Staßfurt - Wiege des Kalibergbaues

Staßfurt - Wiege des Kalibergbaues

Auteur
:   Ernst Laue
Gemeente
:   Staßfurt
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6614-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Staßfurt - Wiege des Kalibergbaues'

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Einleitung

Das älteste deutsche Steinsalzbergwerk entstand ab 1839 auf der 'klassischen Salzgewinnungsstätte des preußischen Bergfiskus zu Staßfurt'. Über die dort gefundenen Solquellen schrieb schon Dr. Georgius Agricola (14941555), dass sie unterirdischen Lagerstätten entstammen, die man durch Graben bergmännisch gewinnen könne. An der gleichen Stelle fand man aber auch erstmals in der Welt Kalisalze, deren Abbau ab 1861 den Weltruf Staßfurts alsWiege des Kalibergbaues begründete.

Bis 1875 bestritten nur die ersten Salz- und Kalischächte im preußischen Staßfurt und im benachbarten anhaltischen Leopoldshall als einzige Gewinnungsstätten in der Welt die Kaliförderung. Die Kalisalze waren anfangs nicht nur als Dünger für die Landwirtschaft im In- undAusland gefragt, aus dem fabrizierten Chlorkalium ließen sich viele Chemiekalien, darunter auch Salpeter, für Sprengstoffherstellen. Mit weiteren hinzukommenden Kaliwerken blieb Deutschland über Jahrzehnte das einzige Erzeugerland von Kalisalzen. Erst mit dem Verlust der bequem abzubauenden Kalilager im Elsass, das 1918 wieder an Frankreich fiel, büßte Deutschland die Vorzugstellung, Monopol für den Alleinverkauf, ein. Trotzdem blieb Deutschland ein Hauptkalierzeuger in der Welt.

Das Buch soll mit zur Erinnerung beitragen an die einmalige Geschichte der Staßfurter und Leopoldshaller Salzund Kalibergwerke. Erinnern soll das Buch auch an die klassischen Arbeiten der Bergleute 'Aufschließen, Gewinnen und Fördern' . Diese Arbeiten in der Anfangsphase des noch nicht erprobten Kalibergbaues mussten weitgehend von Hand geleistet werden.

Das Buch kann nur die im Rahmen von der Damals-Reihe gestellten Anforderungen er-

füllen und erhebt keinen Anspruch auf die alles umfassende Darstellung des Kalibergbaues.

Der Autor, 1922 im heutigen Staßfurter Ortsteil Leopoldshall geboren, hat den Bergbau 'vor Kohle' als Ingenieur im Ruhrrevier elf]ahre kennengelernt.



Geschichtliches

Die erste Salzfindung bei Staßfurt führt auf eine sagenhafte Erzählung zurück, die sich 785 zugetragen haben soll. Nachzulesen in der Chronik der Stadt Staßfurt von 1 836. In der bruchigen Niederung, die Staßfurt umgibt, wiesen schon seit altersher Salzpflanzen den Weg zu den Solquellen. Die Staßfurter dieser Zeit machten sich die Solquellen zu eigen. Sie verstanden es, mit den zurVerfügung stehenden zeitgemäßen primitiven Mitteln, Verfahren zu entwickeln, um für ihren BedarfSalz zu gewinnen.

Funde an der alten 'Sûlze' beim Dorf Alt-Staßfurt, nördlich der Bode, ließen darauf schließen, dass dort das älteste Salzwerk Deutschlands gewesen sein könnte. Über das Vorhandensein von Solquellen und Siedehütten mit Pfannen zeugen auch die ersten urkundlichen Erwähnungen von 11 7 0 und 11 95. Spätestens um 1 227 berichtete man schon von einer regen Salzproduktion in Staßfurt. Aus der Sülze hatte man sich wegen der immer wiederkehrenden Überschwemmungen der Bode zurückgezogen, die stets den Salzgehalt der Sole minderten. 1361 gibt es wieder eine urkundliche Erwähnung von einem großen und kleinen Solbrunnen und über die Besitzer von Siedehütten, die eine Saline betrieben. Diese befand sich bereits südlich der Bode, mitten im Ort, der seit 1180 die Stadtrechte besaß.

