St. Gallen in alten Ansichten Band 1

St. Gallen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Ernst Ziegler
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Schweiz
ISBN13
:   978-90-288-1499-8
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'St. Gallen in alten Ansichten Band 1'

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45. Die nördliche Häuserzeile oben arn Marktplatz gegen das Schibenertor hin um 1905 mit dem 1912 abgebrochenen Hotel 'Hirschen' und dem Gasthaus 'Zum Moerlin' am Eingang zur Augustinergasse, das 1907 dem heutigen Jugendstilbau weichen mußte. Das Haus mit der 'Mehlhandlung en gros' und 'Colonialwaren en détail' von EmU Hausknecht, beziehungsweise dem Tabakladen Robert MorgenRösch, steht noch.

46. Die Abzweigung Marktplatz/Unterer Graben, wo bis 1837 das Schibenertor stand, mit dem Kolonialwaren-, Vogelfutter-, Mehl- und Teigwaren-Laden von Emil Hausknecht um 1905. Wenn in dieser Zeit ein Photographauftauchte, war das ein Ereignis, welches die Menschen an die Fenster und auf die Balkone loekte und in den Straßen posleren ließ: Polizist, Briefträger, Schüler mit ihren Mützen, Handwerker, Männer, Frauen, Kinder, alle stellten sich der Karnera. (Vergleiche auch Abbildung 45.)

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47. Die westliche Häuserzeile am Anfang des Unteren Grabens beim Schibenertor vor dem Bau des Hotels 'St. Gallerhof' und des Wohnhauses NI. 5 (erbaut 1883-1884). Diese verlotterten Gebäude am einstigen Stadtgraben wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts abgetragen. Im Hintergrund stehen die nach 1840 erbauten Häuser am Oberen Graben zwischen der Bahnhof- und der Poststraße. Der machtige Giebel über dem niedrigen Stall gehört zum sogenannten Bindhaus, wo einst die Behälter zum Verpacken der Leinwand, die sogenannten Lägelen, angefertigt wurden.

s: GAllER-HoF -HOTEl GARNI C.VOllERT

48. Beim Schibenertor, beziehungsweise bei der Union, an der Abzweigung Unterer Graben/Blumenbergplatz (damals noch Viehmarkt), entstand 1899 das Hotel 'St. Gallerhof'; es wurde bis 1910 betrieben. Von 1913 bis vermutlich 1925 befanden sich hier die Union-Licht-Spiele St. Gallen. Die Postkarte aus der Zeit der lahrhundertwende zeigt den sogenannten 'Kreml' - der auch bereits auf der Abbruchliste stand, nun aber restauriert wird - am Eingang zum Unteren Graben. Im Hintergrund (rechts am Bildrand) das 1971 abgebrochene Grabenschulhaus. Damals fuhr das Tram noch via Blumenbergpla tz-Rosenbergstraße nach 'Bruggen.

49. Bis 1912, als im März der 1465 Meter lange Bahntunnel mit Doppelspur durch den Rosenberg, zwischen St. Gallen und St. Fiden, dem Betrieb übergeben wurde, konnte man mit der Eisenbahn auf offener Strecke vom Bahnhof St. Gallen via Unterer Graben-Freienstein-St. Jakobstraße-Schellenacker nach St. Fiden fahren. Diese Photographie von 1911/12 zeigt den Schienenstrang im Unteren Graben. Links davon erhebt sich das bereits erwähnte, 1912 vollendete Gewerbeschulhaus, das 1913 beschrieben wurde als ein wûrdiges Heim für die Förderung unseres Handwerker- und Gewerbestandes im Sinne theoretischer und praktischer Ausbildung. Das Bauwerk hatte mehr als 850 000 Franken gekostet. Im Hintergrund, am Blumenbergplatz, steht das Grabenschulhaus.

St. Gallen

50. Vor dem Schibenertor, gegen den Rosenberg hinauf, wurde früher der Viehmarkt abgehalten (rechts unten; heute Blumenbergplatz). Hier stand an der Blumenbergstraße 9 das sogenannte Fellhaus (rechts am Bildrand angeschnitten), wo Alfred Loppacher seit 1907 eine Fellhandlung betrieb. Im Restaurant 'Zum Schweizerhaus' wirtete um die Jahrhundertwende Engelina Furgler-Frey. Die Mietsund Geschäftshäuser aus rotem Backstein an der Rosenbergstraße wurden 1887 projektiert. Das Tram fuhr bis 1916 durch die Rosenbergstraße.

51. Das Fellhaus an der Blumenbergstraße wurde 1915 abgebrochen und der ganze Viehmarkt-Platz 'saniert'; denn im April 1914 hatte der Gemeinderat beschlossen, zwischen dem Viehmarktplatz und dem Unteren Graben als Verlängerung der Rosenbergstraße, eine Verbindungsstraße zu erstellen.

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52. Der Bahnübergang von der Rosenbcrg- in die Bahnhofstraße mit dem markanten Kopfbau des Wartegg-Miethauses zwischen Bahnhofstraße und Schienen (erbaut nach 1887) um 1905. Hier wurde 1907 eine Unterführung erstellt. Im Hintergrund die Türmchen des 'St. Gallerhofs'; links am Rand das Restaurant 'Zum Schweizerhaus' am Blumenbergplatz.

53. Der Häuserblock der Rosenbergstraße 26-34 wurde 1887 als vornehmes Miets- und Geschäftshaus mit einer Neurenaissance-Fassade aus rotem Backsrein projektiert. Der schloßähnliche Bau, 'Rosenberg' genannt, ist hier mehr oder weniger fertiggestellt. (Die östliche Hälfte wurde 1962 durch einen langweiligen Zweckbau ersetzt, die westliche Hälfte 1979 abgerissen.) Rechts davon steht das 1811 eingeweihte und 1964 abgebrochene Waisenhaus, das von 1903 bis 1963 als Verkehrsschule gedient hat. Links am Bildrand steht das Häuschen 'Am Berg'. Am Rosenberghang stehen bereits einige Villen.

st. Gallen - Villen am Rosenberg

54. Die Überbauung des Rosenbergs, des der Sonne ausgesetzten Abhangs nördlich der Stadt, begarm um 1885. In der 'Schreibmappe' 1906 standen dann folgende Zeilen: Kein Wunder, dass der Rosenberg zum bevorzugten Wohngebiet besser situierter Kreise der städtischen Bevölkerung geworden ist, seitdem in den letzten zwanzig Jahren auf seinem einst so 'ûppig grünen' Rücken eine grosse Anzahl von Ein- und Mehrfamilienhdusern und wirklichen Villen inmitten von Gärten entstanden sind, in denen sichs um entsprechenden Preis behaglich und gesund wohnt. Es gibt eben nur einen Rosenberg in St. Gallen und diesem Vorzuge gemäss bewegen sich auch die Boden- und Häuserpreise beständig in aufsteigender Linie.

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