Stavenhagen in alten Ansichten

Stavenhagen in alten Ansichten

Auteur
:   Thomas Zahn
Gemeente
:   Stavenhagen
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5994-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Stavenhagen in alten Ansichten'

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68 Die Neue Straße in der Gegenrichtung ab Ecke Wallstraße - das Foto entstand 1907. Die Ackerbürgerhäuser mit Fachwerk und großen Toreinfahrten sind typisch für meck1enburgische Kleinstädte und für diesen Staven.hagener Straßenzug, der etwa Mitte des vorigen Iahrhunderts erschlossen wurde.

Neue Strasse

69 Diese Luftaufnahme aus dem jahr 1937 - etwa von Ost nach West aufgenommen - zeigt noch einmal die einst üppige Vegetation des Schloßgartens und die 1945 zerstörte Marktbebauung. Am oberen Bildrand verlaufen parallel der Gülzower Damm und die Kleinbahnstrecke, die dann links nach Neubauhof und Pribbenow abzweigte.

70 Pribbenow wurde bereits im Iahre 1260 als Dorf im Besitz des Klosters Dargun erwähnt. Nach Reformation und Säkularisation wurde Pribbenow vomAmt Stavenhagen verwaltet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es völlig verwüstet. Zu Beginn unseres [ahrhunderts wird Pribbenow als 'blûhendes Domanialdorf' erwähnt. Das Foto aus dieser Zeit zeigt die noch unbefestigte Dorfstraße mit dem sogenannten Stahl'schen Gehöft. Die Scheune in der Bildmitte brannte später nieder.

Pribbenow.

71 Die 'Demminer Kleinbahnen West' wurden am 1. Juli 1 91 3 dem öffentlichen Verkehr übergeben. Sie sollten vor allem den Transport der Zuckerrüben von den Landwirtschaftsbetrieben in die Zuckerfabriken Demmin und Stavenhagen absichern; sie beförderten die tägliche Frischmilch zur Molkerei und standen natürlich auch dem öffentlichen Personen- und Güterverkehr zur Verfügung. Die Hauptstrecke verlief von Demmin über Stavenhagen nach Bredenfelde, eine weitere Strecke zweigte in Metschow ab und führte über Tützpatz, Wildberg und weitere Dörfer und Güter nach Altentreptow. Im Rahmen

von Reparationsleistungen

infolge des Zweiten Weltkrieges wurde das gesamte rollende und liegende Material im Sommer 1945 demontiert und abtransportiert.

Auf dem Foto:

Die 'Rûbenbahri' auf der

Kleinbalmbrücke im Oberholz zwischen Stavenhagen und Wüstgrabow.

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(1913-19'5)

72 Oben: Malchiner Straße 62 - bis 1945 der Stavenhagener Kleinbahnhof Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sind noch heute letzte Schienenmeter im Bürgersteig zu erkennen. Der neue Wanderweg am Gülzower Damm und die Straße nach Neubauhof und Pribbenow folgen dem alten Gleiskörper.

St ?? enhagen

Unten: Fahrschein der Kleinbahn für den Streckenabschnitt StavenhagenBredenfelde (links) und Frachtrechnung über die Milchbeförderung eines Bredenfelder Bauern für den Monat März 1 936.

Kleinb:.hnhof S~avenhZlsen.

73 Ansicht der Molkerei Stavenhagen urn die [ahrhundertwende. Als dritte Molkerei Mecklenburgs (nach Rostock, 1878, und Schwerin, 1881) wurde in Stavenhagenimjahr 1883 ein Milchverarbeitungs betrieb gegründet. Die 'Genossenschafts-Meierei' wurde am 1 O. Mai in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichts zu Stavenhagen eingetragen. Noch im selben Iahr entstand die Molkerei auf dem Gelände des früheren 'Reuterschen Gartens vor dem Malchiner Tore'. Bereits am 19.0ktober 1883'durchfuhr der Milchwagen der hiesigen Molkerei zum erstenmale unsere Stadt', berichtete das 'Mecklenburgi-

sche Wochenblatt' am nächsten Tag. In den folgenden Iahrzehnten wurden die Gebäude mehrmals umgebaut, erweitert und modernisiert. 1935 pachtete die 'Immergut - Deutsche-Sahne-

Gesellschaft Berlin' Betriebsräume der Molkerei und begründete damit die traditionsreiche Dauermilchproduktion von 'Immergut' Stavenhagen.

Ansicht der Molkerei Stavenhagen um die Jahrhundertwende

74 Im Iahre 192 8 erhielt die Stadt ein Wasserversorgungsnetz; das Wasserwerk und die Brunnen wurden in den PribbenowerTannen errichter. Im selben [ahr entstand der 30m hohe Wasserturm nach Entwürfen van Carl Brandt, Hamburg. Damit verschwanden nach und nach die Schwengelpumpen aus dem Stadtbild. Das 'neue Kranken- und Siechenhaus' vor dem Wasserturm steht bereits seit 1883 ~ am 10. Oktober jenes [ahres wurde es mit 32 Krankenbetten eingeweiht. Geplant war dieser Bau seit langem: Bereits im [ahre 1867 hatte Fritz Reuter aus seinem neuen Domizil in Eisenach Geld für einen Krankenhausbau über-

wiesen - 250 Taler von einem Preis, den er für 'Ut mine Stromtid' erhalten hatte.

~.

75 'Die Straßen sind aufs Beste gepflastert, und von den Thoren der Stadt aus gehen directe Chausseen nach Hamburg, Paris, Berlin und St. Petersburg.' Fritz Reuter in 'Meine Vaterstadt Stavenhagen' (1855). Die Chaussee zwischen Stavenhagen und Malchin hier noch mit Granitkleinpflaster.

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