1452 wurde der große Kunstbrunnen auf dem Salinenhof abgeteuft bis zu einerTiefe von 53 Meter. Dieser Solbrunnen wurde 400 Iahre lang die Haupterwerbsquelle für die Staßfurter. In den wechselnden Zeitläufen gedieh die Saline bald besser, bald schlechter, aber sie gewährte den Bewohnern immerhin leidliche Einkünfte und den pfännern oft genug auch glänzende Salzgeschäfte. Die pfänner waren zum Schweigen über alle Vorgänge auf der Saline per Eid verpflichtet. Ein geheimnisvoller Schimmer umwob die Arbeit auf der Saline. Die Anzahl der Koten (Siedehäuser plus Siedepfannen) hatte sich verringert, von 30 Koten arbeiteten nur noch 12. Am.!. Juni 1797 ging die Saline aus dem Besitz der Pfännerschaft in den des Preuß. Staates über und existierte als 'Königliches Salzwerk zu Staßfurt' weiter.

Trotz der Konzentration des Siedebetriebes auf nur ein neues Siedehaus - am 16. November 1800 in Betrieb genommen - ging der Absatz und damit die Produktion, nicht zuletzt wegen minderer Salzqualität, zurück. Schon im Mai 1797 hieß es in einem Gutachten vom Chef des Generalsalzdepartements von Struensee: 'Da das Salzwerk zu Staßfurt gegenwärtig sehr gut gänzlich entbehrt werden könnte, so geschieht es bloß, um der Stadt Staßfurt diesen Nahrungszweig nicht auf einmal zu entziehen, dass dieses Salzwerk noch vor der Hand weiter betrieben werden soll.'

Vom Bergrath Borlach (1687-1768), der Schöpfer der Sächsischen Salinen, stammte der Satz: 'Da, wo sich Salzquellen befinden, müsste auch Steinsalz sein.' Als 1837 bei Artern/Unstrut Steinsalz erschlossen wurde, war damit für Norddeutschland der Weg zur Gewinnung reicherer Sole gewiesen.

Am 23. April 1839 begann in Staßfurt die Abteufung eines Bohrschachtes. Als günstigsten Ansatzpunkt hatte man den kleinen Solbrunnen auf dem Salinenhof gewählt. Die Bohrung schritt bei den unvollkommennen Mitteln der damaligen Bohrtechnik nur sehr langsam fort. Erst 1843 traf die Teufe bei etwa 244 Meter die gesättigte Lauge an. Bei 250 Meter fand man im Bohrschmand die ersten Steinsalzspuren und ab 259 Meter bohrte man im Steinsalz. Aber die Analyse der Sole ergab plötzlich Beimengungen fremder Salze, unter anderem Chlormagnesium, Chlorkalium und schwefelsaure Magnesia. Die Beimischung so großer fremder Salzmengen war damals unerklärlich und die Enttäuschung fand Ausdruck in einem Gutachten von Salinendirektor Karstens, der tiefbetrübt schrieb: 'MöglicherWeise kann dies unangenehme Ereignis, welches, soviel ich weiß, sonst noch nirgends beobachtet worden ist, dahin führen, daß man das jetzige Bohrloch ganz verlassen muß.' Nach Erreichen einerTeufe von 581 Metern wurde der Bohrbetrieb 1851 eingestellt. Diese Bohrung hatte dem Fiskus über 35 0 0 0 Reichstaler (etwa 105 000 Mark) gekostet.

Nichts war erreicht, denn die in der heraufgepumpten Sole enthaltenen 'Bittersalze' verdarben fortan das ganze Salzsiedegeschäft. Es war ein Rätsel, wie die bisherige Sole fast reines Salz hatte liefern können. Die Zuversicht noch immer ein Lager reinen und festen Steinsalzes zu finden, wurde in einem Gutachten von Prof. Marchand in Leipzig bekräftigt und von dem Geheimen Bergrat Rudolph Arwid von Carnall (1804-1874) aus dem Preußischen Bergwerks- und Hütten-Departement dahingehend durchgesetzt, auf dem Hof der Saline gleich zwei Schächte abzuteufen.

Mit dem Fahrkunstschacht wurde begonnen. Am 4. Dezember 1851, dem Barbara- Tag, erfolgte die feierliche Absteckung zurTeufe. Der Förderschacht wurde am 31. Ianuar 1852 in Angriff genommen. Noch war nicht im entferntesten daran zu denken, dass diese beiden Schächte in der Geschichte des Salzbergbaues eine ganz besondere und einzigartige Rolle spielen und den Namen Staßfurt in der ganzen Welt bekannt machen würden.

