St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts

St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts

Auteur
:   Dr. Ernst Ziegler
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Schweiz
ISBN13
:   978-90-288-6384-2
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts'

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7 Der Gallusplatz mit dem neuen, 1936 von Rudolf Seitter geschaffenen Brunnen. Der 'Sonnenhof" mit dem zweistöckigen Erkertürmchen wurde 1 978 renoviert. Er hätte 1 964 zusammen mit dem östlich angrenzenden Haus einer dort projektierten Grossüberbauung weichen sollen - ein Unsinn, der glücklicherweise nicht zustande kam!

(Gross - 11 '880 - nach 1935)

8 Die Abzweigung Gallusstrasse/Bankgasse um 1920/25. In die Lücke zwischen dem Haus Zum grünen Hofund jenem mit der Schuhmacherei von Friedrich Müller-Fluher an der Gallusstrasse 24'Feines Mass- und Reparaturgeschäft' steht auf dem Firmenschild - wurde anstelle der niedrigen Remise, das Restaurant' Am Gallusplatz' gebaut (1972173).

(Gross - 77 -vor 1924)

9 ImAdressbuch von 1934 empfahl Josef Hummel'früher Café Löchlibad' sein 'Hotel Stadthof' (früher Bürgerhof) an der Bankgasse 12 als 'sehr gut geführtes Hotel am Platze, schöne, freundliche Zimmer, ruhigste Lage der Stadt, prima geführte Butterküche' . Er führte den hier um diese Zeit abgebildeten 'Stadthof" bis 1942. Dieser wechselte dann mehrfach die Wirte und 1949 auch den Namen. Das Adressbuch von 1950 preist das Hotel 'Im Portner' als' das gastronomische Juwel St. Gallens' an: 'Treffpunkt der Geschäftswelt; von unserm Tee am heimeligen Cheminéefeuer wird sicher jede Dame begeistert

sein.' Die Direktion lag in den Händen von Alfredo Trees- Daetwyler.

(Gross - 6644 - 1933)

1 0 Die beiden Staatswesen Stift und Stadt St. Gallen waren innerhalb des Territoriums der Reichsstadt seit 1567 durch eine zehn Meter hohe Trennmauer voneinander geschieden. Sie verlief entlang der heutigen Zeughausgasse und Gallusstrasse zum Gallusplatz und Müllertor (Mühlenen). Ihr Verlaufist mit dem Kettenhag entlang des Trottoirs angedeutet. Dieser Blick in die Gallusstrasse im [ahr 1939 zeigt links das Stadthaus und am östlichen Ende der Strasse die St. Laurenzenkirche; rechts stehen die heute noch benützten Schulgebäude, das sogenannteSchmalzhaus,dahinter die Schutzengelkapelle. (Gross - 20'522 - 1939)

11 In der Schmiedgasse, hier im [ahr 1937, öffnete 1965 'das neueABMWarenhaus seine Pforten' gegen die Multergasse hinaus. Es ist noch immer unfassbar, wie die Baubehörde damals in dieser Gasse einen solchen Neubau bewilligen konnte. Die Kunsthistorikerin MarieChristine Haller-Fuchs schrieb 1978 imAltstadtinventar, dass mit dem Neubau des Warenhauses ABM an der Multergasse ein fremdes Element in die Schmiedgasse gekommen sei. Aber nicht nur die erdrückende Unmassstäblichkeit und phantasielose Rastergliederung sind für die ganze Gasse fatal: 'Das Schicksal, die Hintergasse der Multergasse zu sein, kommt im östlichen Teil zum Ausdruck: Die Häuserzeile, die ihre Fassaden auf

die Schmiedgasse gerichtet hatte, musste den Rückfronten und Zulieferungseinfahrten der Warenhäuser an der Multergasse Platz machen. Dadurch wurde der Schmiedgasse in diesem Abschnitt ihr eigenständiger Gassencharakter weggenommen.' Da sich aber zum Glück zahlreiche kleinere Ladengeschäfte erhalten haben, wirkt der Strassenzug dennoch belebt. Dank ihrer schmuckvollen, stilvoll renovierten und schön herausgeputzten Altstadthäuser gehört die Schmiedgasse trotz allem immer noch zu den schöneren Gassen der Stadt - nicht zuletzt dank des Prunkerkers am Haus Zum Pelikan! (Gross - 20'264 - 1937)

