Steyr in alten Ansichten Band 1

Steyr in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Raimund Locicnik
Gemeente
:   Steyr
Provincie
:   Oberösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-1408-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Steyr in alten Ansichten Band 1'

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69 Ein hochinteressanter Bau ist jenerTeil der ehemaligen Gummiwerke Reithoffer, der um 1 91 0

als Stahlbetonskelettbau ausgeführt wurde. In diesem Gebäude befindet sich seit 1998 ein Auto- und In-

dustriemuseum bzw. eine Halle für zeitgenössische Kunst. Der Gesamtausbau als Kulturzentrum der Stadt

Steyr endet voraussichtlich im Iahr 2000.

70 Leider nicht mehr vorhanden sind die restlichen großen Hallen, die im Herbst 1 989 der Spitzhacke zum Opfer fielen. Besonders am Herzen lag vielen Steyrern der Wasserturm, für den schon mehrere Nutzungsvorschläge, unter anderem als Caféhaus, bereit lagen.

71 Mit diesen Autobussen wurden die Zwangsarbeiter vam Lager in die einzel-

nen Industriebetriebe gebracht. Die Fotos stammen alle aus einer Serie von

Propagandafotos der Werkfoto Lichtbildstelle, die den Nazis dazu diente, die

guten Lebens- und Arbeitsbedingungen der Gefangenen darzustellen.

72 Steyr: Das war 'die' Industriestadt in der Zeit um 1900. Neben all den Fabriksgebäuden im Wehr-

graben gehörten die Reithoffer-Gummiwerke mit einer Ausdehnung von 100 000 Quadratmetern

zu den flächenmäßig größten Industriearealen der Stadt. Zwischen 1924 und 1928 erreichte die Produk-

tionsstätte ihren höchsten Mitarbeiterstand mit 1 200 Arbeitern und Angestellten.

73 Wozu eine wirksame Propaganda doch alles taugt! Mit Bildern wie diesen wollten die Nazis der

Welt vorgaukeln, wie gut es den Zwangsarbeiterinnen geht. Zu sehen sind französische Mädchen aus

dem Nibelungenwerk bei einer am 12. November 1942 inszenierten Feier.

74 Das sogenannte Lager 82 am Hammergrund, gebaut für 'Arbeitsrnaiden'

und Zwangsarbeiterinnen. Am 2. April 1944 wurde das Barackenlager von

Bomben getroffen und brannte vollkommen aus. 42 Menschen waren zu be-

klagen, insgesamt wurden 1 620 Personen, meistAusländer, obdachlos.

75 Ebenfalls zum Lager

82 gehörten diese Baracken, in der Nähe des Gasthauses Proskowitsch. Sie beherbergten ursprünglich die deutschen 'Arbeitsdienstmaiden' und nach dem Krieg einige Iahre zahlreiche Su de tendeutsche, die hier sogenannte Gablonzer Glaswerkstätten einrichteten. Das Foto vom 21 . Mai

1942 zeigt die 'Maiden' beim morgendlichen Apell.

76 'Immer tapfer lächeln' , war wahrscheinlich die Devise dieser Zwangsarbeiterinnen aus Osteuropa. Es

gehörte zu den Überlebensstrategien dieser Mädchen, das Denken auszuschalten, um den Glauben

an eine positive Zukunft nicht zu verlieren.

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