Staßfurt in alten Ansichten Band 2

Staßfurt in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ernst Laue
Gemeente
:   Staßfurt
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6710-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Staßfurt in alten Ansichten Band 2'

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9 'Am Holzmarkt' . Wer heute den Standort für diese Aufnahme von 1904 sucht wird es schwer haben, ihn zu finden. Von hier weitet sich der Blick auf einen freien Platz, Wendelitz genannt, auf dem an manchen Tagen Marktbetrieb herrscht. Nachdem die Kirche und das gegenüberstehende Rathaus zwischen 1964 und 1966 abgebrochen werden mussten, verfielen dort nacheinander auch die letzten Wohn- und Geschäftshäuser dem Abriss. Alle Gebäude wurden ein Opfer durch die Senkschäden, die von den in 300 Meter Entfernung 1852 abgeteuften ersten Kalischächten ausgingen.

Wendelitz war früher eine kleine Gasse zwischen Schlossstraße und Kleiner Markt. Der Name wird abgeleitet von den 'Wendelitzen', hölzerne Röhren, in

denen die Sole den Koten (Siedehütten) zugeleitet wurde. Auf dem Holzmarkt wurde den Salzsiedern (Pfännern) gegen Barzahlung Feuerholz zum Salzsieden verkauft. 1880 hatte der Holzmarkt noch zehn solcher Adressen.

St ·.{;urt Am Hotzmarkt. ..--

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10 Bild rechts, eine Sitzung der Stadträte um 1927, mit Dr. Adalbert Berger, erster Bürgermeister (1908-1929) links sitzend, danach folgen die Stadträte Großpietsch, Hoffmann, E. Grupe (zweiter Bürgermeister), Dr. med.

B. ]srael, Dr. Krohn und unbekannt. Stehend von links:

1 . oder 2. Berginspektor Horn, der andere unbekannt, 3. Stadtbaurat Seipel.

Vom Rathaus (linkes Bild) , ist der bemerkenswerte Altbauflügel zu sehen, 1 S S4 mit dem Erker im Stil der Spätrenaissance erbaut. Infolge

senkungsbedingter Schäden am Altbau van lSS4wie auch am Neubau von 1889 musste das gesamte Rathaus 1966 abgebrochen werden.

11 Der Eulen-, auch Uhlenturm genannt, an der Einmündung Neue Zwingerstraße. DieserTurm an der inneren Stadtmauer, HSO fertiggestellt, diente der Stadtbefestigung als Spähturm. Mit Zwinger wurde der Laufweg zwischen der äußeren und inneren Stadtbefestigungsmauer bezeichnet. Auch dieses historische Wahrzeichen, Bestandteil der einstigen

Drei -Türme-Stadt, ließ man trotz nur geringer Schäden im März 1971 abtragen.

(Foto H. Löhnert t)

1 2 Der übersichtliche Platz vor dem Bahnhofsgebäude für die Eisenbahnstation 'Stassfurt - Leopoldshall' mit Blick auf das Bahnhofshotel 'Zum Preussischen Hof' in der Zollstraße.

Von dem 1885 in Betrieb genommenen stilvollen Stationsgebäude ist seit 1977 nichts mehr vorhanden. Wegen des Wassers in den Kellern und umstrittener Senkschäden wurde das Stationsgebäude dem Erdboden gleichgemacht. Die Stadt wartet noch immer auf einen respektablen Ersatzbau.

13 Hotel 'Zum Preussischen Hof' in der Zollstraße, gegenüber dem Bahnhof. Als Bahnhofs-Hotel und 'Haus ersten Ranges mit fließendes Wasser in allen Zimmern' war es schon vor 1900 bekannt. Die wohnstubenartig eingerichteten Gasträume entsprachen dem Zeitgeschmack und luden auch Nicht-Hotelgäste zum Verweilen ein. Übrigens war es auch für Nichtreisende ein gutes Speiserestaurant.

14 Gegenüber der Eisenbahnunterführung in der Zollstraße, Nähe Bahnhof, stand bis 24. April 1972 unübersehbar dieses Haus mit der auffallenden, vom Iugendstil geprägten Fassade. Nacheinander hatten hier die Bäcker- und Konditormeister Carl Busse (1907), Karl Bährens (1910) und Hans Gloger

ab 1938 ihre Gäste im café und ihre Kunden im Laden mit erstklassigen Konditoreiund Backwaren bedient.

IS 'Zur Erinnerung an die

5 Ojährige ]ubelfeier des Männer-Gesang- Vereins "Harmonia" Stassfurt, 1862-1912' wurde dieses Schmuckblatt auch als Postkarte vertrieben. Im benachbarten Leopoldshall gab es den 1887 gegründeten Männergesangverein 'Sängerheim' . In beiden Vereinen wurde das' deutsche Lied' - nicht nur zu festlichen Stunden - fröhlich gesungen. Auf vielen Veranstaltungen erfreuten und beeindruckten die Sänger im Chor ihre Zuhörer. Die Gesangvereine und Chöre waren stets Mitträger des kulturmusikalischen Lebens in der Stadt.

16 Die Fußgängerbrücke neben der Eisenbahnbrücke über Mühlgraben und Bode sie endete mit einer hölzernen Treppe am anderen Ufer an der Waisenhausstraße (heute die Schlachthofstraße) - entstand 1916 zur Wegabkürzung zwischen Alt -Staßfurt und Leopoldshall und umgekehrt.

1973 wurde hier der zweite Bodeübergang für alle Verkehrsteilnehmer gebaut und machte die Fußgängerbrücke überflüssig.

1 7 Blick von der Schlachthofbrücke auf den Fußweg der neben der Eisenbahnlinie über die anschließende Fußgängerbrücke nach Leopoldshall und zum Bahnhof führte. Auf dem Foto von 1940 sind noch beide Gleise von der Strecke Magdeburg-Güsten zu sehen. Das zweite Gleis wurde 1945 von der sowjetischen Besatzung als Reparationsleistung demontiert.

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18 'Salzstadt Staßfurt in der Kastanienblüte' , aufgenommen 1934 in derWassertorstraße gegenüber dem Grudenberg.

Eine der Hauptverbindungsstraßen zwischen Staßfurt und Leopoldshall, die vom Postamt kommend durch die Eisenbahnunterführung Tunnel genannt - über die Zollstraße zum Bahnhof führt.

Die Namen Zollstraße und die in einem Teilbereich parallel dazu verlaufende Grenzstraße symbolisieren noch heute die einstige Stadtund Landesgrenze.

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