Steyr in alten Ansichten Band 2

Steyr in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ernst Schimanko
Gemeente
:   Steyr
Provincie
:   Oberösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-6683-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Steyr in alten Ansichten Band 2'

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39 Mit dem Bau der Volkswohnungen (Abschnitt I und II) im Stadtteil Münichholz wurde im

Iahr 1939 begonnen. Im Iahr 1940 konnten bereits die ersten Wohnungen übergeben werden. Im

Iahr 1941 begann der Bau des Abschnittes III; 1942 wurde die Punzerschule und 1950 die Plenklberg-

schule eröffnet. Das Hotel Münichholz wurde im Iahr 1941 errichtet und im Iahr 1969 geschlossen.

40 Das linke Bild zeigt die im Iahr 1907 erbaute Stahlvilla in der LeopoldWerndl-Straße Nr. 6. Dieses schöne Gebäude wurde

im Iahr 1974 abgetragen, da auf den angrenzenden Schradergründen ein Einkaufszentrum und eine neue Hauptstraße gebaut

wurden. Das rechte Bild zeigt den ältesten Kindergarten Oberösterreichs am Wieserfeldplatz Nr. 6. Dieser wurde im Iahr 1847

eröffnet und im Iahr 1973 in das Haus Wieserfeldplatz Nr. 18 verlegt.

41 Die ehemalige Spitalsky- Villa in der Spitalskystraße Nr. 2 (früher Neuluststraße) / Ecke Redtenbachergasse wurde

nach dem Eigentümer, den Technischen Direktor (1889-1898) der Österreichischen WaffenfabriksGesellschaft Herrn Anton

Spitalsky (gestorben am 30.Januar 1909), benannt. Diese Villa wurde im Iahr 1894 erbaut und im Iahr 1977 abgetragen. Heute

befindet sich an dieser Stelle die neue Arbeiterkammer.

42 Der RenaissanceFriedhofliegt auf der Anhöhe des Steyrer Stadtteils Tabor. Er wurde zwischen 1569 und 1584 errichtet

und verfügt über einen schönen Eingangsturm, wunderbare Arkadengänge sowie wertvolle Schmiedeeisenarbeiten. Es handelt

sich dabei um den ersten und schönsten Friedhof im italienischen Stil ('Camposanto') nördlich der Alpen. 1842 wurde der

zweite Abschnitt gesegnet und 1891 ergänzt; 1909 folgte der dritte Abschnitt.

43 Über dem Eingangstor ist folgende Inschrift zu lesen: 'Bedenk Mensch

dass wir sterblich sein; du gehest für aus oder ein.

Glaube an Christum den Herrn so werdest du nicht ewig sterben. Tausend fünfhundert achtzig vier baut Steyrstadt das Schlaf-

haus hier. Auferstehn und ewiges Leben wird uns Gott aus Gnaden geben.'

44 Aufgrund der ständigen Hochwasser in Steyr mussten die Uferschutzbauten regelmäßig ausgebessert bzw. sogar erneuert werden. Das Foto aus dem

Iahr 1904 zeigt diese Arbeiten im Stadtteil Ennsdorf. Im Hintergrund sind die beiden mächtigen Türme der Barockkirche St. Michael (Michaeler-

kirche;erbautvon 1635 bis 1677) zu sehen. In der Kirche befindet sich einer der schönsten Hochaltäre Österreichs, der im Iahr 1766 geschaffen wurde. In

der Mitte des Bildes ist der Turm der ehemaligen Bürgerspitalskirche (heute Vorstadtpfarrhof) zu sehen.

45 Früher benötigte jedes Gasthaus zur Bierlagerung einen eigenen Eiskeller. Das zur Kühlung notwen-

dige Eis wurde im Winter aus Teichen und Flüssen in Blöcken herausgeschnitten (schön dokumentiert auf

diesem Foto aus dem Iahr 1905) und in die Eiskeller transportiert. Die Brauereien versorgten nur diese

Wirte mit Eis, die deren Biere ausschenkten.

46 Die Flößerei war nicht nur eine schwere und gefährliche Arbeit, sondern sie wurde auch zur Unterhaltung genützt. Wie auf

dem Foto aus dem Iahr 1936 ersichtlich, wurden von verschiedenen Ver ei nen eigene Floße für Sonntagsausflüge gemie-

tet. Mit Musikanten und Sängern an Bord ging die Fahrt zu einem der zahlreichen Gasthäuser an der Enns. Der Fluss war zu die-

ser Zeit noch nicht reguliert; die ersten Kraftwerke entstanden erst im Iahr 1941.

47 Im Juli 1951 fand in Steyr die Kajak-SlalomWeltmeisterschaft statt. Dabei konnten die beiden Steyrer Wassersportier Frau

Gerti Pertlwieser- Vock und Herr Othmar Eiterer je eine Goldmedaille erringen. Steyr kann eine jahrzehntelange Tradition im

Paddelsport aufweisen und so konnten 15 Weltmeistertitel sowie viele Silberund Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen und

Weltmeisterschaften von einheimischen Sportlern gewonnen werden.

48 Der 'Pfaffenstein' befand sich am linken Ennsufer zwischen der ]äger-

kaserne (heute HIL) und dem Gasthaus Sandmair. Da dieser Felsen ein großes

Hindernis bei der Floßfahrt darstellte, wurde er 1 905 gesprengt.

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