Stavenhagen in alten Ansichten

Stavenhagen in alten Ansichten

Auteur
:   Thomas Zahn
Gemeente
:   Stavenhagen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5994-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Stavenhagen in alten Ansichten'

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48 Bereits am 27. November 1932 nach knapp viermonatiger Bauzeit - wurde der Kirchenneubau von St. Paulus vom Bischof von Osnabrück geweiht. Dank der Opferfreudigkeit der Gemeindemitglieder und zahlreicher Spenden konnte in den Folgemonaten auch die innere Ausstattung der St.Paulus- Kirche ergänzt werden.

49 Oben: Eine Klockower Bauernfamilie Anfang der dreißiger Iahre: Hoch zu Roß Karl Fink, vorn links die Mutter Auguste Fink geb. Fischer, in der Mitte Friedrich Fink, der Vater, rechts die Großmutter, Friederike Fischer. Das Wohnhaus wurde I 911 erbaut.

Unten: Der Dung wurde damals vierspännig gefahren. Die Gehöfte im Hintergrund -links Bauer Hecking (heute Klatt), rechts Bauer Schmitzsind noch reetgedeckt. Das Foto wurde während des Zweiten Weltkriegs aufgenommen.

5 O 'Das durch mehrfache Urn- undAnbauten entstandene jetzige Schloß steht auf der Stelle, wo früher das Kloster gestanden hat, es ist 1592 vom Herzog JohannAlbrecht Sigismund August erbaut. Die Kirche hatte im 3üjährigen Krieg Dach und Gewölbe eingebüßt, sodaß der Pastor Weigel auf der Kanzel allen Unbilden des Wetters ausgesetzt war. Wunderbar schmiegt sich der Schloßpark an den Ivenacker See, aus dessen blauen Fluten eine grüne lauschige Insel ragt.' (Aus einem Führer durch Stavenhagen und Umgebung, herausgegeben vom Verkehrsverein Stavenhagen Mitte der zwanziger [ahre.) Berühmt war Ivenack bereits

im 18. [ahrhundert auch durch seine Pferdezucht - aus dem 1 762 gegründeten Gestüt ging der legendenumwobene Hengst 'Herodot' hervor.

5 1 Infolge jahrhundertelanger Waldweide konnten sich im IvenackerTiergarten mächtige Eichen entwickeln - das Vieh unterdrückte die natürliche Verjüngung des Baumbestandes. Vor dem Ersten Weltkrieg wurden noch elfRieseneichen gezählt; Altersschwäche und Feuer haben sie dezimiert. Die stärkste heute noch erhaltene Eiche weist einen Durchmesser von dreicinhalb Metern auf - in Brusthöhe gemessen - und ist 35,5 Meter hoch. Mit ihrem vermutlichenAlter von 1 200 [ahren ist sie die stärkste und älteste Deutschlands und wohl ganz Mitteleuropas.

52 Eine der Ivenacker Eichen - vom Sturm gefällt ... Das muß 1928 gewesen sein. Links Förster Ernst Libnow, der sie aufgemessen hat, Von den Waldarbeitern neben

ihm konnte sein Sohn, Fórster Waldemar Libnow, noch viele rnit Namen nennen: In der Vorderreihe von rechts Paul (7) Beier, Fritz Arndt (Klockow), Ernst Breu (Basepohl) und Wilhelm Bröcker; in der Hinterreihe von rechts:

Geißler, Schuhmacher, Paul Ritter. Friedrich Fink und Wilhelm Breetz aus Klockow sowie ganz links Wilhelm Schulz.

53 'Van Stavenhagen ging ich zum Bahnhof, von hier am Bahndamm entlang unter dem Bogen durch zum IvenackerWalde ... DerWald ist teils eingezäunt und beherbergt Hirsche und anderes Getier. Im eingezäunten Teil sieht man Baumriesen in ungeahnter Dicke. Das Alter schätzt man aufüber tausend [ahre. Ich maß hier Eichen, die in Brusthöhe einen Urnfang von etwa 1 OY2 Metern hatten. Eine Eiche, mit Holzgitter umgeben, ist ganz verdorrt. Es sollen die stärksten Bäume Deutschlands sein. Eine Buche maß etwa 8 m. Eine Doppeleiche, schlanke, gleichstarke Stämme, ist ja bald so dick wie unsere am Tore. Der Besuch dieses

Waldes ist lohnend. Das Schloß besitzt einen schönen Park .. .'

54 ' ... Aufmeinem Rückmarsch zum Bahnhof Stavenhagen traf ich die Stavenhagener Kuhherde. Etwa 7 Bullen und 200, in Mehrzahl schwarz-bunte, ein Teil rot-bunte und einige grau-bunte Kühe und Starken. Ein alter Hirte mir einem Hunde hütete. Er erzählte:

"Die Tiere werden nachts auf eine eingezäunte Weide gebracht und bleiben draußen. Sie werden morgens um 6Yz Uhr und abends 6Yz Uhr von den Besitzern bzw. Leuten gemolken." Auf meine Frage,

ob beim Melken auch mal eine Verwechslung vorkäme, erklärte der Hirte, das sei nicht möglich, denn er kenne jedes Tier und seinen Besitzer, wenn den Melkern auch

mal Zweifel aufsteigen sollten. An Weidegeld müsse für jede Kuh 30,- Mark und [ede Starke 25,- Mark gezahlt werden.' (Aus den Reisebeschreibungen des Landwirtes Georg AugustVoelsch (1861-1945)

aus Helmstorfbei Hamburg, der am 15./16.Juli 1914Stavenhagen und Ivenack besuchte.)

St~)e.n agen

F.rtie a m Stadthclz

55 Die alte Badeanstalt im Stadtholz auf einem Foto aus demjahr 1917 ... Die Ursprünge einer Freibadeanstalt reichen weiter zurück: Bei der Kiesgewinnung im Stadtholz für den Eisenbahnbau (1862-1864) war ein Baggersee entstanden, der wohl bald darauf als Badesee entdeckt wurde. 1874 soll es eine Vereinbarung zwischen Bahnmeisterei und Stadtverwaltung gegeben haben, nach der dann ein Teil des Geländes am Kiesteich als bewachte Badeanstalt abgezäunt wurde. Um 1900 baute man hölzerne Umkleidekabinen und einen Verkaufsraum; es gab eine 25-MeterSchwimmbahn und ein Sprungbrett.

56 Beim Kinderturnfest auf dem Alten Sportplatz an den PribbenowerTannen, um 1934. Dieser schlichte Platz wurde etwa 1923 eingeric' tet; das Sportstadion im Stadtholz wurde im Somm 1936 eingeweiht.

57Sport wurde in Stavenhagen schon seit Reuters Zeiten betrieben - Fritz Reuter selbst propagierte das Iahn'sche Turnen und war eine zeitlang als Turn - und Zeichenlehrer tätig. 1863 wurde der traditionsreiche Männerturnverein gegründet. Ihm folgtennach der [ahrhundertwende weitere Vereinigungen für Sportdisziplinen wie Fußball, Faustball, Radfahren und Leichtathletik. Auch Kinderund Jugendgruppen entstanden nach dem Ersten Weltkrieg. Auf dem Foto eine der beliebten Pyramiden des Männerturnvereins [ahn Stavenhagen van 1863 e.Y. (MTV) - aufgenommen Mitte der dreißiger Iahre

(links auf dem Barren Alfred Suhr, rechts oben Fritz Wasmund, der übermann ist Fritz Mohrmann gewesen).

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