Spremberg in alten Ansichten

Spremberg in alten Ansichten

Auteur
:   Marita Ihle
Gemeente
:   Spremberg
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5209-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Spremberg in alten Ansichten'

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9. Kriegswahrzeichen. Unter diesern Begriff wurde zu Kaisers Gebnrtstag. am 27. Januar 1916, in der Rathausnische in der Langen Straße, gegenüber dem Hotel 'Zur Sonne, ein Reichsadler als 'eisernes Nagel-Wahrzeichen' angebracht. Nägel, die auf die Adlerform aufgenagelt werden konnten, gab es neben Ansichtskarten für 15 Pfennige in verschieden teurer Ausfertigung: 'Große goldene zu 10 M., große silberne zu 5 M., kleine goldene zu 3 M., kleine silberne zu 2 M., große graue zu 1 M. und kleine schwarze zu 50 Pfennigen in der Stadthauptkasse Lange Straße 49 Zimmer 20' irn Vcrverkauf oder 'arn Ratskeller-Fenster nach der Langen Straße in der Nähe des Briefkastens'. Der Erlös war für die Kriegswohlfahrtspflege bestimmt. Genagelt werden konnte von 11 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags.

10. Sängerfest 1913. Der Festumzug führte vom Schloß kommend durch die geschmückte Schloßstraße. Neben der Stadtkapelle waren um das Musikleben der Stadt zwei Musikvereine bemüht, der Spremberger Zitherklub unter Vorsitz von R. Schulze und der Posaunenchor des Jünglingsvereins unter dem Dirigat von Pastor Lutze. Neun Gesangvereine der Stadt Juden sich 1913 zu ihrem Sängerfest Gäste ein: Der Freundschaftsbund, der Handwerker-Gesangverein, die Männcrgesangvereinc Germania, 1835 und Liedertafel, der Bürgergesangverein, die Ouartett-Vereinigung, der Sängerchor des Gewerkvereins und der Gesangverein Vorwärts, Sieben Vergnügungsvereine ergänzten die damalige kulturelle Szene.

Sprem berg L.

Langestrasse mit Schûtzenauszug

11. Lange Straße mit Schûizenauszug. Die Lange Straße als bedeutendste Verkehrsader der Innenstadt war auch die breiteste und längste Straße auf der Spreeinsel. Da sie in den Marktplatz mündete bzw, in Richtung Westen über die Lange Brücke aus der Stadt herausführte war sie für Umzüge und Volksfeste am besten geeignet. 1881 wurden in dieser Straße die ersten Granitplatten verlegt, um einen Bürgersteig zu schaffen. Zur Finanzierung dienten Erträge aus der Hundesteuer. Die abgebildete Ansichtskarte stammt aus dem Jahre 1904. Die Sprernberger Stadtkapelle unter Stabführung von Stadtrnusikdirektor Emil Zerbka zieht den Schützen voran in Richtung Vorstadt.

Spremberç (Lausitz) .Bliek von Slamen

12. Bliek von Slamen. Vom erhöht liegenden. heute eingemeindeten Oberslamen gleitet der Bliek über das reizvoll im Grünen liegende Industriestädtchen Spremberg von 1905 mit seinen vier alles überragenden Türmen der höchsten Bauwerke der Stadt: Dem Schloß, der evangelischen Kreuzkirche, dem Rathaus und der katholischen Kirche im Hintergrund. Das auf dieser Ansicht rechter Hand liegende Schloß geht in seinem Ursprung auf eine um das Jahr 1000 anzunehmende frühdeutsche Turmburg zurück. 1301 wird die Anlage bereits als Burg erwähnt. Im 17. Jahrhundert als Schloß ausgebaut, erlebt es im Dreißigjährigen Krieg eine Erstürmung durch die Schweden. Als Magazin und Quartier für durchziehende Truppen, als Gefängnis, Museum und VerwaJtungsgebäude wurde es ab 1790 genutzt.

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Partie von der Spree nach dem St. Geergenberg

13. Bliek von der Sp ree zur Altstadt. Das Reichspostamt und die evangelische Kreuzkirche sind die auffälligsten Gebäude , blickt man von Westen über die Altstadt nach dem Georgenberg. Nach dem großen Stad tb rand von 1705 wurde der Kirchturm 1732 wieder aufgesetzt. Der Endmoränenwall des Georgenberges, der ausgangs des 19. Jahrhunderts für Siedlungsbauten erschlossen wurde , bietet interessante Ausblicke auf Stadt und Umgebung und bildet heute einen bewaldeten Gürtel um die auf einer Insel liegende Altstadt. Diese Ansichtskarte wurde 1904 nach Heldrungen im Thüringischen gesandt.

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14. Die Spree in der Spremberger Stadtlandschajt. Zu Zeiten als die Spree noch zum Baden einlud, hier 1908, war sie als Postkartenansicht bei Herstellern und Käufern gleichermaßen beliebt. Sie umschließt mit ihren Armen die auf einer Insel gelegene Altstadt und verleiht Spremberg so bis heute einen unverwechselbaren Liebreiz. Hinter den das Ostufer begrenzenden Bäumen ist der zum Postgebäude gehorende Telegraphenturm sichtbar, ein erhalten gebliebenes technisches Denkmal. 1890 wurde der Turm, von welchem wie die Kettfäden eines Gewebes die Telefonleitungen zu den einzelnen Teilnehmern führten, in Betrieb genommen. 1906 gab es in Spremberg 126 Besitzer eines Telefonapparates, davon 82 Privatanschlüsse.

SPREMBERG

15. Dresdener Straße von West nach Ost, Die an dieser Stelle ansteigende Straße führt aus der Stadt hinaus. In ihrer Mitte fuhr seit 22. Januar 1898 die Stadtbahn, deren Lok in der Bildrnitte gerade noch erkennbar ist. Das Schnaufen der Lok, deren Wagen bei beschwerlicher Fahrt auch einmal umkippten und damit den Schulbuben eine Sensarion bescherten, gehörte zum Spremberger Alltag. Mit der in der Region selbst geförderten und zu Briketts verarbeiteten Braunkohle beladen, versorgte sie in einem verzweigten städtischen Gleisnetz die anliegenden Industriebetriebe.

16. Dresdener Straße. Der Fotograf dieser Straßenflucht stand 1905 mitten auf der Langen Brücke , links ist das auslaufende Brückengeländer zu sehen, und hielt den Bliek in Richtung Hoyerswerdaer Vorstadt fest. Das erste Gebäude linker Hand wurde wenig später abgebrochen, um dem Hübeischen Kaufhaus Platz zu machen, das zwischen 1905 und 1910 erbaut wurde. Nach 1860 bereits begarm eine verstärkte Bautätigkeit in der Neustadt. Das höchste , in der Bildmitte befindliche Gebäude ist die 1874 erbaute Knabenschule Dresdener Straße 13, die den Luftangriffen des Zweiten Weltkrieges zum Opfer fiel, wie auch die gesamte linke Straßenseite.

17. Friseurhandwerk in Spremberg. 1906 vereinte die Freie Innung der Barbiere und Friseure in Sprernberg 14 Meister. 1913 waren es 17 eingetragene Friseurmeister, darunter Max Franz, Dresdener Straße 59. Die abgebildete Ansicht stammt aus dem Jahre 1910. Im Ladengeschäft befand sich der Herrenfriseur, den Damensalon erreichte man über den Hausflur. Außerdem empfahl sich der Meister zur Anfertigung von Haararbeiten. Aus Omas Mädchenzopf wurden hier wie andernorts unter den geschickten Händen der Friseure kunstvolle Blütenarrangements, die dann, hinter Glas gerahmt, die Wohnzimmer schmückten. Haararbeiten sind vor allem aus der Zeit um die Jahrhundertwende bekannt. Neben dem Friseur Max Franz befand sich in der Dresdener Straße Nr. 60 das stadtbekannte Café Richter.

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18. Alte Schloßstraße. Dieses Foto wurde im September 1926 aufgenommen, am Tag des Abbruchs des Hauses Schloßstraße Nr. 9, in welchem noch im Januar 1926 der Anstreicher Wilhelm Arlt , die Arbeiterin Auguste Hooke, der Schlosser Friedrich Kopke, der Kutscher Kurt Nitschke und der Händler Fritz Schleiernick wohnten. Das Haus war städtisches Eigenturn. die Ansicht zeigt es als letztes Gebäude auf der linken Straßenseite. Das Haus davor ist die Nr. 10 und gehörte dem Bäckermeister Otto Zöllner. Das Gebäude Nr. 11 war Eigentum des Fleischers Hermann Schwartz, das Ladengeschäft betrieb der Friseur Friedrich Greischel.

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