Staßfurt in alten Ansichten Band 2

Staßfurt in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ernst Laue
Gemeente
:   Staßfurt
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6710-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Staßfurt in alten Ansichten Band 2'

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19 'Wassertor und Postamt' am Mühlgraben mit der 'Pfer deschwemme' 1916.

Hier im flachen Wasser reinigten Landwirte und Fuhrleute nach der Rückkehr von der Feldarbeit ihre pferdegespanne. Das Kaiserliche Postamt, heute die Hauptpost, war ein Neubau von 1899 in der auslaufenden Phase der Gründerjahre.

STASSFURT

Wassertor u. Postamt

20 Dieses Haus in der Bahnhofstraße (seit 1933 Gollnowstraße), erbaut zwischen 1820 und 1830 im Stil des Klassizismus, beherbergte von 1879 bis 1899 die Diensträume des 'Kaiserlichen Postamtes 1. Klasse'.

21 Warteturm, Südost-Rondell und Reste der südlichen Stadtmauer wurden ab Mitte des 19. Jahrhunderts von C. Bennecke, Hecker & Co. ein Teil der Abgrenzung des Gutshofes zur Ritter- und Bahnhofstraße.

Mit der Aufgabe der starken und wuchtigen Befestigungsanlagen im 18. Jahrhundert ließ man diese verfallen. Bereits im 19. Jahrhundert konnten Privatleute Anlagen von der Stadt kaufen oder pachten. Wie hier auf dem Bild zu sehen sind, lieferten Teile der Stadtmauer und Türme willkommene Außenmauern für gewerbliche und Wohnbauten.

22 'Ritterstraße im Senkungsgebiet' 1908, seit März 1947 die Heinrich-ZilleStraße, betrachtet aus der Bahnhofstraße, die 1933 in Gollnowstraße umbenannt wurde.

In dem Bereich der Straße machten sich nach 1880 die ersten Senkungen und Bauschäden bemerkbar. Später vertiefte sich die Senkmulde so stark, dass an dieser Stelle die Pumpstation eingerichtet wurde, die auch heute das tief abgesenkte Stadtzentrum trocken hält. Die Grundwasserabsenkung erfolgt neuerdings durch räumlich verteilt dezentral eingerichtete Pumpen.

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Ritterstrasse im Senkungsgebiet

23 Die Heinrich-Zille-Straße während der Hochwasserkatastrophe im März 1947. Der Pegelstand betrug teilweise über zwei Meter. Diesen Tauwassermassen von Wipper, Liethe und aus der Stadt, war auch die Pumpstation nicht mehr gewachsen und sie musste abgeschaltet werden. Nur ganz wenige Häuser säumen heute noch die Straße. (Foto H. Löhnert t)

24 'Luisenplatz mit Amtsgericht' (1902) und einem Motorwagen von der seit April 1900 in Betrieb genommenen Neuheit 'Srraßenbahn'. Mit dieser verkehrstechnischen Errungenschaft ließen sich die Kinder gern 'knipsen', wenn der Straßenbahnfahrer für eine Aufnahme des 'Photographen' einige Minuten anhielt. Das Gebäude 'Kóniglich-Preußisches Amtsgericht', Baujahr 1879, existierte bis zumAbriss im September 1966. Zwischenzeitlich diente es nach 194 S bis März 1948 der Volkspolizei als

Dienststelle und Einwohnermeldeamt.

Alle Gebäude, hier auf der Südseite des Platzes, der von 19 S4 bis 1991 Ernst - Thälmann-Platz hieß, konnten wegen Senkschäden nicht länger erhalten werden.

Stassjurt

Luismplatz m, Allltsgtrifht

2S Die 'Intcrimskirchc'

(192 8) am Luisenplatz sollte eine Übergangslösung für die, infolge van Senkungsschäden seit 1906 für Gottesdienste nicht mehr benutzbare St.-Johannis-Kirche sein. Ein vom Preußischen Bergfiskus versprochener Kirchenneubau wurde trotz vieler geführter Prozesse nicht ausgeführt. Bis 1984 musste die Behelfskirche der Kirchengemeinde als Dauereinrichtung dienen. Auch sie wurde von Senkschäden eingeholt und verfiel 1996 dem Abriss.

26 Am Luisenplatz wurde am 25. Juni 1932 das neue Reichsbankgebäude eingeweiht, betrachtet auf dem Bild aus dem Rondell des Denkmals für die Gefallenen des Weltkrieges von 1914 bis 1918. Dieses Denkmal, eingeweiht am 16. September 1928, wurde 1956 als nicht mehr zeitgemäß eingestuft und fiel der Spitzhacke zum Opfer.

27 'Louisenplatz mit Kriegerdenkmal' 191 3 an der Einmündung der Hecklingerin die Neundorfer Straße. Das Denkmal, von der Siegesgöttin Germania gekrönt, wurde zu Ehren der Gefallenen in den Kriegen 1866 und 1870/71 am 2.August 1877 eingeweiht. Überaltert und von Schadstoffen belastet verlor die Bausubstanz zunächst am oberen Teil der Statue und sie musste 1939, am Anfang eines neuen Krieges, vom Sockel gehoben werden.

28 Die Parkstraße 1909, an der Ostseite des Stadtparks einst die schönste und ruhigste Straße der Stadt und erste Wohnadresse für Honoratioren. Mit der Bebauung der Straße begann am 4. April 1901 der Bauunternehmer Emil Grupe.

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