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St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts

St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts

Auteur
:   Dr. Ernst Ziegler
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Schweiz
ISBN13
:   978-90-288-6384-2
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts'

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37 Der Marktplatz mit Neugasse, 'Lóchlibad' und 'Union ' sowie Oberer Graben und Bahnhofstrasse 1 939. Am Ende der nördlichen Häuserzeile der Neugasse, neben dem Rathausturm, stand einst die sogenannte 'Stadtschreiberei' . Die Stadt hatte das Haus 1514 durch Tausch von den Dominikanern von Konstanz erworben und dem Stadtschreiber als Amtswohnung zur Verfügung gestellt - daher der Name 'Stadtschreiberei ' . Als 1864 der Rathausturm gefallen war, liess der damalige Eigentümer, der Metzger August Scheitlin, 1866 auch das alte dreigeschossige Haus abbrechen und einen viel höheren, auf drei Seiten freistehenden Bau errichten, der nun die Neugasse gegen den Markt hin abschloss. Daneben

standen kleinere, spätmittelalterlich anmutende Bauten: das Restaurant 'Marktplatz' , das Restaurant 'Speer', daneben als höchstes dieser fünfHäuser das 'Hórnli'

und schliesslich die 'Drogerie Alpstein' und, etwas in die Gasse vortretend, das Restaurant Zum Bierkeller. Dieses ganze kleinmassstäbliche Ensemble

verschwand, als hier

1 933/34 die St. Gallische Creditanstalt und das neue Restaurant 'Marktplatz.' errichtet wurden.

(Gross - F 827 - 1939)

38 Für den Neubau des Geschäftshauses Marktplatz 4 wurden 1954 leider fünf alte Häuser abgerissen;

1 952 standen dort die Gebäude von: Comestibles Gross, Papeterie Hungerbühler, Delikatessen und Südfrüchte Rohner, Blumengeschäft Breyer und Chronometrie Tremp am Eingang zur Metzgergasse. Das Haus mit dem Erker, einst Marktplatz 6, gehörte im 19. Jahrhundert dem Metzger Daniel August Nipp bzw. seinen Erben, dann seit 1890 dem Papierhändler Anton Hungerbühler. Bis zum Abbruch des Gebäudes betrieb Paul Hungerbühler hier eine Papeterie. Alle fünf Häuser zusammen ergaben früher ein viel malerischeres Bild als der nüchterne Zweckbau der fünfziger [ahre. Das östliche Eckhaus am Eingang zur Metzger-

gasse war der 'Weinfalken ': er musste 1 958 einem Neubau weichen, dem man das alte, fürtreffliche und gemütliche Wirtshaus besser nicht geopfert hätte. Diese Photo wurde 1941

aufgenommen. (Gross - 20'327 - 1941)

39 Das 'Restaurant Marktplatz' konnte Ende September 1 934 eröffnet werden. Diese neuen 'Restaurationslokale' hatte die Brauerei 'Schûtzengarten' an Stelle ihrer beiden alten Wirtschaften 'Marktplatz' und 'Speer' erbauen lassen.

Das Restaurant ZurTaube im Mittelgrund wurde 1953 abgebrochen. (Jahresmappe 1935 - 1934)

40 Über die Innenausstattung des 'Marktplatz.' schrieb 1 935 Architekt Ernst Fehr: 'Zwei grosse Restaurationslokale, das eine im Parterre, von der Neugasse zum Marktplatz durchgehend, das andere im ersten Stock mit breitem Erker auf der Marktplatzseite gelegen, bilden mit den dazu gehörenden Nebenräumen für den Wirtschaftsbetrieb, den Kernpunkt des Baues. Das Hauptaugenmerk wurde darauf gerichtet, durch Anwendung aller zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmittel, einen nach modernen Grundsätzen geführten Restaurationsbetrieb zu

ermöglichen und den Gästen durch freundliche und behagliche Ausgestaltung der Lokale den Aufenthalt angenehm zu machen.' (Jahresmappe 1935 - 1934)

41 Die nördliche Häuserzeile vom Schibenertor, das 1837 abgebrochen worden war, zur Metzgergasse am heutigen Marktplatz war bis um die Jahrhundertwende von eher schmalen, hohen Häusern geprägt. Am Eingang zur Augustinergasse stand das Gasthaus Zum Moerlin, das 1907 dem heutigen Jugendstilbau weichen musste, daneben, am Eingang zur Engelgasse, das Hotel 'Hirschen ', das

