Steyr in alten Ansichten Band 1

Steyr in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Raimund Locicnik
Gemeente
:   Steyr
Provincie
:   Oberösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-1408-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Steyr in alten Ansichten Band 1'

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29 Einen gewaltigen Wandel vom Caféhaus zur Fleischhauerei erlebte das

Haus Stadtplatz 30. Bemerkenswert ist die Ausstattung des Raumes. Die

Stuckmedaillons, die sich bis heute erhalten haben, stammen vam Tiroler Bild-

hauer Hans Pemiller, der in den zwanziger Iahren eine 'Liebschaft' in Steyr hatte.

30 Nicht immer ist es leicht, jene Innenhöfe zu finden und zuzuordnen, die auf vielen alten Fotografien von Steyr zu sehen sind. Zu oft und zu massiv wurden sie in den letzten hundert Iahren um- und verbaut. Nach längerer Suche gelang es, den abgebildeten, wunderschönen, spätgotischen Arkadenhof als jenen des Hauses Stadtplatz 14 zu identifizieren.

3 1 N och immer gehört der Innenhof des 'Medizhauses' zu den schönsten der Steyrer Altstadt. Außer der Verlegung des mittigen Haupteinganges in den seitlichen Hausbereich ist das gesamte Geviert fast nahezu authentisch erhalten geblieben.

32 Auf dem Weg ins 'Steyrdorf", also jenem Stadtteil, der am rechten Ufer der Steyr liegt, führt

die Straße seit urdenklichen Zeiten über die abgebildete Brücke. Sie wurde damit verkehrstechnisch

zum wichtigsten Nadelöhr zwischen dem von den Handels- und Kaufleuten bewohnten Stadtplatz und

der im 19. Jahrhundert enorm expandierenden Industriezone Steyrs.

33 Einen besonderen architektonischen Reiz übten seit eh und je die Stadttore der Eisenmetropole aus. Leider sind nur mehr wenige davon erhalten geblieben. Zu den nicht mehr vorhandenen zählt das Osttor in der Schlüsselhofgasse, das auch Osttor genannt wurde. Der hochinteressante Bau, auf dem Foto von der Innenseite abgebildet, wurde 1891 abgerissen.

34 Noch um eine Spur mächtiger und - fast könnte man meinen - abschreckender wirkte das Osttor vor der äußeren Fassade. Besondere Bedeutung hatte der erkerartige Vorbau im Dachbereich. Aus ihm wurde im Kriegsfall flüssiges Pech auf die Angreifer herabgelassen.

35 Einmal im Ortsteil Steyrdorf angekommen, darf ein Besuch am Ortskai nicht fehlen. Das Foto zeigt eine 'Partie in der Fischergasse', wie es auf alten Aufnahmen so schön blumig geschrieben steht.

36 Zu den wohl berühmtesten Stadtblicken gehört jener vom Tabor aus. Von diesem markanten Punkt

hat man den schönsten Einblick in das eigentliche Zentrum der Stadt Steyr mit der Engen Gasse und

dem Stadtplatz. Majestätisch thront die Stadtpfarrkirche wie ein schützendes Bollwerk mit ihrem steil

zum Himmel ragenden, neugotischen Turmaufsatz im Hintergrund.

37 An Romantik kaum mehr zu überbieten ist der Spaziergang durch die Kirchengasse, die unmittelbar zum Zentrum des Stadtteils Steyrdorf führt. In diesem durchwegs noch mittelalterlichen Gäßchen scheint das Rad der Geschichte stehengeblieben zu sein. Besonders bemerkenswert ist dabei der Innenhof des Hauses Nr. 16.

38 Der Dunkelhof, wie das Haus Nr.16 nach seinen ehemaligen Besitzern benannt wurde, zeigt in all seinen Details die wunderbare und vielfältige Ver-

schmelzung von Spätgotik und Renaissance, die sich am Anfang des 16. Iahrhunderts überall in der Region der Eisenwurzen vollzog. Trotz mehrfacher Wie-

derholung der architektonischen Einzelelemente, gleicht keines dem anderen. Immer wieder wird aus dem Formenschatz beider Stile moduliert und

zitiert, sodaß am Ende ein ungeheuer spannungsreicher Innenhof erhalten blieb.

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