Sonneberg in alten Ansichten

Sonneberg in alten Ansichten

Auteur
:   Jürgen Luthardt
Gemeente
:   Sonneberg
Provincie
:   Thüringen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5232-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Sonneberg in alten Ansichten'

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69. Die Sonneberger Sternwarte. Die Sonneberger Sternwarte auf dem Erbisbühl im Stadtteil SonnebergINeufang, in einer Höhe von 640 m errichtet, ist die höchst gelegene Sternwarte Deutschlands. Die Anfänge dieser Sternwarte gehen auf die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurück und sind mit dem Namen des ersten Leiters der Sonneberger Sternwarte, Prof. Cuno Hoffmeister, untrennbarverbunden. Zuerst betrieb Hoffmeister in dem Haus Robertstraße 7, mit Unterstützung der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, nach Absolvierung seines Fachstudiums eine bescheidene Beobachtungsstation. Als dort die Verhältnisse schlechter wurden, erklärte sich im Jahre 1925 die Stadt Sonneberg bereit, unter Mithilfe der Thüringischen Regierung und der CarlZeiss-Stiftung für die Sternwarte ein eigenes Gebäude auf dem Erbisbühl zu errichten. 1927128 wurde die Sternwarte erweitert. Prof. Cuno Hoffmeister wurde der erste Leiter der Sternwarte. Heute ist sie ein Forschungszentrum von internationalem Ruf. Auf dem Bild Prof. Dr. Cuno Hoffmeister, erster Leiter der Sternwarte Sonneberg.

70. Die Sonneberger Sternwarte auf dem Erbisbühl (um 1930).

71. Stadt Oberlind. Oberlind wird erstmals 1225 urkundlich erwähnt, doch dürfte die Siedlung bis in die Karolingerzeit zurückreichen. Nachem die Kirche zunächst Filiale von Sonneberg war, wurde sie 1525 Pfarrkirche und Oberlind Sitz einer weitausgedehnten Pfarrei, welche zwar durch die Bildung der Pfarreien Judenbach 1674 und Köppelsdorf 1907 verkleinert wurde, heute aber noch neben Oberlind, Unterlind, Rottmar, Weidhausen und Föritz die beiden Orte Hönbach und Senneberg/ Malmerz umfaßt. Die Wirtschaft des Ortes wurde bis ins 19. Jahrhundert von der Landwirtschaft und dem Durchgangsverkehr auf der hier vorbeiführenden Handelsstraße Nürnberg-Coburg-Saalfeld-Leipzig geprägt. Später entwiekelten sich in Oberlind die Eisen- und die Spielzeugindustrie. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte Oberlind eine sehr große Ausdehnung und wurde eng mit Sonneberg verbonden. Oberlind wurde am 1. Dezember 1922 in die Stadt Sonneberg eingemeindet, aber 1. August 1924 wieder ausgemeindet. Am 29. Januar 1931 bekam Oberlind durch das Thüringische Ministerium das Inneren Stadtrecht. Oberlind wurde schließlich am 1. Juli 1950 erneut in die Stadt Sonneberg eingemeindet. Auf dem Bild sehen wir das Oberlinder Rathaus 1908, Einweihung.

72. Die Kirche zu Oberlind ist eine alte evangelische Kirche mit Wehrgang und Wallgraben. Sie bot den Einwohnern von Oberlind in Kriegs- und Katastrophenzeiten Schutz vor Gefahren. In der rnit einer Ringmauer umgebenen Kirche predigte 1530 Dr. Martin Luther auf seiner Coburgreise.

73. Ortsteil Sonnebergî Mûrschnitz um 1930. Die Gemeinde Mürschnitz wird erstmals 1317 genannt. Die Flur ist zweigeteilt und erstreckte sich einmal im Hallgrund zwischen Isaak und Blösenberg und am Hang des Blösenbergs, wo die Gemeinde umfangreichen Waldbesitz hatte, andererseits südlich des Isaak zwischen der Bettelhecker und Meilschnitzer Flur. Hier lag der alte Ort. Offensicht lich erst nach dem Dreißigjährigen Krieg ist er an die jetzige geschütztere Stelle verlegt worden. Der Ort gehörte stets zum Kirchspiel Sonneberg. Die Bewohner ernährten sich von Landwirtschaft. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelte sich auch Sonneberger Spielzeugindustrie im Hausgewerbe an. Der Ort wurde am 1. Dezember 1922 in die Stadt Sonneberg eingemeindet, aber schon am 1. August 1924 wieder selbständige Gemeinde. Seine erneute Eingliederung in die Stadt Sonneberg erfolgte am 1. Juli 1950.

74. Ehe am 1. April1910 die Bahnlinie Effelder-Sonneberg eröffnet werden konnte, entstand der Scherfenteichviadukt in Sonneberg-Mürschnitz. Die Aufnahme zeigt den fertigen Viadukt bei der Inbetriebnahme der Strecke 1910.

75. Ein Schieferhaus in Malmerz. Malmerz wird erstmalig 1262 urkundlich genannt. Der zwischen Oberlind und Köppelsdorf an der Uferlehne der Steinach gelegene Ort war bis ins 19. Jahrhundert ganz von landwirtschaftlicher Tätigkeit geprägt. Der außerhalb der eigentlichen Flur am Hang des Schönbergs liegende und von der Straße Sonneberg-Köppelsdorf durchschnittene Flurteil rührt offensichtlich von dem noch 1317 vorhandenen Dorf Schönberg her, das bald darauf wüst wurde und dessen Bewohner wahrscheinlich zum Teil nach Malmerz zogen. Malmerz gehörte stets zum KirchspielOberlind. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vergrößerte sich der Ort und ein großer Teil der Bewohner wurde in den Industrien Sonnebergs und seiner Umgebung tätig. Malmerz wurde am 1. Dezember 1922 in die Stadt Sonneberg eingemeindet, aber bereits arn 1. Mai 1924 war es wieder eine selbständige Gemeinde. Am 1. Juli 1950 erfolgte die erneute Eingliederung in die Stadt Sonneberg.

76. Panoramaaufnahme vom südlichen, in der Ebene entstandenen Sonneberger StadteiI. Im Hintergrund ist Neustadt bei Coburgzuerkennen. (Aufnahmeum 1930.)

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