite begrenzte. Im Jahre 1928 wurde ein künstlicher Durchstich vom Friedhof in Richtung Zollbrücke geschaffen und die Einmündung in den Aland unterhalb der Beustertorbrücke zugeschüttet und unterhalb der Zollbrücke verlegt. Die auf dem Foto erkennbare ursprüngliche Niederung vor dem Mühlentor wurde im Lauf der Zeit mit Müll und Asche verfüllt.

10. Ein Bliek in die Mühlenstraße vom Mühlentor aus zeigt im Hintergrund die Türme der St. PetriKirche als auch den des Rathauses. Beiderseits der Straße standen niedrige Bäume, während vor dem Mühlentor stattliche Linden standen. Im Vordergrund sind die beiden letzten Linden am Eingang zur Müh1enstraße zu sehen. Am unteren linken Bildrand erkennt man eine kurze Mauer als Absperrung zu einer Senke, durch die ein Alandarm floß. Auf dem Marktplatz und in der Mühlenstraße wurden regelmäßig Märkte abgehalten Zu den Märkten kamen Händler sogar aus Magdeburg, Halle und Braunschweig. Hier trafen sich viele Besucher aus der Wische und von der Höhe.

11. Im Jahre 1842 wurde die Firma LF. Buness als Gemischtwarenhandlung durch den Kaufmann Johann Friedrich Buness gegründet und ist seitdem in der Mühlenstraße Nr. 9 ansässig. Die Aufnahme zeigt das kleine Geschäft um 1900. 1882 übernahm Friedrich Wilhelm Buness das Geschäft; nach dessen Tod Wilhelm Buness. Er handelte mit Kolonial- und Eisenwaren, aber auch mit Briketts und Koks. Inzwischen hat das Geschäft sein Warensortiment verändert und bietet neben Eisenwaren Glas-, Kristall-, Geschenk- und Haushaltsartikel an. Es hat bereits eine 150jährige Tradition.

12. Der Würzburger Hof war ein Lokal mit einem Saalanbau in der Mühlenstraße gewesen. Die Aufnahme entstand etwa im Jahre 1925. Es gab zu dieser Zeit hier schon die Möglichkeit, Auto-Garagen auf dem Hof dieser Gaststätte zu mieten. Im oberen Stockwerk waren mehrere Gästezimmer eingerichtet worden. Das Lokal und die Pension waren in dieser Zeit schon mit Wasserleitung und Dampfheizung ausgestattet. Am 16. Oktober 1965 brannte der Würzburger Hof ab und wurde in seiner ursprünglichen Form und Größe nicht wieder aufgebaut.

13. Unmittelbar am Marktplatz wurde 1860 das Kreisgericht gebaut. An diesem Gericht waren 5 Richter und 3 Rechtsanwälte tätig. Am 30. September 1879 wurde es aufgelöst und wurde danach als Amtsgericht weiter genutzt. Von 1880 bis 1900 war die Post in den Räumen des gleichen Hauses untergebracht. Im Vordergrund auf dem Marktplatz stand die Ratswaage, die von Kaufleuten und Händlern genutzt wurde. Die Straßenlaternen wurden seit dem 3. Dezember 1902 elektrisch betrieben. Das rückseitige Gebäude zum Schwibbogen war das 1828 gebaute Gerichtsgefängnis.

14. Die 'Straße nach dem Bahnhof", so die ursprüngliche Bezeichnung, wurde 1851 angelegt, nachdem es seit 1849 den durchgängigen Zugverkehr auf der Strecke von Magdeburg bis Wittenberge gab. Ein Bliek in die Bahnstraße läßt noch die lückenhafte Bebauung um 1900 erkennen, da beiderseits der Straße feuchtes und sumpfiges Gelände war. Die meisten Häuser in dieser Straße entstanden erst in späterer Zeit. Im Hintergrund sind die Türme der St.-Petri-Kirche zu sehen.

Seehausen, Altm.

Bahnhofstralle

15. Der Bahnhofsvorplatz in seiner ursprünglichen großflächigen Anlage ist im Vordergrund zu erkennen. Sträucher und kleine Bäume wurden angepflanzt. Im Mittelpunkt des Platzes steht das GoetheDenkmal. Im Hintergrund sieht man die Häuserreihe des ehemaligen Osterburger Dammes, der 1914 in Hindenburgstraße umbenannt wurde. Nach 1945 wurde der Straßenname wieder geändert und heißt seitdem Goethestraße. Die beiden Türme der St.-Petri-Kirche sind wegen der noch lückenhaften Bebauung von diesem Standort gut zu erkennen.

16. Dieser Bliek vom Bahnhofsvorplatz in die Bahnstraße zeigt die Pracht der alten Kastanienbäume, die man beiderseits der Straße im Jahre 1851 pflanzte. Sie wurden erst im Jahre 1937 gefällt und durch niedrige Ahornbäume ersetzt. Das erste Gebäude auf der rechten Straßenseite ist das Bahnhofshotel König. Diese Aufnahme stammt aus der Zeit zwischen 1920 und 1930 und zeigt noch Fahrräder und Ackerwagen als Verkehrs- und Transportmittel.

17. Durch die am 9. Juni 1849 eröffnete durchgehende Bahnlinie bisWittenberge hatte der Gütertransport neben dem Personenverkehr für die Stadt eine wesentlich größere wirtschaftliche Bedeutung. Stück-, Expreß- und Frachtgüter wurden auf dem Güterbahnhof angenommen und ausgegeben. Auf dem Bild ist noch eine alte Dampflokomotivemit Güterwagen und dahinter der Güterschuppen zu erkennen. In diesem Gebäude wurden die Güter gelagert für den Abtransport durch den Güterzug oder für die Auslieferung an die Empfänger. Der Güterschuppen brannte am 29. August 1980 nieder.

18. Das alte Bahnhofsgebäude aus dem Jahre 1847 entsprach nicht mehr den Anforderungen. Deshalb entstand unweit des alten ein neues Bahnhofsgebäude mit Diensträumen im unteren Bereich und darüber liegenden Wohnungen für die Bediensteten. Am 26. März 1906 wurde das neue Gebäude übergeben. Im Zuge dieser Verlagerung entstand links des Hauptweges eine Parkanlage; rechts davon blieb der eingezäunte Garten erhalten. Eine Tunnelunterführung zu den Bahnsteigen 2 und 3 wurde 1910 gebaut.

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