1 913 neu errichtet und bis 1 952 als Hotel betrieben wurde. Gegenüber, ebenfalls am Eingang zur Engelgasse, steht ein Häuserblock, der schon 1888 gebaut worden war. Der Charakter der ursprünglichen Bebauung

dieser Zeile ist auf dieser Abbildung von 1931 noch schön erhalten, kommt aber heute nur noch in den Häusern Marktplatz 1 6, 14, 1 2 und 10 zum Ausdruck. (Gross - 9039 - 1931)

42 Auf dem 'Uebersichtsplan der Stadtgemeinde

St. Gallen' aus dem [ahre 1863 wird der heutige Marktplatz, der damals noch Rindermarkt hiess, gegen Westen von zwei grösseren Häuserkomplexen begrenzt: vom 'Lóchlebad' und vom 'Lóweri'. Das Gasthaus Zum Löwen bestand nur bis 1871 /72. Später wurde der 'Lówen ' in ein Geschäftshaus umgewandelt, das den Namen 'Union ' (Vereinigte Staaten von Amerika) erhielt. Die 'Union ' ist hier vom Marktplatz aus vermutlich während des Zweiten Weltkriegs festgehalten, denn beim Hotel 'Neuer Löwe' steht ein Auto mit Holzvergaser. Von 1941 an wurden Motorlastwagen auf Holzgas umgerüstet, und die sogenannten Holzvergaser kamen auf. Auf der

Ostseite standen an Markttagen die Pferdefuhrwerke der Marktfahrer aus den benachbarten Kantonen Appenzell und Thurgau. (KBSG - 694c)

43 Uniongebäude beim Schibenertor - eine Aufnahme vermutlich aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, als aus militärischen Gründen überall die Wegweiser entfernt waren. Hans Richard von Fels befand sich 1940 auf der Heimfahrt von den Ferien in Coppet nach St. Gallen. Er schrieb unter dem

16. August in sein Tagebuch: 'Bei Dübendorf falsch gegen Uster gefahren, zurück über Brüttisellen und weiter, dunkle Nacht, kein Mensch auf der Strasse und kein einzigerWegweiser mehr, schwierige Fahrt! Bei Wängi wieder falsch nach Affoltern gefahren, dann überTobel

nach Wil. 24 Uhr überall Luftschutzleute und Militär! Fliegeralarm! Weiter über Gossau heim. Auch in

St. Gallen Alarm.'

(KBSG - 694g)

44 Schon 1942/43 war ein Wettbewerb für die Erstellung eines Neubaues am Platz der 'Union ' veranstaltet worden. Der Schibenertor-Neubau, wie er heute steht, wurde aber erst 1 950/53 errichtet. Unsere Photo des Oberen Grabens mit dem alten Uniongebäude stammt aus der Zeit vor dem Abbruch (um 1945). In derGallusstadt' von 1 955 ist der 'sechsstöckige Stahlskelettbau mit Querrahmen' abgebildet, und eine völlig abstruse Legende verkündet: 'Das Schibenertor gliedert sich als reiner Zweckbau gut zu den Türmen von

St. Laurenzen und der Kathedrale.'

(KBSG - 6941 - um 1945)

45 Das an die 'Union ' angrenzende 'Lóchlibad' bzw. 'Café Neumann ' vor demAbbruch 1950.Am 25. März 1940 warTheodor Neumann gestorben; seine Frau Regina NeumannGrünwald führte als 'Cafètière' das 'Lóchlibad' weiter. Im Nachruf Theodor Neumanns stand, er sei 1902 aus Wien nach

St. Gallen gezogen, wo er an der Ecke Marktgasse/Spitalgasse 'N eumann's Wiener Café' gründete. 'Ende 1913 erfolgte die Übersiedelung an die Bahnhofstrasse und damit begann die eigentliche Blütezeit des Geschäfts, dem Vater Neumann einen absolut persönlichen Charakter zu verleihen wusste.' 1 939 verlegte Neumann sein Café als Provisorium ins 'Lóchlibad'. (KBSG - 857 - 1950)

46 Das Restaurant 'Grûnau' mit seinem 'Biergarten' bzw. seiner Gartenwirtschaft gegen den Oberen Graben im [ahr

1 950. Es steht neben dem Haus mit der Aufschrift 'Polstermöbel & Decorationen' . 1949 wirtete Lina Weibel-Sprenger in der 'Grûnau' (Neugasse 36). (KBSG - 877 - 1950)

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