Stühlingen in alten Ansichten

Stühlingen in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Günter Kurth
Gemeente
:   Stühlingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3407-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Stühlingen in alten Ansichten'

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17. ABGABE EINER KIRCHENGLOCKE IM ERSTEN WELTKRIEG: Das 1866 in Blasiwald gegossene Glöcklein der Pfarrkirche trug die Aufschrift: 'Mit hellem Klang, zum Kirchgang, lad ich ein, Groß und Klein.' Es mußte im Ersten Weltkrieg abgegeben werden und wurde eingeschmolzen, um 'Kriegswerkzeug' daraus herzustellen. Mesner Buttle, der 'Alte Buttlemesner', ist mit Kindern beim Abtransport dabei. - Drei weitere große Glocken wurden ihres hohen Alters wegen verschont; sie waren von dem Schaffhauser Glockengießer Johann Heinrich Lamprecht im Jahre 1604 gegossen worden.

18. BEZIRKSSPARKASSE UND GESCHÄFTSHAUS EIERMANN (heute Metzgerei Schüle) um 1910. Das 1899 von der Spar- und Waisenkasse Stühlingen erbaute Haus war ein schmucker mit rotem Sandstein eingefaßter Bau. Im Kaufhaus Eiermann lagen im oberen Stockwerk Wohnung und Praxis des Arztes Dr. Hermann Preuss; die Praxis befand sich an der rechten Giebelseite. Die Fenster an der Frontseite gehören zur Wohnung, die er mit seiner Schwester bewohnte. Dr. Preuss heiratete erst, nachdem er das Haus 'Weingarten' in der Bahnhofstraße (heute im Besitz des Maklers Gerth) hatte erbauen lassen (1914). Im unteren Stockwerk hatte der Hausbesitzer Kar! Eiermann Wohnung und Laden. Links war das Kolonialwarengeschäft, rechts der Hutsalon, der von seiner Frau, einer sehr tüchtigen und beliebten Hutmacherin, geführt wurde.

19. BEIM MÄHEN DER EICHWIESEN (1925): Ganz rechts sehen wir, mit Hund, den seinerzeitigen Besitzer der Wiese, Max Würth. An dieser Stelle stehen heute die beiden ersten (1966 eingeweihten) Gebäude des Schulzentrums.

GruB aus Siühlingen

20. DIE WIRTSCHAFT 'ZUM KRANZ' ist bereits in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts als sogenannte 'Köhlerwirtschaft' erwähnt. 1553 im Besitz Hans Bächlins, dessen Nachkommen nicht mehr wirteten, so daß das Schankrecht erlosch, erhielt ein Christoph Köhll725 erneut die Erlaubnis, eine Zapfwirtschaft einzurichten. 1755 erwarb der Bäcker Franz Anton Würth das Anwesen, das später 'Kranz' genannt wird. Wann ihm dieser Name zugelegt wurde, steht indes nicht fest. Die Wirtschaft blieb bis 1912 im Besitz der Familie Würth. Nach mehrfachem Wechsel kamen Wirtschaft und Bäckerei schließlich 1955 in den Besitz Wilhelm Kerns, der zwischen 1956 und 1963 größere Umbauten vornahm und ein Café einrichtete. Letzteres ist inzwischen geschlossen, die Bäckerei nur noch Verkaufsfiliale einer auswärtigen Firma. Der Sohn Wilhehn Kerns, Hans Kern, ist in Stühlingen als Präsident der Röllimusik und durch seine Mundartgedichte bekannt.

21. SPIELENDE KINDER IM OBERDORF , UM 1920: Rechts das sogenannte Nägelebauernhaus. Es wurde 1801 vom Landwirt Franz Würth erbaut. Ab 1879 war die Bäckerei Stoll hierin untergebracht, danach die Bäckerei Keller. Anfang der Siebzigerjahre unseres J ahrhunderts von den Eheleuten Mach gekauft, wurde das Haus 1985 versteigert und gelangte in den Besitz der Volksbank. - Im Hintergrund sieht man das 1913 von Jakob Sperandio erbaute Haus Harder, das auf den Grundmauern des 1911 abgebrannten Anwesens des Gerbers Heinrich Kehl, des Großvaters von Therese Utz und Josefine Winterhalder, errichtet wurde, der beim Brand seinerzeit ums Leben gekommen war. - links finden sich im Hintergrund das Haus von Altbürgermeister Leo Utz, im Vordergrund das 1986 abgerissene alte Haus von Agnes Heim.

