Staßfurt in alten Ansichten Band 2

Staßfurt in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ernst Laue
Gemeente
:   Staßfurt
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6710-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Staßfurt in alten Ansichten Band 2'

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39 Vor 'Kaiser's Kaffeegeschäft' in der Steinstraße am Eingang zur Marktgasse 1934, erwarteten die Verkäuferinnen in akkurater Berufskleidung ihre Kundschaft. Es war die Filiale einer auf den Verkauf von Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Pralinen und Keks spezialisierten Fachhandelskette.

40 Die Staßfurter Schützengilde marschierte anlässlich ihres Schützenfestes im Juni 1935 mit den befreundeten Schützengilden und - Vereinen aus den Nachbarorten durch die Stadt.

Hier in der Steinstraße: Die vierWohn- und Geschäftshäuser, 'H. Rosenberg' (HausNr. 26 abwärts bis Nr. 23 alte Haus-Nrn.) wiesen, besonders auf der Rückseite, erhebliche Gebäudeschäden auf. Eine Folge bergbaubedingter Absenkungen der Tagesoberfläche. Nach dem Abriss entstand hier eine Freifläche mit Grünanlagen und einem Springbrunnen, die am

30. April 1977 eingeweiht wurden.

41 Der Manufakturwarenhändler Hermann Taeger, Geschäftsgründer von 1854, gab dem imposanten Gebäude mit seinem Modebekleidungs- und Wäschegeschäft seinen Namen.

Das Haus wurde 192 7128 nach den Plänen des Aschersleb ener Stadtbaurates Dr. Hans Hecker (1878-1949) von dem Bauunternehmer und 2. Bürgermeister Emil Grupe gebaut. An der Stelle des Neubaus stand zuvor ein altes Patrizierhaus, das den Bürgermeistern Freiherr

von Willisen (um 1790) undWachtel (1866-1883) als Wohnhaus diente.

Die Geschäftsräume musste die Firma Taeger am 1. Februar 1949 dem Konsum überlassen.

Das Ackerwagengespann (rechts) macht deutlich, wie sehr die Stadt noch im landdwirtschaftlichen Umfeld verankert war.

42 'Steinstraße mit Blick auf die Bodebrücken.' Die Brückenbogen im Hintergrund gehörten zur Stahlkonstruktion für die Mühlgrabenbrücke, erst danach folgt die Bodebrücke. Hier von diesem Platz aus, der Nahtstelle von Alt- und Stadt Staßfurt, beginnt mit der Einmündung der Wassertorstraße von rechts die Steinstraße mit ihren vielfältigen Handelsund Dienstleistungsgeschäften. Mit demAusbau zur Hauptkreuzung für die

1900 in Betrieb genommene Straßenbahn und dem zunehmenden Aufkommen der anderen Verkehrsmittel entwickelte sich der Platz zum Mittelpunkt der Doppelstadt. Zur Zeit der Aufnahme, etwa

1928, ging es noch überschaubar zu. Ein Fußgänger konnte mit seinem Handwagen, das Transportfahrzeug des kleinen Mannes, die Straße noch ungefährdet überqueren.

43 Nach der im Vordergrund sichtbaren eisernen Brücke über dem Mühlgraben folgte die Bodebrücke und der Blick auf Alt -Staßfurt. 1933 wurde die Brücke abgerissen und in Stahlbetonbau neu und breiter errichtet. Die noch genietete Stahlkonstruktion war 1849 projektiert und hatte ausgedient.

44 Blick auf die Bodebrücke, 1908. Ein Triebwagen der 'Stassfurter Strassenbahn' passiert die Brücke in Richtung Steinstraße mit dem Endziel Hecklingen. ZwischenApril undjuli 1900 wurde die Straßenbahn von Staßfurt nach Löderburg über Neustaßfurt und zuletzt nach Hecklingen in Betrieb genommen. Vielen Arbeitenden ersparte die Fahrt mit der Straßenbahn täglich stundenlange Fußwege zu den Bergwerken und Fabriken in und außerhalb der Stadt.

Der Straßenbahnbetrieb wurde am 31. Dezember 1957 eingestellt und durch Verkehr mit Omnibussen ersetzt.

Staßfurt

Bliek auf die Bodebrûcke

4S Blick um 1970 aus der Schulzengasse über die Bodebrücke in die Steinstraße, damals Karl- Marx -Straße. Rechts am Eingang zum Neumarkt ist die 'Tankstelle Schuhmann' - seit Juli 1977 nicht mehr genutzt - zu sehen. Durch den Bau der Lehrter Straße konnte eine günstigere Verkehrsführung erreicht werden. Diesem Vorhaben musste jedoch die Tankstelle weichen und wurde imAugust 1993 abgerissen.

46 Das Lichtspieltheater 'Weltspiegel' an der Bodebrücke wurde am 1. Oktober 1909 von Friedrich Neubauer eröffnet. Der Zuschauerraum mit 2S0 Sitzplätzen erwies sich bald als zu klein und wurde 1912 auf 630 Sitzplätze erweitert. Das Kino blieb mit den Entwicklungen vom Stumm- zum Ton-

und Farbfilm stets auf dem Laufenden bis zur Schließung am 30. November 1964. Nach dem Umbau zum 'Kulrurhaus' wurde es am

26. März 1966 wieder eröffnet.

47 'Gruss aus dem Schützenpark' , 191 3. Das schönste Fleckchen Erde von Staßfurt so hieß der Mühlendamm zwischen dem Mühlgraben und der Bode. Die Schützengilde hatte 1919 das Areal erworben und für alle Besucher zum angenehmen Aufenthalt gestaltet. Im großen schatti gen Garten fanden Konzerte und Tanzvorführungen statt. Die alljährlich gefeierten Schützenfeste wurden hier, wie auch in dem 1909 erbauten Schützenhaus (links oben), ausgetragen.

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48 'An der Bode und Blick auf die Altstadt.' Mit der Altstadt ist das ehemalige Dorf Alt-Staßfurt gemeint, das 1868 in die Stadt Staßfurt, am südlichen Bodeufer gelegen, eingemeindet wurde. Auf dem Bild ist noch die alte Steinbogenbrücke zu erkennen; diese wurde 1932/33 durch eine Stahlbetonkonstruktion ersetzt. Die bis zum Mühlgraben sich ausdehnenden Bodewiesen boten bis zur Aufschüttung als Neumarkt 1935 eine große Auslauffläche für das alljährlich sich einstellende Hochwasser. Die Wiesen dienten den Kühen und Schafen vom Gutshof Bennecke als Weide.

Im Hintergrund die katholische St.-Marien-Kirche van 1887 und die Gasthöfe 'Zum Landhaus' und 'Zum schwarzen Ross", die beide 1883/84 erbaut wurden.

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