Steglitz und Zehlendorf in alten Ansichten

Steglitz und Zehlendorf in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Berlin
Provincie
:   Berlin
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3091-2
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Steglitz und Zehlendorf in alten Ansichten'

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79. 'Schloß Schlachtensee', auf ein Lokal mit dem Namen 'Auf dem Kynast' zurückgehend, wurde im Jahre 1889 gründlich umgebaut. Vierzehn Jahre später übernahm der Wirt der 'Neuen Fischerhütte', Georg Stegemann, das Etablissement, dessen Konzerte, vor allem die der Potsdamer Unteroffizierschule, besonders beliebt waren.

80. Nikolassee, aus Teilen des Gutes Düppel entstanden, entwickelte sich schnell zu einem feudalen Villenort, der schon 1902 einen ansehnlichen Doppelbahnhof erhielt. Damit konnten die Bewohner bei ihren Fahrten nach Berlin zwischen der Stadt- und der Wanriseebahn wählen.

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Partie an der Rehwiese

81. Die Rehwiese ist eine Niederung innerhalb der Zehlendorfer Schmelzwasserrinne. Sie stellt einen ehemaligen See dar, dessen Verlandungsprozeß abgeschlossen ist. Zahlreiche architektonisch bedeutsame Landhäuser, vor allem die Schöpfungen von Hermann Muthesius, säumen das Gebiet der Rehwiese, die heute eine 'geschützte Grünfläche' ist.

82. Die Kirche in Nikolassee wurde in den Jahren 1909/10 von Erich Blunck im Stil einer modernisierten Dorfkirche mit gedrungenem Turm und hohem Spitzdach gebaut. Sie fügt sich vorbildlich in die Landschaft ein.

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Partie am See

83. Der nur 5,6 Hektar große Nikolassee ist der Rest des einstigen Wasserlaufs, der vom Schlachtensee zum Wannsee führte und inzwischen verlandet ist.

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84. Vom Schlachtensee gelangte man über Beelitzhof, einem sehr beliebten Ausflugsziel der Berliner, an den Wannsee. In der Nähe des Restaurants wurden in den Jahren 1888 bis 1893 die Wasserwerke erbaut.

85. Am 1. Juni 1874 konnte man zum ersten Mal auf der von Zehlendorf abzweigenden Wannseebahn fahren; aber erst siebzehn Jahre später war die Wannseebahn in vollem Umfang fertiggestellt. Sie trug entscheidend zur Besiedlung der neuen Villenkolonie am Wannsee bei.

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86. Der 'Kaiserpavillon' stammte von der Wiener Weltausstellung 1872/73, auf der er als 'Pavillon der Nationen' ausgezeichnet worden war. In ihm trafen sich mehrfach die Kaiser von Deutschland, Rußland und Österreich zum gemeinsamen Diner. Er wurde am Bahnhof Wannsee als elegantes Hotel und Restaurant wiederaufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Gebäude in Flammen auf.

87. Der von vielen Segelbooten und Personendampfern befahrene Große Wannsee ist bis heute der Hauptsitz des Westberliner Wassersports geblieben. An den waldreichen Ufern entstanden zahlreiche Restaurationen und Klubhäuser.

88. Für die Berliner bedeutete eine Dampferfahrt auf dem Wannsee und die Havel hinauf bis nach Tegel eine ganz besondere sonntägliche Attraktion. An Sommersonntagen herrschte an der Dampferanlegestelle ein lebhaftes Treiben.

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