1 2 Wie an anderen Gassen und Plätzen unserer Stadt ist auch in der Spisergasse manch' altes Haus sinnlos abgebrochen oder schlecht umgebautvvorden. Trotzdem ist sie eine der schönsten Gassen der Stadt geblieben, und noch immer schmücken sie zahlreiche prächtige Erker. 1907 fasste man die Häuser Zum Schaf und Zum Stein zum 'Volksmagazin' zusammen und veränderte die untersten zvvei Geschosse. Gemäss Adressbuch von 1909 bot damals an der Spisergasse 15 Viktor Mettler's Volksrnagazin 'Manufakturwaren en détail und en gros' an.

1 92 5 vvurde die Fassade in spätklassizistischer Tradition zur heutigen repräsentativen Form umgebaut. Die Anordnung der Fensterachsen in den oberen drei Geschossen blieb in beiden

Umbauphasen unverändert; die beiden Erker hingegen verschvvanden vor 1899 und 1907 aus dem Gassenbild. Vor dem Haus Zum Freieck mit der Papierhandlung Ritter & Co. steht auf dieser Photo von 1 950 noch der alte Brunnen mit einem

Bären auf der Säule, der bis 1959 überlebte. Wieso unser stolzes Wappentier der nichtssagenden Gruppe mit Kindern und Hund Platz machen musste, bleibt eines der vielen baugeschichtlichen Rätsel dieser Stadt. Am sehr biederen

neuen Spisergassbrunnen vvurde van 1943 bis 1959 herumlaboriert. Er stammt vom Luzerner Bildhauer Rolf Brem, geschaffen nach Entvvürfen van Karl Geiser, und konnte am 30.April 1959 eingevveiht vverden. (Gross - 26'235 - 1950)

13 Die Abzweigung Brühlgasse/Löwengasse 1951 mit dem 'Café Neueck' samt Konditorei. Rechts am Bildrand die 'Engelburg' an der Brühlgasse 29 mit einem zweistöckigen Erker. Die Arkaden wurden 1949 'irn Interesse des Verkehrs und der Altstadtsanierung' eingebaut, die 'Engelburg' 1971 leider abgebrochen. (Gross-26'45ü-1951)

14 Unter dem Motto 'Mehr Licht in St. Gallen' war im Oktober 1933 'eine zeitgemässe Veranstaltung' organisiert worden, 'urn die öffentliche Beleuchtung und wirkungsvolle Verteilung des Lichtes aufWarenausstellungen ad oculos zu demonstrieren. Die Möglichkeit, an schönen Abenden im süssen Licht des Lebens zu wandeln und sich so die magisch beleuchteten Kirchtürme der Stadt, die weissen Fassaden, die schönen Brunnen, Museen und Anlagen des Stadtparkes, die Hauptgeschäftsstrassen, wie Poststrasse, MuItergasse, Neugasse etc., mit den speziell gebauten Leucht-

türmen und Transparenten anzusehen, wurde von viel Volk zu Stadt und Land mit freudiger Überraschung wahrgenommen.'

(Stadtarchiv - 1934)

15 Zu den traditionsreichsten Hotels in St. Gallen gehörte das 'Schiff" in der Multergasse mit einem vermutlich aus dem [ahr 1596 stammenden Steinerker, wo unter anderem zurZeit (1917-1944) Othmar Schoecks fröhliche Nachfeiern zu Abonnementskonzerten stattfanden. Die Abbildung zeigt die heimelige Gaststube im [ahre 1931. Im September 1974 wurde anstelle des Hotels ein neues Ladenzentrum eröffnet, das der Volksmund den 'Multerschopf' ('Multishop') nennt.

(Gross - 53 0 0 - 193 1 )

16 Marktplatz und Marktgasse 1 932. Es scheint, dass die Winter früher schneereicher waren und der Schnee offensichtlich nicht überall mit geradezu verbissenem Eifer gänzlich weggeräumt wurde.

(Gross - 9038 - 1932)

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