St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts

St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts

Auteur
:   Dr. Ernst Ziegler
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Schweiz
ISBN13
:   978-90-288-6384-2
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts'

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57 Das Hotel 'WalhallaTerminus' , das alte Rathaus und die Hauptpost an der Südseite sowie der alte und der neue, 1 913 vollendete Hauptbahnhof 1940. In der Nacht vom 12. auf den 13. Juli 1955 zerstörte ein Brand das Hotel 'Walhalla'; die Chronik berichtete damals: 'Urn ein Uhr früh bricht im Hotel Walhalla ein Brand aus, der sich zu einer grossen Brandkatastrophe ausbreitet. Die zwei oberen Stockwerke des weitläufigen Gebäudes brennen aus, der Wasserschaden ist grosso Ein Todesopfer wurde aus den Trümmern geborgen. Das Personal und die Hotelgäste konnten mit Mühe gerettet werden. Die Brandursache konnte nicht ermittelt werden.' Das neue Hotel 'Walhalla' wurde im März

1 959 wieder eröffnet.

(Gross - 20'257 - 1940)

58 Bevor 1953 das Hotel 'Metropol' auf dem Bahnhofplatz eröffnet wurde, zierten zwei Brandmauern mit gewaltigen Reklamen den Ort. Wer auf dem Bahnhof dem Zug entstieg, sah in St. Gallen gewöhnlich zuerst einen an die Wand gemalten 'Mohrenkopf" mit riesigem Hut, auf dem 'Rum Coruba' stand, an die Wand gemalt oder konnte sich zeitweise auch an zwei adretten Damenbeinen delektieren. Auf dieser Abbildung von 1949 stehen bereits Bauvisiere und wird auf einerTafel auf das 'Neubau-Projekt' hingewiesen. In der 'Gallusstadt' von 1955 stand dann:

'Der Bahnhofplatz hat durch den grosszügigen Bau "Metropol" eine gepflegte städtebauliche Note erhalten.'

(KBSG - 834 - 1949)

59 Der Bahnhofplatz 1943 mit Tramwagen der Linien 1 , 3 und 5. Weil während des Krieges viele 'Tràmler' Aktivdienst leisten mussten und wegen der seit November 1940 angeordneten Verdunkelung, galten für das Tram nachts und im Sommer Spezialfahrpläne. Im Winter 1942 musste auch das Tram elektrische Energie sparen helfen und durfte an zwei Sonntagen nicht mehr fahren.

Schon 1941 sollten übrigens die Strecken Bahnhof-Rotmonten und Bahnhof-St. Georgen auf Trolleybus-Betrieb umgestellt werden. Die Vorlage wurde jedoch damals verworfen.

(KBSG - 1943)

60 Hauptbahnhof und Hauptpost, altes Rathaus und alter Bahnhof gegen 'Scheffelstein' und Alpstein mit dem Säntis im Hintergrund 1940. Die Wohnblöcke gegen die Bernegg hinauf wurden vornehmlich während der Blütezeit der St. Galler Stickereiindustrie um die Jahrhundertwende errichtet.

(Gross - 20'260 - 1940)

61 An ihrem südlichen Ende mündet die Kornhausstrasse in die Teufener Strasse ein. Dort erhebt sich seit etwa 1 91 2 das 'Hospiz zum Johannes Kessler', hier abgebildet im [ahr 1931. Im Adressbuch von 1912 steht unter 'Religiöse Vereine und Gesellschaften': 'Verein junger christl. Männer, im "Hospiz z. Johannes Keßler", Teufenerstraße 4.' An der Davidstrasse, beim 'Restaurant Vadiari', steht ein damals noch gebräuchlicher 'Standard- Pferdekehricht Wagen'. (Beim damals vermutlich horrenden Verkehr muss man sich fragen, wieso ausgerechnet im August 1940 in der Stadt St. Gallen die erste Verkehrsregelungsanlage an der Kreuzung Vadianstrasse/Kornhausstrasse in Betrieb gesetzt werden musste. Vielleicht lag es aber daran, dass die

vermaledeiten Autos mit überhöhter Geschwindigkeit die Teufener Strasse herunter auf die Altstadt losrasten.)

(Gross - 5053 - 1931)

62 Von 1911 bis 1913 wurde zwischen Bahnhof und Riethüsli eine Tramlinie erstellt. Hier abgebildet ist die Endstation Nest der Linie 5 im [ahr 1943. Im Juli 1 950 konnte auf dieser Strecke die erste Trolleybuslinie in St. Gallen dem Betrieb übergeben werden. (KBSG - 1943)

63 Viel zu reden gab 1943 ein Brand im 'Scheffelstein' . Das in herrlicher Aussichtslage am Nordhang der Bernegg gelegene Restaurant wurde 1904 projektiert und von Otto Konrad gebaut. Hans Richard von Fels notierte am 19. August 1943 in sein Tagebuch: 'Heut abend 18 Uhr brach ein Grossfeuer im "Scheffelstein" aus und zerstörte den Dachstock. Bei dem selten trocknen und heissen Wetter brannte es lichterloh und war schwer zu löschen.' (Stadtarchiv - 1943)

64 Das 'St. GallerTagblatt' meldete am 20. August 1943: 'Was den Restaurationsbetrieb anbelangt, kann mitgeteilt werden, dass er keinen Unterbruch erleiden wird, da die Wirtschaftsräume (Stube, Saal und Küche) intakt geblieben sind. DieTerrasse wird sofort freigeräumt werden und steht wohl in kurzer Zeit dem Publikum wieder zur Verfügung.' Das Haus wurde später beim Auf- und Umbau stark verändert und ist heute kein Restaurant mehr.

(Gross - 4726 -1943)

65 Der Blick die Mühlenenschlucht hinauf 1931, mit dem Haus 'Fràfel & Co.', Kunst- und Fahnenstickerei an der Mühlenstrasse 3 und 5, und dem breit hingelagerten Fabrikgebäude der 'Appretur Bächtiger & Co.'. Darunter (rechts) das Haus Zum Eckstein, das dann 1944 'einer vorbildlichen Renovation unterzogen' werden sollte.

(Gross- 5431-1931)

66 Den Verkehr zwischen der Stadt und St. Georgen bewältigte von 1893 bis

1 950 's Drootseilbähnli' , die 'St. Gallen-Mühleggßahn ', hier um 1940 photographiert, dann bis 1975 ein Zahnradmotorwagen, und heute ist es ein vollautomatischer Schräglift. 1 954 konnte die Mühleggbahn ihre vor dem Tunnel neugebaute Brücke dem Betrieb übergeben. Bei derTalstation wurde ein Platz angelegt, der den Blick auf den Wasserfall der Steinach frei gab. In der 'Gallusstadt' stand 1955, 'die neue Bergstation der elektrischen Tunnelbahn

St. Gallen-Mühlegg, welche in ein Mehrzweckgebäude

eingekleidet worden ist' , sei ein erwähnenswertes interessantes Bauwerk. Wir Heutigen empfinden es eher als'stinklangweilig' und allzu simpel!

(Gross - um 1940)

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