Seehausen in alten Ansichten Band 1

Seehausen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Kurt Maass
Gemeente
:   Seehausen
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5900-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Seehausen in alten Ansichten Band 1'

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19. Im Vordergrund sind Teile der Grünanlage vor der Post zu sehen, die im Jahre 1906 angelegt wurde. Auf der gegenüberliegenden Seite der Großen Brüderstraße stehen Fachwerkhäuser mit dem Laden der ehemaligen Bäckerei Kohlmorgen. Kleine Rotdornbäume standen beiderseits der Straße. Am rechten Bildrand sieht man noch eine alte Pumpe, von der die Einwohner der nahe gelegenen Wohnhäuser in Eimern das Wasser holten. Im Hintergrund die wuchtigen etwa 60 Meter hohen Türme der St. Petri-Kirche. Im linken Turm unter dem Zifferblatt der Uhr erkennt man die Fenster der 'Iürmerwohnung, die bis zum Jahre 1962 bewohnt war.

Seehausen in der Altmark GroOe 6rüderstraOe mit xtrebtvrm

~ Die nèuer. Glocken für die St: Pelrikirche

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20. Im Jahre 1906 wurden die alten Bronzegloeken der St-Petri-Kirche von der Firma Schilling in ApoIda umgegossen, da eine Glocke geborsten war. Die Aufnahme zeigt den Transport und die Ankunft der neuen Glocken auf einem Pferdewagen; erwartet von den Einwohnern al!er Altersklassen. Dieser Umguß sol! so erfolgreich gewesen sein, daß das Geläut wohlklingend weit zu hören war. Die neuen Bronzegloeken mußten im August 1917 zerschlagen und geopfert werden. Erst 1927 kamen wieder neue Glocken für die St.-Petri-Kirche.

Hier wohnte und lehrte der Archaeologe Konrektor Winkelmann 1743-4~

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21. Das ehemalige Schulhaus auf dem Kirchplatz wurde 1794 gebaut und 1795 mit drei Klassenräumen in der unteren Etage und drei Wohnungen im Obergeschoß übergeben. Es war die alte Lateinschule. Sie trägt an der Vorderseite die Inschrift: 'Weise Lehre bilde früh unsere Söhne zum weisen Leben.' In diesem Gebäude hat der Archäologe und Lehrer Johann Joachim Winckelmann nicht gewohnt und unterrichtet, sondern im alten Schulhaus, das 1793 abgerissen wurde. Er war von 1743 bis 1748 als Konrektor an der hiesigen Lateinschule tätig. Bis 1937 wurde dieses Gebäude als Schulhaus genutzt.

22. Hier steht Herr Pastor Daume vor dem Haus der Gärtnerei Panse. Er wurde am 19. November 1899 als hiesiger Pfarrer in sein Amt eingeführt und trat am 1. Oktober 1931 in den Ruhestand. Er hat sich in den vielen Jahren seiner beruflichen Tátigkeit große Verdienste bei der Erforschung der Stadtgeschichte erworben. Sein Buch: 'Aus Seehausens Vergangenheit' erschien im Jahre 1925. Außerdem hat er im Seehäuser Wochenblatt und in verschiedenen Zeitschriften Beiträge über die Historie der Stadt veröffentlicht. Herr Pastor Daume lebte seit dem 1. Oktober 1931 in Hamburg und verstarb dort am 6. Juli 1938.

23. Die St.-Petri-Kirche ist ein Wahrzeichen der Stadt. Von allen Seiten ist sie weither sichtbar. Dieser Bliek auf die St-Petri-Kirche mit den beiden hohen Kirchtürmen ist von den Rossower Bergen, einem Waldgebiet nahe der Stadt, aufgenommen worden. Im Vordergrund ist die waldreiche Umgebung der Stadt zu erkennen. Im Zuge der Schaffung von Wanderzielen durch den Verschönerungsverein und in Zusammenarbeit mit dem damaligen Förster, Herrn Nowraty, wurde dieser Standort als 'Aussicht auf St. Petri' bezeichnet.

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24. Dieses aus dem 17. Jahrhundert stammende alte Fachwerkhaus stand in der Tempelstraße. 'TYpisch für die Bauweise sind die Längs- und Ouerbalken, aber insbesondere die Stützbalken, die noch zusätzlich die Querbalken stabilisieren. Das Mauerwerk zwischen dem Gebälk bestand aus Stroh und Lehm. Wegen der drohenden Einsturzgefahr mußte dieses Haus abgerissen werden.

25. Dieses ist ein Bliek in die Beusterstraße. Die Aufnahme zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigt auf der rechten Seite die Verkaufsstelle des städtischen Elektrizitätswerkes. Hier gab es Glühbirnen und Elektroartikel zu kaufen. Auf der linken Seite ist ein Teil des Textilgeschäftes der Firma Conitzer zu sehen. Ein zweites Textilgeschäft der Firma Gustav Pintus gab es in der Mühlenstraße. Beide Geschäfte wurden von jüdischen Familien geführt, die in den Jahren 1934/35 die Stadt verließen. Der Straßenname wurde gewählt, weil durch diese Straße die Fuhrwerke Waren zum Seehäuser Hafen nach Kamps bei Beuster bis ins 19. Jahrhundert transportierten.

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26. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1909 mit dem Hochwasserstand am Beustertor. In dieser Zeit führte noch eine Holzbrücke über den Aland. Sie war 1861 gebaut und wurde 1913 durch eine Steinbrücke mit Eisenkonstruktion ersetzt. Ein Steindamm schloß sich dieser Brücke in Richtung Klein-Holzhausen an. Das Beustertor stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist das letzte von einstmals vier Stadttoren, das bis heute erhalten blieb. Zu beiden Seiten des Tores sind Fachwerkhäuser zu erkennen; im Hintergrund ragt die Salzkirche hervor.

27. Oberhalb der Steintorbrücke befand sich die damalige Seehäuser Badeanstalt. Im Vordergrund sieht man den Steg, von dem die Badenden in das Wasser des Alands gelangten. An der linken Seite steht die hölzerne Baracke, die als Umkleideraum und als Aufenthaltsraum für den Bademeister gebaut war. Diese alte Badeanstalt war bis zum Jahre 1937 in Betrieb und wurde erst durch den Neubau des Waldbades im Schillerhain aufgegeben. Im Hintergrund sieht man die Steintorbrücke, die 1906 eine Eisenkonstruktion erhielt. Die ehemalige Holzbrücke wurde abgerissen.

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28. Vor dem Viehtor wurde 1863 das Gymnasium gebaut. In dem Zusammenhang erhielt es die Bezeichnung Schultor. Die Aufnahme zeigt dieses nach 1900. Vor dem Gebäude auf der linken Seite ist noch eine alte Petroleumlampe zu sehen; daneben aber auch schon ein Lichtmast der elektrischen Straßenbeleuchtung. Die hölzerne Brücke wurde erst im Jahre 1911 durch eine neue über den Umflutgraben ersetzt. Auf der rechten Seite bilden die Linden eine Abgrenzung zur Jungfernwiese. Diese wurden erst 1954 bei einer Straßenerneuerung gefällt.

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