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22. DAS HAUS PORTULAZI im Oberdorf, vor dem Ersten Weltkrieg: Bis 1881 stand hier ein stattliches Bauernhaus mit einem unter dem Garten gelegenen großen Gewölbekeller. Als das Haus abbrannte, wurde hier 1882 ein Neubau errichtet, den Hermann Portulazi 1907 erwarb. Dessen Tochter heiratete den heutigen Altbürgermeister Leo Utz, der das Haus mit seiner Frau noch immer bewohnt. Ganz hinten sieht man das 1721 erbaute Haus, das heute Julius Würth gehört und in dem der 'Lithograph' Emil Würth bis zu seinem Tode 1917lebte und arbeitete, - Das Haus im Hintergrund links wurde 1801 erbaut und enthielt im unteren Teil von 1908 bis 1929 die Schlosserei von Joharm Würth. Später ging es in den Besitz der Familie Stoll über und enthält heute das Blumengeschäft Stoll.

23. EMIL WÜRTH, der Lithograph: am 17. Januar 1831 als Sohn des Schuhmachers (?) Josef Würth geboren, erlernte er das Lithographenhandwerk in Freiburg. Nach einem längeren Aufenthalt in Baden-Baden machte er sich schließlich in Stühlingen selbständig. Da der Steindruck mehr und mehr durch die Buchdruckereien verdrängt wurde, richtete er selbst eine solche ein. Neben Landschaftsdarstellungen, Ansichtsund Glückwunschkarten druckte er vor allem Formulare. Durch die Aufhebung des Bezirksamtes Stühlingen erlitt sein Geschäft starke Einbußen. Dennoch verlegte Emil Würth seinen Betrieb nicht in die neue Amtsstadt Bonndorf, sondern blieb seiner Vaterstadt Stühlingen treu. - In seiner Freizeit war Emil Würth ein begeisterter Maler. Eine Reihe seiner Ölgemälde wurde mit bezirksamtlicher Genehmigung am 20. Juli 1898 verlost. Emil Würth verstarb am 13. Februar 1917 im Alter von 86Jahren.

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24. DIE WUTACHSTIMME, das 'Publikationsorgan für die Gemeinde Stühlingen und Umgebung', wurde von Emil Würth herausgegeben. Die erste Probenummer erschien am 1. Dezember 1894. Die Zeitung erschien regelmäßig an jedem Mittwoch- und Samstagabend. Der Abonnementspreis betrug 'bei der Expedition abgeholt vierteljährlich 80 Pfg., halbjährlich 1 Mark 60 Pfg. Postabonnemente mit dem bezügl. Portozuschlag. Insertionspreis: Für lokale Inserate 6 Pfg., auswärtige 8 Pfg. die viergespaltene Petitzeile oder deren Raum. Bei Wiederholungen Rabatt'. Die Zeitung rentierte sich indes nicht und mußte daher bereits am 29. September 1897 wieder eingestellt werden.

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25. BLICK VON DER MÜHLENHALDE GEGENDEN RANDENVOR DEMERSTEN WELTKRIEG: Der Mannim Vordergrund mit dem Fahrrad ist der Steinhauer Fink, der den Tuffsteinbruch im Weilertal in Pacht hatte. Im Feld sitzend sehen wir den Altbürgcrmeister und Buchbinder Franz Würth, den Großvater von Hanni und I1se Würth, Neben ihm sitzt der Jagdaufseher Süß senior. Die kahlen Stellen in Oberwiesen und im Schinderwald stammen vom Abbau der Kalk- und Gipssteine, die sowohl über als auch unter Tage gebrochen wurden. Gegenüber der Firma Steinweg (Zwirnerei) führten damals zwei große Stollen tief in den Berg hinein.

26. Um 1915: BLICK AUF KIRCHE UND ûBERSTADT: Ein idyllisches Bild: spielende Kinder auf dem 'Krumme-Furche- Weg', der heutigen Sommerhalde, dem Weg zur Pulverhütte. Das größte Mädchen ist Maria Stoll, die jüngste Schwester von Altgärtner Stoll. Das blonde Kind ist die Tante von Malermeister Siegfried Geng. Ganz rechts in der Mitte das Haus Würth, die Wirkstätte des Lithographen Emil Würth (1831-1917).

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