Strasburg (Uckermark) in alten Ansichten Band 1

Strasburg (Uckermark) in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Lutz Libert
Gemeente
:   Strasburg (Uckermark)
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6174-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Strasburg (Uckermark) in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

49 Im alten Stras burg gab es zahlreiche Vereine. 1863 wurde ein Männerturnverein gegründet. und für das Vereinsleben war die 1883 gegründete Freiwillige Feuerwehr sehr wichtig. Auf die ältesten Traditionen konnte aber der Schützenverein verweisen. In jedem [ahr führte der Schützenverein am Wochenende nach Fronleichnam ein großes Schützenfest durch, zu dem hier die Teilnehmer durch die Falkenberger Straße ziehen.

50 Dem Schützenverein gehörten etwa zweihunden Mitglieder an. Die Kleidung der Schutzen bestand aus dem blauen Rock und weißer Hose. Bei den festlichen Auf .. zügen trugen die Schützen an ihren Helmen farbige Federbusche. Offiziere harten weiße Federbusche, Mannschaften schwarze und die Mitglieder des Spielmannszuges trugen diese in rot.

5 1 Die älteste urkundliche Erwähnung der Stras burger Schützenvereinigung erfolgte 1419. Diese Urkunde war 1894 Anlaß, das 475jährige Bestehen zu feiern.Vom 24. bis zum 28. Mai feierten die Schutzen mit zahlreichen Gästen dieses [ubiläum. Auch in anderen [ahren verstanden die Schützen zu feiern. 1922 fand das Bundesschützenfest in Strasburg statt. 1 939 wurde das letzte Schützenfest gefeiert, bevor der Krieg und die Zeit danach für mehrere [ahrzehnte dieseTradition unterbrachen.

52 Zu den beliebten Ausflugszielen an den Sonntagen gehörte stets der Stadtsee. Bis zur Liebesinsel mit dem Breiten Stein, ein beliebterTreffpunkt der Jugend, führte eine Promenade. 1922 entstand hier die städtische Badeanstalt. Am anderen Seeufer ist die Stadt zu sehen, in der Bildrnitte die Türme der evangelischen und der katholischen Kirche.

53 Nordwestlich von der Stadt liegt der Hellteich, ebenfalls ein recht idyllischer Ort. Die Gebäude am Südufer gehörten zu der Brauerei.

54 Zahlreiche Cafés und Gastwirtschaften gab es einst in der Stadt. An der Ecke Kónigs- und Mittelstraße, direkt am Markt, lag das Café Oehmcke, wo man auch vor dem Haus sirzen konnte.

55 Eine andere Ansicht der gleichen Konditorei. Auf der Bank neben dem Eingang genießt der Bäcker und Konditor Walter Oehmcke den wohlverdienten Feierabend.

56 Um 1900 gab es in Strasburg vierzehn Bäckermeister, die häufig auch eine Konditorei betrieben. Den hübschen Namen 'Café Niedlich' trug das Lokal von Berthold Hoeft.

CAFÉ NIEDLICH, Ieh.: Berthold -Hoeft Strasburg, U.-M.

57 Neben dem bereits vorgestellten Hotel 'Preußischer Hof' lag das Hotel 'Nussbaum'. Vor dem Hotel stand nicht etwa ein Nußbaum, vielmehr hieß der Eigentümer August Nussbaum. Die beiden Hoteliers ließen sich viel einfallen, um Gäste in ihre Häuser zu holen. Beide schickten mittags und abends ihre Pferdeomnibusse zu dem gut einen Kilometer entfernten Bahnhof, um mögliche Gäste und deren Gepäck abzuholen.Als vor dem 'Preußischen Hof' die erste Zapfsäule für Benzin aufgestellt wurde, ließ Nussbaum ebenfalls eine Tanksäule aufstellen. Herr Nussbaum besaß außerdem noch ein weiteres wirtschaftliches Standbein: Rechts in

dem Hotel lag ein Kolonialwarenladen.

58 Durchaus mithalten mit den beiden genannten Hotels konnte das Gasthaus 'Zum Kronprinzen', was die gute Küche betraf.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek