St. Gallen in alten Ansichten Band 1

St. Gallen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Ernst Ziegler
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Schweiz
ISBN13
:   978-90-288-1499-8
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'St. Gallen in alten Ansichten Band 1'

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95. Auf der Kreuzbleiche entwickelte sich während der nächsten 5 Tage ein bewegtes Treiben. Die Sektionen und die Einzelwetturner waren ununterbrochen an der Arbeit, um im Kunst- und Nationalturnen ihre Kräfte zu messen, und womöglich preisgekront heimkehren zu konnen. (Ein Spruch der Festdekoration in der Stadt lautete: 'Wär' rnänge Nationalrot Schwinger, es gäng birn Eid z'Bern öppe ringer.')

96. Der Hauptfesttag wurde am frühen Morgen eingeleitet durch die Meisterschafts-wettkämpfe der hervorragendsten Turner aller 3 Kategorien, die in der Tat vollendete Leistungen im Kunst- und Nationalturnen boten. Anschliessend sammelten sich rund 10000 Turner zu den Massenübungen, die in ihrer imponierenden Präzision den Höhepunkt der turnerischen Arbeit bildeten. Eingeleitet wurden dieselben durch vorziigliche Freiübungen st. gallischer Damenturnvereine und schweizerischer Männerturner.

97. Anstelle des alten Pächterhauses westlich der Kaserne, das auf dieser Abbildung eben abgebrochen wird, projektierte 1901 Gemeindebaumeister Albert Pfeiffer die heutige Kantine; das 'reich gegliederte und äusserlich schmucke, obgleich noch nicht 'populäre' Offizierskasino' war 1904 fertig (vergleiche Abbildung 92).

St. Gallen.

Partie beim Paradies und neue kathof. Kirche.

98. Südlich der Kreuzbleiche liegt das Paradiesquartier; 1909 stand in der 'Schreibmappe': Das neue Vorstadtquartier, das im Westen nahe an das weichbiid der eigentlichen Stadt herangerückt ist und in dessen Entwicklung sich die lebhafte Bauperiode des letzten Jahrzehnts deutlich ausdrückt, hat durch die im vergangenen Frûhjahr eingeweihte und von August Hardegger im zierlichen gotischen Stil erbaute Otmarkirche samt Pfarrhaus einen dominierenden Mittelpunkt erhalten, der jenem Quartier ein architektonisch wirksames Aeussere verleiht.

99. Im Westen der Stadt St. Gallen liegt Straubenzell mit dem Hauptort Bruggen; diese Gemeinde wurde 1918 mit der Stadtgemeinde vereinigt. Die Kirche St. Martin in Bruggen, welche diese Photographie von 1926 von Westen her zeigt, wurde 1783-1784 erbaut, der Turm 1808. Westlich der Kirche stand bis 1964 an der Straßengabelung Zürcher StraßejFürstenlandstraße das Gemeindehaus.

100. Die Protestanten von Straubenzell erhielten 1906 ihre Kirche in Bruggen. Diese Gemeinde war als ehemaliges äbtisches Untertanenland - ursprünglich vorwiegend katholisch gewesen, im Gegensatz zur evangelischen Stadtrepublik. Die Fabrik im Vordergrund gehörte seit 1908 der Stickereifirma Zähner & Schiess & Co. Nördlich der Kirche, im langen Gebäude, befand sich in der Engelwiese die Kettenstichstickerei Pfund & Val/Dis, Bruggen. Hinter dieser Fabrik geht es hinunter ins Sittertobel, wo ein Schießstand liegt. Die Häuser auf der andern Seite des Tobels gehören zum Dorf Abtwil in der Gemeinde Gaiserwaid.

Bruggen. Färberei Siltertal

101. Im Tal der Sitter werden seit alten Zeiten verschiedene Fabriken betrieben. Eine davon ist die Färberei Sittertal. Auf diesem Areal entstand 1839/4,0 eine große Flachsspinnerei, welche später in eine Maschinenstickerei umgewandelt wurde. 1891 mußte dieser Betrieb infolge der Krise stillgelegt werden, Im Jahre 1904 kaufte Johannes Haeni die bestehenden Gebäulichkeiten, um seine Bleicherei von Schönenwegen an die Sitter zu verlegen. Um 1905 wurde dem Betrieb eine Färberei und Mereensieranstalt angegliedert.

102. Den Namen erhielt Bruggen von den zahlreichen Brücken, welche westlich der Siedlung über Sitter und Urnäsch führen. Nebst der niedrigen Kräzernbrücke, welche 1811 erbaut worden war, mußte für die Eisenbahn 1853

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