Steyr in alten Ansichten Band 2

Steyr in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ernst Schimanko
Gemeente
:   Steyr
Provincie
:   Oberösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-6683-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Steyr in alten Ansichten Band 2'

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29 Diese Baustelle war bis dahin die größte und teuerste Baustelle der Stadt Steyr. Tausende Schotter-

fuhren mussten mit Pferdegespannen herbeigeschafft werden. Die Grundfläche des Kasernen-

geländes betrug etwa

160 000 m-. Das Österreichische Bundesheer war in dieser Kaserne von 1964

bis zur Schließung im Iahr 200 1 stationiert.

30 Die Jägerkaserne in der Schlüsselhofgasse bestand von 1885 bis 1919.

Im Iahr 1920 übersiedelte die Fachschule und Versuchsanstalt für Eisen- und

Stahlbearbeitung von der Schwimmschulstraße in dieses Gebäude.

3 1 Dieses Bild zeigt die ehemalige Synagoge (1895 bis 1938) in der Bahnhofstraße 5. Im Iahr

1894 kaufte die israelitische Kultusgemeinde das Haus - ein ehemaliges Gasthaus der Bürgerlichen

Aktien-Brauerei - an der Ecke Bahnhofstraße / Pachergasse. Nach dem Umbau wurde dort im

Iahr 1895 ein Bethaus eröffnet. Am Dachgiebel kann man die Darstellung der Gesetzestafel sehen.

32 'Blumentage ' in Steyr am 1. und 2.Juni 1912:

Durch den Verkauf von 40 000 Heckenrosen

konnten 9 932 Kronen zu Gunsten des Spitalbaufonds gesammelt werden. Das Komitee bestand aus

Frau Amalie Lang, der Gattin des Altbürgermeisters, Frau Erna Gschaider, der Gattin des Bürgermeisters,

Frau Baronin von Buddenbrock und dem Primarius Dr. Klotz.

33 Der Neubau des Steyrer Spitals in der Sierninger Straße wurde nach Plänen des Wiener Architekten H. Schimitzek gestaltet.

Durch öffentliche Sammlungen, Wohltätigkeitsveranstaltungen und Spenden finanziert (zum Beispiel vermachte der Brauereibe-

sitzer Iohann Haratzmüller dem Spitalbaufonds die hohe Summe von 200 000 Kronen), konnte im Oktober 1913 der Bau begon-

nen werden. Am 18. September 1916 wurde das mit zweihundert Betten ausgestattete Spital feierlich eröffnet.

34 Am 1. Mai 1 9 1 3 hat die Stadt Steyr von der Gemeinde St. Ulrich die Schacherlehner- und Kammermayrgründe gepachtet und diese gemeinsam mit

dem Plattnergut in Ramingsteg an die Österreichische Waffenfabriks-Gesellschaft für den Neubau der Waffenfabrik übergeben. Großer Einsatz sowie

das Verhandlungsgeschick der Steyrer Politiker bewirkten, dass der Neubau in Steyr vollzogen wurde. Seit 1927 lau te te der Firmenname Steyr-Werke

A.G. und ab 1934 SteyrDaimier - Puch A. G. Im Iahr 1964 wurde das 100-jährige Firmenjubiläum gefeiert.

35 In den Iahren 1913 und 1914 wurde mit vollem Einsatz an derWaffenfabrik, der größten Baustelle, die Steyr je hatte, gearbeitet: Ende 1914 waren bereits 14 0 0 0 Personen

beschäftigt. Bereits im Iahr 1916 entstand der Plan für eine große Automobilfabrik auf diesem Gelände. Im Iahr 1920 gab es bereits das erste Auto, das österreichische 'Waffenauto'

Typ lImit 40 PS unter Konstrukteur Ing. Hans Ledwinka. Im Iahr 192 9 konstruierte Ing. Ferdinand Porsche in Steyr den Typ XXX. 1934 kam der Typ 100 auf den Markt,

das erste Auto mit einer Stromlinien - Karosserie, entworfen von Chefkonstrukteur Ing. Karl Jentschke.

36 Diese Aufnahme aus dem Iahr 1 92 6 zeigt eine Kolonne von PKW der Type Steyr VII bei einer Probefahrt auf der Einfahr-

bahn. Auf dieser Naturfahrbahn kam es, auch aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, zu einer enormen Staubentwick-

lung. Von diesem 6-Zylinder-Fahrzeug mit 50 PS wurden in den Iahren 192 5 bis 192 9 2 150 Stück produziert. Dieses

Fahrzeug war damals das beste und dominierendste Auto bei den Österreichisehen Alpenfahrten.

37 Das legendäre 'SteyrBaby' Typ 5 0/55, wovon 13 000 Stück erzeugt wurden, gab es von 1936 bis

1 940. Vom eleganten Typ 200/220 wurden von

1936 bis 1941 etwa

11 000 Exemplare produziert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Iahr 1946 der erste Lastkraftwagen (Typ 370 mit 8 0

PS) gefertigt, 1947 der ersteTraktor (Typ 180 mit 26 PS) und ab 1949 der Omnibus Typ 380a mit 90 PS. Insgesamt wurden in Steyr etwa 57 000 PKW,

etwa 200 000 LKW und fast eine halbe Million Traktore hergestellt; ferner auch eine große Anzahl an Wälzlager, Jagd- und Sportwaffen.

~;i220

~f180

381m Iahr 1916 begann die Österreichische Waffenfabriks-Gesellschaft mit dem Bau von Arbeiterwoh-

nungen auf der HohenEnnsleite, entlang der Abhänge zur Bahn und zur Waffenfabrik. Später wur-

den dahinter Holzbaracken und Blockhäuser errichtet.

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