Steyr in alten Ansichten Band 2

Steyr in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Ernst Schimanko
Gemeente
:   Steyr
Provincie
:   Oberösterreich
Land
:   Österreich
ISBN13
:   978-90-288-6683-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Steyr in alten Ansichten Band 2'

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49 Ein Teil der am Ennskai gelagerten Floße wurde dort zerlegt und die einzelnen Baumstämme wurden mit Pferdefuhr-

werken in die umliegenden Sägewerke gebracht. Das Dampfsägewerk des Stadtzimmermeisters Julius Huber in der Marie- Va-

lerie-Straße Nr. 16 (heute Stelzhamerstraße) war eines davon. Das Foto zeigt dieses Sägewerk sowie das noch unverbaute Gebiet

von Reichenschwall mit den Geleisen der Steyrtalbahn zwischen den Bahnhöfen Sarning und Steyrdorf.

50 Diese Ansichtskarte zeigt das Dampf-Ziegelwerk des Herrn Franz Mayr (später Firma

Weindl) am Tabor und in der Wolfernstraße im Iahr 1902. In diesem Gebiet findet seit dem Iahr 1730

die Fertigung von Ziegel statt. Bis zum Iahr 1901 betrieb auch Baumeister Franz Arbeshuber in

Christkindl eine Ziegelfertigung.

Dampf-ßiegelwer~

des

Franz Mayr in Steyr.

5 1 Alte Tradition hat in Steyr auch das Hafnergewerbe, das erstmals im Iahr 1302 im Stadtteil Ennsdorf erwähnt wird. Im Iahr 1843 heiratete

JosefSommerhuber in die Hafnerei der Frau Katharina Haidinger in Ennsdorf ein. Seitdem ist der Name Sommerhuber ein Begriff in der Branche und der Be-

trieb ist derzeit die größte Keramik-Kachelfabrik auf der Welt. Diese Ansichtskarte aus dem Iahr 1906 zeigt den ehemaligen Betrieb in Ennsdorf (Lange

Gasse; heute Haratzmüllerstraße), der seit dem Iahr 1900 den Titel Kaiserlicher Hoflieferant führen durfte.

52 Dieses Foto aus dem Iahr 1910 zeigt das schöne, holzvertäfelte Geschäft des Theater-Friseurs und

Perückenmachers Rudolf Meidl in der Enge Gasse Nr. 18. Der 1860 in Steyr gegründete Familien-

betrieb befindet sich heute in der Enge Gasse Nr. 25. RudolfMeidl, der jetzige Besitzer und Urenkel des

Gründers, konnte im Iahr 1 974 den Friseur-Weltmeistertitel erringen.

53 Die Nähmaschinenund Fahrrad-Handlung des Herrn Josef Wolf am Grünmarkt Nr. 17 (abgebildet auf einem Foto aus dem

Iahr 1910) war ein wichtiger Repräsentant der SteyrWaffenräder. Diese Firma betrieb auch eine eigene Fahrradschule in der Neu-

schönau. Später übersiedelte das Geschäft in das angrenzende Haus Nr. 15 und Josefs Sohn Otto Wolf übernahm die Leitung.

Im Iahr 1987 wurde das Geschäft geschlossen.

54 Jeden Donnerstag fand am Ennskai, im Bereich der alten Neutorbrücke sowie unterhalb dieser, der

Schweinemarkt statt. oft wurden bis zu 1 000 geschlachtete Tiere zum Verkauf angeboten.

Ab dem Iahr 193 1 wurde der Schweinemarkt am Wieserfeldplatz abgehalten, wo schon früher zwei-

mal jährlich derViehmarkt besucht werden konnte.

55 Im Haus Stadtplatz Nr. 34 betrieb die 1868 gegründete Firma Iohann Stalzer die 'Erste Steyrer

Kaffee-Schnellrösterei' mittels Heißluft. Dieses Foto zeigt das Verkaufslokal, in dem neben anderen

Produkten auch die eigenen Kaffee-Spezialitäten namens 'Frühstûcks-Perle' und 'Billigin' angeboten

wurden. Die Kaffee-Lager dieser Firma befanden sich neben Steyr auch in Triest und Hamburg.

56 Die Steyrer Bürgerliche Aktien- Brauerei war Eigentümer des Restaurants 'Steyrer Brauhaussäle' in der Jägergasse Nr. 1. Auf

dieser Ansichtskarte aus dem Iahr 1908 sieht man den großen Speisesaal sowie das Vereinszimmer des Männer-Gesangs- Ver-

eins 'Krànzcheri'. Das Restaurant bestand bis zum Iahr 1930; danach wurden die Säle zur Turnhalle des Deutschen Turnvereins

umfunktioniert; von 1946 bis zum Abbruch im Iahr 1964 befand sich darin das Stadt- bzw. Ostkino.

57 Im ehemaligen Hotel 'Zum Goldenen Schiff' am Grünmarkt Nr. 15-17

wurde im Iahr 1909 das erste Kino in Steyr eröffnet. Es hieß 'Biograph' und

wurde im Iahr 1974 geschlossen.

58 Das Gasthaus 'Zum Grauen Hechten' in der Gleinkergasse Nr. 21 war ein beliebter Platz zum

Ausspannen der pferdefuhrwerke für die Bauern aus der nördlichen Umgebung von Steyr. Die Tie-

re wurden in Stallungen eingestellt und versorgt, und die Wägen und Kutschen blieben vor dem Haus

stehen, während die

Leute ihre Besorgungen in der Stadt erledigten.

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