Seehausen in alten Ansichten Band 1

Seehausen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Kurt Maass
Gemeente
:   Seehausen
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5900-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Seehausen in alten Ansichten Band 1'

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59. Im Vordergrund ist die Hubertus-Quelle gut zu sehen. Aus einem Rohr floß ständig klares Wasser, das aus Oberflächenwasser der dahinter befindlichen Anhöhe gespeist wurde. Im Hintergrund sind die Stufen der Hexentreppe zu erkennen. Die Sage behauptet, daß stille Wünsche beim Begehen in Erfüllung gehen würden. In unmittelbarer Nähe war am Hang die städtische Rodelbahn, die von der Seehäuser Jugend gern in schneereichen Wintern genutzt wurde.

60. Auf dem Weg durch die Rossower Berge in Richtung 12 Linden und Wolfsschlucht, lag das Borkenhäuschen, auch Blockhütte genannt. Es war eine aus Stangenhölzern errichtete Schutzhütte, die von den Spaziergängern zum Ausruhen genutzt wurde. Sie diente aber auch als Schutzhütte vor Unwettern in diesem Laubmischwald.

61. Auf den Fundamenten des ehemaligen Dominikanerklosters wurde im Jahre 1831 das Klosterschulgebäude im Fachwerkstil errichtet. Es war zunächst eine Bürgerschule, die dann im Jahre 1900 mit den Klassen der Volksschule vereint wurde. Den Vordergrund bildet der Klosterschulplatz. Das Schulgebäude wurde bis zum Jahre 1948 als Volksschule genutzt. Beiderseits des Schulplatzes begrenzen kleine Fachwerkhäuser diesen Platz. In diesen Häusern wohnten immer alleinstehende ältere Frauen. Im Jahre 1892 wurde dann an der rechten Seite des Klosterschulplatzes der Grundstein für die Herberge zur Heimat gelegt.

62. Der Grundstein für das Gymnasiumsgebäude vor dem Schultor wurde im Jahre 1863 gelegt. Am 18. Oktober 1865 wurde das Gebäude eingeweiht. Bis zum Jahre 1901 war es ein Gymnasium. Von 1902 bis 1931 wurde es als städtische Realschule weitergeführt. Ursprünglich war im linken Seitenflügel die Direktorenwohnung; darunter und im rechten Seitenflügel die Klassen- und Fachräume. Zwischen beiden Flügeln waren im unteren BereichebenfaIIs Klassenräume; darüber die Aula, die als Festsaal mit einer Orgel ausgestattet war. Das Gebäude ist bis heute als höhere Lehranstalt erhalten geblieben und trägt seit 1951 den Namen Winckelmann-Schule; heute Winckelmann-Gymnasium.

63. Vom Jahre 1902 an wurde das ehemalige und heutige Gymnasium als städtische Realschule weitergeführt. Rechts ist der Seiteneingang zu der Realschule erkennbar. Die Klassen hatten damals nur geringe Schülerzahlen. In dieser Sexta-Klasse waren es zwölf Schüler. Der Lehrer dieser Klasse war Herr Jacob. Er wurde von den Schülern nur mit seinem Spitznamen 'Kaks' bezeichnet. Die Gesamtschülerzahl der städtischen Realschule des Schuljahres 1927/28 betrug 105 Schüler, davon 38 Mädchen.

GASTHAUS PAUL GADKE, SEEHAUSEN (Altmark)

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64. Das Gasthaus Ernst Muxfeldt, Inhaber Paul Gädke, wurde im Jahre 1825 in der Lindenstraße gebaut. Es war sowohl Gasthof als auch Logis mit mehreren Fremdenzimmern und Ausspannung. Hinter den Gastzimmern schloß sich ein geräumiger Saal mit einem Anbau an. Bei gutem Wetter hatten die Gäste die Möglichkeit, auf der Veranda vor der Gaststätte zu sitzen. An der rechten Seite des Hauses schloß sich ein Gartenlokal mit einem Pavillon an.

65. Ursprünglich fanden die Theater- und Musikabende im Saal des Gasthofes 'Zur Post', später Hotel 'Goldener Stern', statt. Da der Muxfeldsche Saal, später Gädke, größer war, haben die Theatergruppen ihre Stücke dort aufgeführt. Das Bild zeigt eine dieser Theatergruppen in ihren Kostümen. Es wurden hier auch Schauspiele geboten, wie zum Beispiel 'Kabale und Liebe'. Besonders in der Zeit von 1900 bis 1914 gab es in diesem Saal viele kulturelle Veranstaltungen für die Einwohner und Gäste.

66. Der Lindenpark hatte parallel zur Gaststätte ebenfalls einen Saalanbau. Das Gebäude war von allen Seiten mit Linden umgebcn, die im Jahre 1859 gepflanzt wurden und teilweise heute noch stehen. Ein Gartenlokal neben der Gaststätte wurde in der warmen Jahreszeit gern besucht. Nach Abriß des Saales wird der verbliebene Rest des Gebäudes als Schullandheim genutzt.

67. Gegenüber dem Schillerhain wurde im Jahre 1900 das Kurhaus eröffnet. Auf der linken Seite des Bildes sieht man die Gaststätte; darüber befanden sich Fremdenzimmer. Rechts neben dem Gastraum war ein kleiner Saal mit einem Musikpavillon und einer Veranda. Im Kurhaus fanden bis zum Jahre 1914 im Sommer regelmäßig Kurkonzerte statt. Die Stadt hatte eine eigene Kurkapelle unter Leitung von Musikdirektor Schünemann. Nach dem Ersten Weltkrieg kamen kaum noch Kurgäste, und das Kurhaus wurde im Jahre 1923 ein Opfer der Inflation.

68. Die unterschiedlichsten Vereine wurden Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Auf dem Bild sind die Mitglieder des Kegelklubs zu sehen. Dazu gehörten unter anderem die Herren Schmidt, Uchtdorf, Ernst Richter, Fritsche, Schneider und Michel. Die Aufnahme zeigt den Kegelklub im Randolfschen Gasthaus in der Steinstraße.

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