COVID-19 UPDATE : I.v.m met het Corona virus kan het zijn dat de levering van de Ansichtenboekjes vertraging oploopt. Het is nog steeds mogelijk om het boekje van het dorp of de stad van uw keuze te bestellen. We hebben een groot aantal boekjes op voorraad en deze kunnen direct geleverd worden. Echter boekjes die niet op voorraad zijn worden op dit moment tijdelijk niet gedrukt. Zodra onze drukker weer gaat produceren zullen we deze boekjes alsnog leveren. Houdt u dus rekening met langere levertijden dan er nu op de site vermeld staan. Wij hopen op uw begrip voor deze uitzonderlijke situatie.
St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts

St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts

Auteur
:   Dr. Ernst Ziegler
Gemeente
:  
Provincie
:  
Land
:   Schweiz
ISBN13
:   978-90-288-6384-2
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'St. Gallen in alten Ansichten Band 2 / Die Stadt um die Mitte des 20. Jahrhunderts'

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

77 Zum winterlichen Freudenberg passen die Skifahrer mit dem 'Telemarkschwung' - war doch die Gegend zwischen Freudenberg und Kapf einstmals ein beliebtes Skigebiet. Hans Richard von Fels schrieb am 20. Februar 1944 in sein Tagebuch: 'Um 14 Uhr sind wir alle nach V ögelinsegg gefahren. Vetty (Ehefrau) spazierte mit Peter (Sohn) zum "Schwarzen Bàren"; wir stiegen alle aufs Birt und fuhren dann hinunter. Der Schnee war herrlich, die Luft frisch und die Wälder herrlich tiefverschneit. Trixli (Tochter) war damit zum ersten Mal auf einer Skitour. Sie fährt recht gut und hat sich tapfer gehalten. Im "Schwarzen Bären" hat sie Vetty in Empfang genommen. Wir fuhren noch über den Kapf heim.' Und am 23. Februar:

'Um 15.30 UhrmitVonny, Trixli (Töchter) und Schwester Gret nach Vögelinsegg, aufs Birt und die ganze Abfahrt inklusive Kapf gemacht, bis Dreilinden und hinunter auf der Spei-

cherstrasse zum Spisertörli, wo wir unser Auto hatten. Vonny fuhr gut; Trixli war zum Totlachen. Sie fàhrt frech, wie ein Gummiball, stürzt viel und steht gleich wieder hoch und lacht und

plaudert ununterbrochen. Ich habe grosse Freude gehabt.' (Christiana und Telemark waren früher übliche Bremsschwünge im Skilauf.)

(Gross-4391-1930)

78 Der Blick über Bahngeleise und Paradiesstrasse, die 1908 eingeweihte Otmarskirche, die Kreuzbleiche mit Kaserne, Militärmagazin und Reitbahn gegen Röteli und Sonnenberg. Die 1875/7 8 erbaute Kaserne fiel 1980 völlig unnötigerweise einer Autobahnausfahrt zum Opfer. Was wurde diesem 'Goldenen Kalb' der Jetztzeit doch alles geopfert! (Gross - 21 '61 0 - 1940)

79 Das Restaurant Zum Stahl an der Verzweigung Zürcher Strasse/Feldlistrasse 1925. Schon I8S9las man über dieses Wirtshaus in

'St. Gallen und seine Umgebungen' Positives: 'Geht man von der Kurzenburg noch einige tausend Schritte, dem Wege folgend, bergab, so gelangt man auf die Zürcher Strasse und an derselben zur Wirthschaft bei'm Stahl, die ihrer ausgezeichneten, vortrefflichen und reinen Schweizerweine halber einen weitverbreiteten Ruf hat.' In einem Exemplar in der Kantonsbibliothek (Vadiana) lautet eine handschriftliche Ergänzung, es müsse heissen 'Wirtschaft bei Stahel' , dies sei der Name des Wirts.