1 Die Stadt Staßfurt, dargestellt auf einem Kupferstich van Caspar Merian, anno domini 1653. Vom 'Dorff Stassfurth', auf der nördlichen Anhöhe, am 'hohen Ufer' gelegen, geht der Blick über den 'Bude Flus'

auf die 'Statt Stassfurth'. Die Stadt damals schon als salzerzeugende Stadt und als wohlhabend weit bekannt, war aus diesem Grund gut befestigt und bewacht. Die Umfassungsmauern mit den Wartetür-

men sind deutlich zu erkennen. Über die Bode kam man in die Stadt durch das 'Wassertor' vorbei an der Wassermühle. Aus den Siedehütten Kothe genannt, in dieser Zeit waren etwa dreißig in

Betrieb - steigt von den Holzfeuern gewaltiger Rauch auf Rechts daneben steht die Burg, auch Schloss genannt, und in der Mitte der alles überragende Bau der St.-Johannis- Kirche.

2 Eröffnungsfeier für den Steinsalzbergbau in Staßfurt am 31. Ianuar 1852, einen Samstag. Auf dem festlich geschmückten Salinenhof, unter den preußischen Weiß-Schwarzen und den Weiß-Roten Stadtfahnen fand der Taufakt für den Förderschacht statt.

In der Mitte des anzuschlagenden Schachtes steht ein Blumengebinde. Es ist zugleich die Mitte des Bohrloches von 1 839, in dem in zwölf Iahren eine Tiefe von 58 1 Metern erreicht wurde. Der preußische Ministerpräsident (1 850-

1 858) , Otto Freiherr von Manteuffel (1805-1882), hatte die Genehmigung, seinen Namen für den Schacht zu verwenden, erteilt. Mit ihm war auch erschienen der preußische Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche

Arbeiten (1848-1862), August Freiherr von der Heydt (180 1-1 874) . Auf seinen Namen war bereits am Barbara-Tag, dem 4. Dezember 1851, der Fahrund Wasserhaltungsschacht

getauft worden. Unter großer Anteilnahme der Stadtund Dorfbewohner, der Honoratioren aus Stadtund Salinenverwaltung und der königlichen Beamten lief hier ein um-

fangreicher Festakt ab, um die historische Bedeutung der Schaffung von ersten Tiefbauschächten in der alten Salzstadt Staßfurt gebührend hervorzuheben.

3 Zeitablauf der Teufe für die Doppelschachtanlage. Schacht I 'Von der Heydt' für Seilfahrt undWasserhaltung:

1851, 15. Dezember: Beginn der Teufe. Schachtröhre zylinderförmig.

1854, n.April:Wasserhaltungsmaschine (200 PS) in Betrieb.

1856, Ianuar: Steinsalzlager in 255 m Tiefe angetroffen. Oktober: Abteufung in

334 m Tiefe vorläufig eingestellt, Ansetzen der Querschläge zum Schacht H.

Schacht IJ 'Von Manteuffel' für Förderung und Bewetterung: 1852,9. Februar: Beginn der Teufe. Schachtloch rechteckig auf Mitte vom Bohrloch (1839) angeschlagen.

1857, Jahresanfang: Beide Schächte durch vier Hauptund zwei Hilfsquerschläge miteinander verbunden. Abbaubeginn der Salze in der Hauptfördersohle und in sechs darüberbefindlichen Sohlen.

Die Bewetterung (Lüftung) fällt in Schacht Hein, durchzieht die Sohlen im Grubenbau, tritt durch Schacht I bei 68 munter Tage in den Wetterschacht (Hilfsschacht) ein und zieht durch diesen aus.

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4 Die Übertage-Anlagen des Königlichen Salzbergwerks um 1864. (1) Maschinenhaus für den Seilfahrt- und Wasserhaltungsschacht 'Yon der Heydt'. (2) Das Fördergestell ist vom Gebäude vollständig umschlossen. Yam Förderseil des Obertrums ist außerhalb nur ein kleine Länge zu sehen. (3) Betriebsgebäude für den Förderschacht 'Yon Manteuffel'. Darin befindet sich auch das Scheidehaus in dem die Rohförderung der unterschiedlichen Salze selektiert wird. (4) Förderwagenbrücke vom Schachtgebäude zur Rohsalzmühle und zum Salzmagazin (5 und 6). Für

den Förder- und Schachtbetrieb (1-3) und für die Salzaufbereitung (4) sind je ein Kesselhaus mit insgesamt zehn Dampfmaschinen und 1 6 Dampfkesseln in Betrieb für die

Dampferzeugung, der damaligen klassischen Energiequelle. Von den Kesselhäusern sind nur die Schornsteine zu sehen. (7) Yerladerampe, vorwiegend für die' Abraumsalze'. Das

Anschlussgleis führt über die Stein- und Bahnhofstraße zum Güterbahnhof.

