Stavenhagen in alten Ansichten

Stavenhagen in alten Ansichten

Auteur
:   Thomas Zahn
Gemeente
:   Stavenhagen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5994-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Stavenhagen in alten Ansichten'

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58 Stavenhagener Vereinsleben vor dem Ersten Weltkrieg - Anzeigen aus verschiedenen Ausgaben des 'Mecklenburgischen Wochenblattes - Amtlicher Anzeiger für den Stadt -, Arntsund Amtsgerichtsbezirk Stavenhagen' des [ahres 1912.

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59 Im Iahre 1884-am4. Februar - wurde das Stavenhagener Schützencorps gegründet. Im Juli desselben Iahres richteten die Mitglieder - anfangs 78 an der Zahl - ihr erstes Schützenfest mit dem 'Königsschuß' aus, schon beim ersten Mal ein Volksfest. Für das zukünftige Schützenhaus wurde im August 1898 die Bauzeichnung 'an den löblichen Magistrat der Stadt Stavenhagen' eingereicht - ursprünglich als Wohnhaus beantragt. Als Ausflugsgaststätte wurde das Haus bald darauf zum Vereinslokal der Stavenhagener Schützen.

60 Schützenfest 1927. Die Schützenzunft zieht mit Musik über den Marktplatz zum Schützenhaus im Stadtholz. Der Schützenkönig Kaufmann Werner Willert ist in der unteren Bildmitte mit zwei Kreuzen markiert.

61 Der Bahnhof der Friedrich-Franz-Bahn: Eisenbahnanschluß erhielt die Stadt bereits im [ahre 1864. Für den Streckenabschnitt Güstrow - Teterow - Ma1chinStavenhagen - Neubrandenburg war der erste Spatenstich am 23. April 1862 in Malchin erfolgt. Die Eröffnung der Strecke wurde am 15. November 1864 gefeiert - in Stavenhagen allerdings am Bahnhof weit draußen vor der Stadt. Ein halbes [ahrhundert später - im [ahr 1911 - betrug der Güterverkehr der Friedrich-Franz-Bahn im Bereich Stavenhagen 45 2 1 7 Tonnen im Versand und 66 428 Tonnen als Empfang. (Im Vergleich dazu: Waren 45 689 tVer-sand / 83 633 t Emp-

fang; beide Teterower Bahnhöfe 31 476 tVersand / 57 723 t Empfang.)

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Bahnhof.

62 Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt wurde am 21. August 1866 gegründet. Zu ihrer ersten bescheidenen Ausrüstung gehörte eine große Handdruckspritze, die von den Feuerwehrmännern selbst gezogen werden mußte. Untergestellt war sie im Rathaus, weswegen ein Tor an der rechten Giebelseite geschaffen wurde. Zwanzig Iahre später - 1886 - wurde das neue Spritzenhaus in der Ivenacker Straße eingeweiht. Eine neue, größere Handdruckspritze wurde nun von zwei pferden gezogen. Zum 20jährigenJubiläum wurde auch eine Vereinsfahne gestiftet. Das Foto aus dem [ahre 1891 zeigt 'de Stemhäger Füerwehr' vor ihrem

Spritzenhaus in der Ivenacker Straße mit ihrer Fahne und einem Teil der Ausrüstung.

63 Auf dem Hof des späteren 'Wallspeichers' hatte Bürgermeister Reuter um 1825 eine Krappmühle einrichten lassen. Zehn Iahre später gründete er nach bayrischem Vorbild die erste Lagerbrauerei Meck1enburgs, deren Gebäude sich ebenfalls auf diesem Hofgelände befand. Angeregt dazu wurde er von seinem Neffen Ernst Reuter, der nach einer Lehre bei Apotheker Grischow in Stavenhagen als Apothekergehilfe in Berlin arbeitete. Dort hatte Ernst Reuter auch Vorlesungen über die Kunst des Bierbrauens gehört. Er wurde Pächter der Brauerei und nach des Bürgermeisters Tod deren alleiniger Besitzer. Das 'Stemhäger Burmeisterbier'

wurde allgemein geschätzt und fand seinerzeitVerbreitung in ganz Mecklenburg und darüber hinaus.

64 Das Gasthof''Deutsches Haus' in der Neuen Straße 27 besaß einen kleinen Saal irn Obergeschoß. Hier tagte

1 848 auch der Stavenhagener Reformverein - Dr. Grischow, der Apotheker, war zum Vorsitzenden gewählt worden, Fritz Reuter arbeitete aktiv mit. 1911 fand hier der erste katholische Gottesdienst statt. Im Oktober 1994 wurde das Gebäude wegen Baufálligkeit abgerissen. Im Hintergrund' de Klänhammersche Speicher' mit den Garagen, im Volksmund immer noch der 'Eierspeicher' wegen der ehemaligen Aufkaufstelle - seit März 1993 Sitz des Verwaltungsamtes Stavenhagen -Land,

65 Der Bereich der heurigen Neuen Straße zwischen Marktplatz und Kreuzung Wallstraße hieß ursprünglich Poststraße - im Eckhaus zur (Großen) Wallstraße war einst 'dei olle Post' untergebracht, wie eine Tafel am Gebäude vermerkte, die auf Erwähnung des Hauses in Fritz Reuters Werken verwies. 1843 wird Stavenhagen als Station der Extra-Post mit pferdewechsel erwähnt. Die Landbriefbestellung wurde 1870 eingeführt. Das alte Postgebäude - in den zwanziger [ahren fand man hier die Werkstatt von Schuhmacher Freitag - war zuletzt nur noch Wohnhaus, bis es um 1980 wegen Baufàlligkeit abgerissen wurde.

66 Bliek in die (Große) Wallstraße - ganz links hinter der Kastanie ist der 'Wallspeicher' der Gebrüder Kaiser zu erkennen. Der Name 'Wallstraße' weist daraufhin, daß bis ins 19. Jahrhundert hinein schon hier die Stadt endete.

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67 Die Neue Straße in Richtung Markt gesehen zwischen Kreuzung Wallstraße und Markt hieß der Abschnitt damals noch Poststraße. In der Bildmitte zu erkennen: das großeWohnund Geschäftshaus von Gaede & V ólsch, erbaut 191 2, niedergebrannt 1945.

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