Steyr in alten Ansichten Band 2

Steyr in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ernst Schimanko
Gemeente
:   Steyr
Provincie
:   Oberösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-6683-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Steyr in alten Ansichten Band 2'

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9 Auf diesem Bild (aufgenommen vom Schloss Lamberg in Richtung Ortsteil Steyrdorf) sieht man im Vordergrund die Werks-

anlagen der ehemaligen Steyrer Messerindustrie. Die 1875 gegründeten Hack-Werke zählten mit ihren Besteckerzeugnissen

- vor allem mit den selbst erfundenen Wellenschliffmessern - zu den führenden internationalen Messerfirmen und erreichten

Weltruhm. Heute befinden sich die Steyrer Fachhochschule und das Museum Arbeitswelt in einigen dieser Gebäude.

10 ]osefWerndl, der geniale Begründer der Steyrer Waffenindustrie, wurde am 26. Februar 1831 als erstes von 16 Kindern der Eheleute Leopold und

]osefine Werndl im Haus Wieserfeldplatz 37 geboren. Er verbrachte seine Schulzeit in Steyr und kehrte 1 853, nach der Lehre in einer Wiener

den elterlichen Betrieb. 1 869 wurde er Generaldirektor der Österreichischen WaffenfabriksGesellschaft.

Gewehrfabrik und Absolvierung seiner Praxisjahre in Thüringen sowie in

den USA, nach Steyr zurück. 1855 übernahm er nach dem Tod seines Vaters

11 Diese Zeichnung des bedeutenden Steyrer Künstlers Franz Hölzlhuber stellt die 'Elektr. Landes-, Industrie-, Forst- und Kulturhistorische Ausstel-

lung' (2.August - 30. September 1884) dar und zeigt die erste elektrische Straßenbeleuchtung in Europa. Der elektrische Strom zur Beleuchtung

eines Teiles der Stadt Steyr sowie des Festgeländes wurde in der Heindlmühle in Zwischenbrücken (Objekt XII der Österreichisehen Waffenfabrik ) mit

Wasserkraft erzeugt. Diese Sensation rief weites Interesse hervor und so besuchten etwa 200 000 Personen Steyr, darunter auch Kaiser Franz ]oseph.

1 2 Diese Aufnahme zeigt auf der linken Seite die erste Zeugstätte am Wehrgraben, das Zerrenham-

merwerk in Aichet (Fabrikstraße 3 1-35), das zu dieser Zeit eine Nägelfabrik war. Auf der rechten

Seite ist ein Teil des Schleifersteges über den Wehrgraben zu sehen.

13 Auf der rechten Fotohälfte ist das Objekt I der Österreichischen Waffenfabrik, der Millnerhammer (Wehrgrabengasse 1-7)

abgebildet. In diesem Objekt, das 1863 von]osef Werndl erworben wurde, wurden Schmiedeteile für Gewehre gefertigt. Der

Schmiedegrat dieserTeile wurde mit den großen Schleifscheiben, die rechts im Vordergrund abgebildet sind, entfernt.

14 Dieses Bild zeigt das 1887 gebaute Depot der Waffenfabriks- Feuerwehr in der Gaswerkgasse 2a,

an einem Seitenarm des Wehrgrabens, dem sogenannten Überwasser. Heute befindet sich in die-

sem traditionsreichen Gebäude ein Jugendzentrum.

15 Im Iahr 1870 wurde die Freiwillige Waffenfabriks-Feuerwehr gegründet. N ach dem Hochwasser im

Iahr 1897 entstand die Wasserwehr derWaffenfabriks-Gesellschaft. Beide Gruppen wurden beim

großen Hochwasser von 1899 bis an ihre Leistungsgrenze gefordert.

16 In derWehrgrabengasse 18 befand sich ein Geschäft des Waffenfabriks-Arbeiter Consum Vereines. DieserVerein unter-

hielt mehrere Zweigstellen: zum Beispiel am Stadtplatz Nr. 16, in der Bahnhofstraße Nr. 15 und in der Gleinkergasse Nr 29.

Links im Hintergrund ist die Wehrgrabenschule zu sehen.

17 ]osef Werndlließ 1863 für seine Arbeiter eine Schwimmschule in der Direktionsstraße errichten. Diese musste spä-

ter einem neuen Objekt (VI) derWaffenfabrik weichen und er ließ in der Schwimmschulstraße, Ecke Wehrgrabengasse eine

neue bauen. Diese am Foto ersichtliche wurde 1 874 eröffnet und gilt heute als das älteste Arbeiterbad Europas.

18 Im Iahr 1896 wurde der 'Radfahr- Verein Waffenrad Steyr' gegründet. Die abgebildete Ansichtskarte stammt aus dem Iahr

1906. Zu dieser Zeit gab es in Steyr mehrere Radfahrvereine: unter anderem den 1884 gegründeten 'Bicyde-Club', den 1895 ge-

gründeten Verein 'Styria' und den 1900 gegründeten 'Arbeiter-RadfahrerVerein Solidarität' .

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