5 Der Schacht war geteuft worden, um das reine, wasserhelle, kristallinische Steinsalz zu finden und abbauen zu können. In den oberen Schichten traf man nur unreine, bittere, bunte Salze an. Diese wurden nur als lästige Zugabe betrachtet und weil man sie abräumen musste, wurden sie

als 'Abraumsalze' zu Tage gefördert und galten als wertlos. 1858 stellte man die Förderung von Abraumsalzen ein. Die zu den Schichten führende Strecke wurde vermauert. In den bunten Salzen sah man eine große Gefahr für den als Endzweck betrachteten Steinsalzbergbau. Nicht zuletzt auch wegen der An-

häufung von Gasen und in der Ansammlung von Wassern bei der leichten Schmelzbarkeit dieser Salze.

Die Gewinnungsarbeiten im Steinsalz konnten 1857

aufgenommen werden.

Das 'wertlose Zeug' , etwa 600Tonnen, war im Stadtgebiet aufHalde geschüttet oder lag zugänglich in Haufen auf dem Salinenhof herum. Im März 1860 ent-

schloss man sich, nach inzwischen gewonnenen Erkenntnissen über die 'unreinen' Salze, diese Lagerstätten näher zu untersuchen.

6 Die Wissenschaft hatte sich mit den unreinen bitteren Salzen lebhaft beschäftigt, während die Bergleute diese Salze verachteten. Doch ein Bergmann, der Oberberghauptmann o.L. Krug von Nidda, Chef der Bergverwaltung, erkannte mit Scharfblick die Wichtigkeit dieser kaliumhaltigen Salzlager und setzte sich nachhaltig für die Verwertung in Landwirtschaft und Industrie ein.

Der Chemiker, Agrar- und Ernährungswissenschaftler Dr. Justus van Liebig (1803-1873) hatte bereits 1840 erkannt, dass Bergbau und Chemie dem Boden die Nährstoffe geben werden, deren die pflanzen Iahr für Iahr bedürfen.

Diese Erkenntnis machten sich die Chemiker A. Frank

(Bild rechts, 1834-1916) und H. Grüneberg (links, 1827 -1894) zu eigen und wurden die Begründer der Kali-Industrie. Beide experimentierten und probierten, um ein Verfahren zu

finden, mit dem man am besten das Chlorkalium vom Chlormagnesium im Carnallit trennen konnte. Nach Erwerbung von Patenten und Finden von Geldgebern, eröffnete

jeder unabhängig voneinander eine Chlorkaliumfabrik, im Oktober und im Dezember 1861.

7 Gruss aus Stassfurt 'Königl. Salzwerk' v.d. Heydt, 1890. Das älteste SteinSalzbergwerk.

Lebenslauf der Doppelschachtanlage:

1851/52: Beginn der Teufe.

1857: Aufnahme der Steinsalzförderung.

1861 : Kalisalzförderung in Angriff genommen.

1863: Absatz von Kalisalzen überholt den SteinsalzVerkauf.

1865: Verstärkter Abbau auf drei Etagensohlen. 1868: Landesgrenze gegen Anhalt auf 334-Meter-Sohie erreicht.

1869: Hauptquerschlag nach Osten 550 m lang. 1877: Schachtanlage beschäftigt etwa 500 Bergleute.

1883: Verstärkung der Wasserhaltungsanlagen.

1 884: Versetzen (Füllen) der leergefördeten Kalisalzfirsten.

1888: Förderbeginn auf derTiefuausohle 387 Meter.

1893: Förderung wegen

Vorratserschöpfung eingestellt.

1 900: Eindringen von Laugen in der 1. Abbausohle. Bergung der wertvollsten Grubeneinrichtungen.

9. Oktober, Wasserhaltung

(Pumpen) aufgegeben. 190 1 : Von - ManteuffelSchacht ersoffen.

1903: Von-der-HeydtSchacht abgeworfen und verfüllt.

Gruss aus ${assfur{ "Königl. Salzwerk" v . d. 1-lei}ll, 1890 pas ältesle Stcm-Salzbergwerk

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