Strasburg (Uckermark) in alten Ansichten Band 1

Strasburg (Uckermark) in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Lutz Libert
Gemeente
:   Strasburg (Uckermark)
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6174-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Strasburg (Uckermark) in alten Ansichten Band 1'

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59 Am Stadtwall hatte Paul Köhler seinen als Ausflugslokal beliebten 'Rosengarteu'. In den Sommermonaten konnten die Gäste im Freien Kaffee oder Bier zu sich nehmen.

Strasburg U.-M.

Pa u! Köhlers Rosengarten.

60 Sonntagnachmittags ging es in den Rosengarten. Stolz ließ sich die Familie einschließlich des Hundes vor Gartenzwergen und Gipsreh fotografieren.

Burgwal! b. Strasburg VIM.

61 Etwas weiter war der Spaziergang nach Burgwall, seit 1974 ein Ortsteil von Stras burg. An Wandertagen zogen Schulklassen mit ihren Lehrern hierher. Die Bezeichnung 'Burgwall' leitet sich von der einstigen slawischen befestigten Siedlung an diesem Ort ab. In der ernst von Slawen besiedelten Uckermark ist dieser Name nicht ungewöhnlich, sechs oder sieben weitere Wohnstätten führen ebenfalls den Namen 'Burgwall' .

62 Die Geschäfte abseits des Marktes wiesen noch nicht die großen Schaufenster und Schriftfelder auf. Bei dem Bäcker Hinz wies nur ein bescheidenes Schild am Sims auf das Geschäft hin.

63 Während die Gebäude um den Markt 1945 zerstört wurden, blieben in den Nebenstraßen noch Gebäude aus dem 18. [ahrhundert erhalten. Dieses Haus pfarrstraße 41 entstand ursprünglich als Kolonistenhaus. 74 refugierte Familien erhielten um 1700 die Berechtigung zur Ansiedlung. Sie brachten den Tabakanbau mit.

64 Ebenfalls zu einern Kolonistengehöft gehörte dieses Wohnhaus mit dem nebenstehenden Stall in der Pfarrstraße. Nach ihrer Herkunft nannte man die Hugenotten 'Wallonen' .

65 Nach 1700 lebten in Strasburg auch mehrere [ûdische Familien, Iüdische Händler übernahmen den Aufkauf des von den Hugenotten angebauten Tabaks, 1942 wurden die letzten drei Iuden von den Naüonalsozialisten deportiert. Nur der etwas versteekt gelegene jüdische Friedhof erinnert an diese Seite der Stadtgeschichte.

66 Noch einmal die Schulstraße mit der Marienkirche im Hintergrund. Der Name dieser Verlängerung der Falkenberger Straße stammt natürlich von der hier errichteten Mittelschule. Unmittelbar hinter der pfarrkirche diente ein zweigeschossiges Gebäude als Waisenheim, später als Schulgebäude. In diesem Haus, das zu den ältesten erhaltenen in Strasburg zählt, entstand nach 1974 das Hei-

matmuseum.

67 Am westlichen Ende der Feldstraße ist die alte Windmühle zu erkennen. 1488 wurde erstmals eine Mühle in Stras burg erwähnt, sicher war dieses die Wassermühle westlich des Stadtkerns, nach der die Mühlenstraße ihren Namen trägt. Später gab es auch Loh- und Gerbmühlen der Tuchmacher und Schneidemühlen zur Holzverarbeitung.

68 Die Mühle an der Feldstraße war eine Bockwindmühle zum Getreidemahlen. 1600 wurde erstmals eine Windmühle in Strasburg errichtet, da die Wasserversorgung der alten Wassermühle nicht mehr dem Bedarf nachkam. Um 1800 gab es hier sogar zwei Windmühlen.

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