Staßfurt in alten Ansichten Band 2

Staßfurt in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ernst Laue
Gemeente
:   Staßfurt
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6710-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Staßfurt in alten Ansichten Band 2'

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49 Blick auf das ehemalige Dorf Alt-Staßfurt jenseits der Bode. Seit 1868 gehört es zur Stadt und entwickelte sich zum bevorzugten Industriestandort. Am Stadtrand sind links die Anlagen der chemischen Fabrik des 1902 wegen Ersaufens aufgegebenen Schachtes Achenbach und rechts Teile des Sodawerkes zu sehen. Die Achenbach-Fabrik wurde seitdem mit Rohsalzen vom Berlepsch-Schacht

durch eine Untergrund-Förderstrecke versorgt.

Vor der Bode nicht zu übersehen die Buden und Karussells vom 1940 stattgefundenen '[ahrrnarkt' auf dem Neumarkt.

SO 'An der Bodc' 1901 mit Blick auf die Steinbogenbrücke von 1880. Im Hintergrund sind Teile der Chlorkaliumfabrik von Leisier und Townsend, die 'EngländerFabrik' an der 'N euen Welt' , zu erkennen.

Die Bode hier noch mit breitem flachen Ufer und ohne die später errichteten Schrebergärten.

Slassfurt

An der Bode

9823

51 'Bliek auf die Gartenstadt' im Siedlungsstil erbaut, insbesondere auf die Wohnhäuser an der Gartenallee. Zur Zeit der Aufnahme von 1930 führte die Allee den Namen Hindenburgstraße. Der Generalfeldmarschall und spätere Reichspräsident Paul van Hindenburg (18471934) erklärte am 6. November 1920 sein Einverständnis, die Straße nach ihm zu benennen. Der geradeaus verlaufende Weg durch die Felder wurde später zur Sülzestraße ausgebaut. Mitte der 193 Oer [ahre errichtete hier der Genossenschaftsverein 'Wohnungsbau' die ersten Mehrfamilienhäuser in Klinkerbauweise.

Staßfurt

Blick auf die Gartenstadt

52 Der Gasthof'Zum Landhans' auf einem Foto von 1934 wurde 1884 erbaut und bot Platz für 250 Gäste. Das nicht zu übersehende Gasthaus erschien immer als Hintergrundmotiv zusammen mit der Marienkirche auf den unzähligen Bildern, die von der Bodebrücke gemacht wurden. Nach der Modernisierung 1996 erhielt es den Namen 'Staßfurter Ballhaus' , erfuhr aber bald wieder in Anlehnung an den alten Namen die Benennung 'Staßfurter Landhaus". In jüngerer Vergangenheit wurde es von der 'HO' bewirtschaftet und als ]ugendtanzlokal 'Sternchen' bekannt.

Hier zwischen Hohlweg, Bodebrücke und 'Schoner Bliek.' könnte man den Mittelpunkt der Stadt sehen.

53 Der Blick fällt über die ruhige und übersichtliche Straßenkreuzung geradewegs auf die Fassaden des historischen Gebäudekomplexes aus der Gründerzeit am Schulzenplatz um 1914.

Links erkennbar der Neubau von der 191 3 eingeweihten 'Buchdruckerei und Verlag Staßfurter Zeitung, Tageszeitung für Leopoldshall', 1878 gegründet van Carl Trippo. Das anschließende Wohnhaus gehörte dem Gutsbesitzer [ohann Ernst Gottlieb Freytag (1806-1886) der bis 1868 als Ortsschulze von Alt -Staßfurt amtierte.

Im Eckhaus an der abgehenden Petrikirchstraße befindet sich - noch heute - die 1887 gegründete 'Buchdruckerei, Papierwarenhandlung und Bürabedarf Eduard Trolle'.

STASSFURT

S4 Auf dem Prinzenberg mit der Straßenbahn-Haltestelle Am Wasserturm im Athenslebener Weg. Von der Kreuzung zweigen ab die Friedrichstraße (heute Wasserturmstraße ), die Wasserstraße (1933 -194 S Skagerrakstraße) und gegenüber die Löderburger Straße. An der Stelle eines alten Schäfereigebäudes errichtete der Haushaltsgerätewarenhändler G. O. Deppe 1928 seinen Geschäftsneubau.

SS Die beiden Wassertürme auf der Höhenlage des Prinzenberges prägten mit den Kirchtürmen und IndustrieEssen (Schornsteine) die Silhouette der Stadt mit. Aufgrund zunehmenden Trinkwasserverbrauchs durch die steigende Einwohnerzahl und des Lebensstandards und des viel größeren Bedarfs an Brauchwasser für die Industrie entstand 1871 der kleine runde Turm, abgerissen

1986. Nach dem Bau des großen Turmes 1883 sicherten dann zwei Hochbehälter, die 1899 vergrößert wurden, im Verteilernetz den Vers orgungsdruck und schufen gleichzeitig für den Durchlauf eine erhöhte Speicherkapazität. (s.a. Band 1, Bild 61).

Stassfurt.

Wasserturm.

S6 Der AthenslebenerWeg um 1934, rechts am Haupthaus des Städtischen Krankenhauses links am Wasserturm und dem vorspringenden Geschäftshaus von G.o. Deppe vorbei in Richtung Innenstadt.

Das Krankenhaus, eingeweiht am 1. November 1871, wurde in den ersten zehn [ahren des Bestehens durch zahlungsunwillige Patienten und Krankenvereinskassen oft in Existenznot gebracht. In jüngerer Zeit steht das Krankenhaus nur noch als Frauenund Kinderklinik zurVerfügung.

~. -p-

I1 1

57 Auf dem Schäfereiberg, der höchsten Stelle von AltStaßfurt, zwischen Rosmarinund Wasserstraße, steht dieses Wohn- und Geschäftshaus, dessen dekorative Fassade vor [ahren durch die 'Kaufhalle' zugebaut wurde. Seit 1886 gab es hier die 'Eisen-, Stahlund Kurzwarenhandlung' , verbunden mit Magazin für Haus- und Küchengeräte, Werkzeuge und Öfen, von

A. Conrad.

58 Der Königsplatz um 1930 mit der im August 1890 eingeweihten St.Petri-Kirche.

Der Königsplatz wurde zum Zentrum eines ab 1880 besonders für Bergleute und Arbeiter neu geschaffenen großen Wohnviertels. Alle Straßen wurden gitterförmig und parallel verlaufend angelegt. Zur Grundversorgung der Bewohner mit Lebensmitteln entstanden zahlreiche Kaufläden und Handwerksbetriebe. Auch Gaststätten im Viertel gut verteilt ersparten dem Besucher lange Wege. Für die Schulkinder gab es eine Grund- und zwei Oberschulen. Letztere auch von SchülerInnen aus umliegenden Ortschaften besucht. 1934 erfuhr der Königsplatz eine Umgestaltung, die sich fast periodenhaft - nicht immer zum Vorteil- wiederholte.

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