(Gross - 2532 - 1925)

80 An das Haus Zum Schönbrunn in der Lachen, hier im [ahr 1 95 1 , erinnert noch die Schönbrunnstrasse. Aus dem Adressbuch dieses [ahres erfahren wir, dass damals Fritz Küffer an der Zürcher Strasse 38 'Káse en gros und en détail' feilbot. Vor dem Einsetzen des Stickereibooms um 1870 war das Lachenquartier ein Weiler von etwa zwei Dutzend Häusern ländlichen Stils. Dazu gehörte auch die wohl älteste Wirtschaft 'Schónbrunn ' . Das Haus wurde 1951 abgebrochen

( die Visierstangen stehen schon) und durch ein mehrstöckiges Gebäude ersetzt. Darin war früher das Restaurant 'Bajazzo' eingerichtet; heute befindet sich dort eine Migrosfiliale. (KBSG- 895 - 1951)

81 Die heute stark befahrene Zürcher Strasse in ruhigeren Zeiten, im [ahr 1 93 1 - welche Idylle, wenigstens äusserlich, in Sachen Verkehr! Am Haus rechts (Nr. 46), 'Zum Schlüssel' genannt, hängt das Firmenschild von

'E. Ackermann, Schlosser'. Im Haus daneben (Nr. 48) wirkte Max Krause als Coiffeurmeister und führte damals Heinrich MaucherSchmid das Restaurant 'Central' und in Nr. 50 schliesslich J osepha Kappler Wohllaib eine Spezereihandlung.

(Gross- 5024-1931)

82 Die Schulhäuser in Schönenwegen 1931; während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Bevölkerung Straubenzells sprunghaft an. Deshalb wurde die Errichtung neuer Schulräumlichkeiten nötig. Im [ahr 1862 gründeten die Evangelischen in Straubenzell eine eigene Schulgemeinde und eröffneten im Oktober 1863 in einem neugebauten Schulhaus an der Zürcher Strasse mit etwa fünfzig Schülern eine eigene Schule. Seit 1883 stand den Protestanten ein zweites Schulhaus an der Vonwilstrasse zur Verfügung (1922/23 um ein Geschoss aufgestockt). Die katholische Schulgemeinde Straubenzell baute 1875 ein neues Schulhaus in Schönenwegen und danach eines bei der Kirche (Ecke Zürcher Strasse/ Haggenstrasse, heute Strau-

benzellstrasse ) , das 1 880 mit vier Schulzimmern eröffnet wurde. Im [ahr 1892 zählte man 554 katholische und 415 protestantische Schüler; dieses [ahr brachte für Straubenzell die Schul-

verschmelzung. (Sie wurde in der Volksabstimmung mit 435 Ja gegen 403 Nein angenommen.) Die gemeinsame Schulgemeinde konnte 1901 ein neues Schulhaus mitTurnhalle in Schönenwegen einweihen, und

1 913 kaufte man das Gebäude der Erziehungsanstalt Feldli für die Einrichtung eines weiteren Schulhauses. (Gross-sün-1931)

83 Diese Flugaufnahme aus dem Iahr 1954 über die Stadt St. Gallen gegen den Bodensee zeigt im Vordergrund Stocken und Bruggen noch als mehr oder weniger kompaktes Dorf und durch einen breiten Grünstreifen von ' der Stadt', dem Lachen- und dem Otmarquartier, getrennt. Der Beginn einer regen Bautätigkeit ist jedoch bereits zwischen den Bahnlinien von SBB und BI sowie südlich davon dokumentiert.

(Gross - 3381 -1954)

84 Im ursprünglich katholischen DorfBruggen wurde 1906 eine evangelische Kirche eingeweiht; ihrTurm ragt hinter der 'Speisewirthschaft zur Krorie' empor hier abgebildet 1931 mit einem Tramwagen der

Linie 1. Das letzte Tram fuhr 1957 von Schönenwegen nach Bruggen (nach 60 [ahren, 4 Monaten, 11 Tagen).

(Gross-5109-1931)

85 Bruggen war bis zur Stadtvereinigung von 1 918, das hei sst bis zum Zusammenschluss der Gemeinden St. Gallen, Straubenzell und Tablat, Hauptort der Gemeinde Straubenzell im Westen der Stadt St. Gallen. Das hier 1947 photographierte alte Gemeindehaus an der Abzweigung der Fürstenlandstrasse von der Zürcher Strasse mit einer Tafel an der Hausecke 'Trambahn, Halt auf Verlangen' wurde 1964 abgebrochen und durch den heutigen Neubau ersetzt.

(KBSG - 1 ü38/B - 1947)

86 Die Zürcher Strasse in Bruggen 1931 gegen Osten, gegen die Stadt,

mit dem Laden von 'Ed. Honegger-Gahlinger, Konfektion- & Manufakturwaren'; daneben die Schmiede von Wilhelm Koger-Egger an der Zürcher Strasse 276. Hinter der Häuserzeile ragt noch der Turm der alten katholischen Kirche empor.

(Gross-Sla? -1931)

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek