Strasburg (Uckermark) in alten Ansichten Band 2

Strasburg (Uckermark) in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Dr. Lutz Libert
Gemeente
:   Strasburg (Uckermark)
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6499-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Strasburg (Uckermark) in alten Ansichten Band 2'

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Einleitung

Das Bild der Stadt Stras burg (Uckermark) hat sich in den vergangenen [ahren bedeutend gewandelt. Zahlreiche neue Geschäfte und Wohnhäuser entstanden, aus dem einstigen Wasserturm wurde ein Hotel, von dessen Plattform aus den Besuchern ein weiter Blick über die Stadt und die Umgebung geboten wird. In der Breiten Straßen und anderen Altstadtbereichen entdeckten die Bewohner den Reiz der alten Fachwerkfassaden wieder. Im vergangenen Jahrhundert verschwanden die Fachwerke unter Putzschichten, zum einen sollte die Ansicht dem Zeitgeschmack entsprechend 'städtischer' wirken, zum anderen konnten die Eigentümer so günstigere Prämien bei den Feuerschutzversicherungen abschließen.

Seit dem Frühsommer 1997 erfolgen auf dem historischen Marktplatz umfangreiche Ausgrabungen, bei denen auch der gesamte Grundriß des alten Rathauses zu Tage karn. Das Interesse der Strasburger und ihrer Gäste an der Geschichte der Stadt ist sehr groß. Eine erfreulich große und positive Resonanz fand die in dieser Buchreihe 1995 vorgelegte Auswahl histori scher Ansichten vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die

193 Oer [ahre. Verlag und Autoren kommen daher gern dem Wunsch nach, diesen zweiten Band mit Bildern aus dem alten Stras burg (Uckermark) herauszugeben. Zahlreiche Bürger haben aus ihren eigenen Sammlungen Bilder für den Abdruck zur Verfügung gestellt. Ihnen gilt der besondere Dank für das

Zustandekommen der Auswahl. Einen besonderen Glücksfall ist es zu verdanken, daß auf dem Dachboden der Adler-Apotheke etliche Glasnegative geborgen wurden, die nahezu hundert [ahre alte Aufnahmen zeigen. Auch diese konnten mit einbezogen werden.

Einige Motive, der Markt, die Marienkirche oder der Bahnhof, die bereits aus dem ersten Band bekannt sind, wurden hier erneut mit einbezogen. Eine andere Perspektive oder der zeitliche Abstand lassen so Veränderungen und Details sichtbar werden. Etliche der hier vorgestellten Ansichtskarten tragen den Vermerk, daß sie von Geschäftsleuten aus der Stadt angefertigt wurden. Zu Beginn unseres [ahrhunderts betrieb der Stras burger Fotograf H. Bernhardt auch einen Postkartenverlag. In den zwanziger [ahren war die Buchhandlung Manske in diesem Metier sehr aktiv und auch der Buchhandler Paul [ahn gab Ansichtskarten heraus.

Eine der hier abgebildeten Karten trägt auf der Rückseite den handschriftlichen Vers von S. Perm er:

Nun gehtst du schlafen kleine liebe Stadt,Die Sonne brennend in die nahen Wälder fällt. Ein sanfterWind durch grünes Schilf und goldnes Kom leis rauschend streicht.-

Ein ferner Vogelruf om See, die Wolken müd sich wiegen,Schon steigt die Nacht herauf.

Die letzten Lichter still verlöschen,

Nun kannst du schlafen liebe, kleine Stadt.

Mit aufgenommen sind in diese Sammlung auch einige Aufnahmen aus benachbarten Dörfern. Für die Einwohner umliegender Gemeinden war und ist Strasburg die nächstgelegene Stadt für Einkäufe, den Arztbesuch und der Sitz wichtiger Ämter. Neuensund und Gehren gehören seit 1992 sogar als Ortsteile zu Strasburg (Uckermark).

Die Autaren

1 Diese Ansicht zeigt Strasburg im 18. Jahrhundert aus südöstlicher Richtung. Die Marienkirche erhielt nach dem Stadtbrand von 1681 einen niedrigeren Turm als vordem. Links von der Kirche ragt der Turm des Rathauses auf.

2 Das Stadtpanorama von Osten, daher wirken die Türme der evangelischen und der katholischen Kirche dicht nebeneinander stehend. Rechts ragt derTurm des

1927 fertiggestellten Wasserwerkes auf, daneben steht auf dem Seeberg die Villa des ehemaligen Bürgermeisters HerrmannMerk.

3 Die Marienkirche trug vor der Reformation den Namen St. Laurentius. Vorn im Bild die 1913 aufgestellte Umzäunung des Kriegerdenkmals, das 1963 abgebrochen wurde. Das Gebäude links war das Geschäftshaus von Bernhard. Die drei Häuser rechts haben die Zerstörung 1945 überstanden und sind noch vorhanden.

4 Diese Aufnahme entstand erst nach der Zerstörung der Stadt 1945. Wo einst die Häuser der Altstädter Straße standen, wachsen vor den Mauerresten Unkraut und Gestrüpp. Der Giebel links gehört dem Gemeindehaus und vor den Kastanien ist der Schlauchturm des Feuerwehrhauses zu erkennen.

5 DerTurm der Marienkirche ist zu dem Neueindecken des Daches eingerüstet. Diese Aufnahme entstand 1968. Das links in das Bild ragende Geschäftshaus war als einziges im Bereich der nördlichen Marktstraße und der Altstädter Straße 1945 nicht völlig zerstört worden. 1971 wurde es abgerissen.

6 Das Denkmal für die Gefallenen der Kriege 1864, 1866 und 1870/71 blieb nach 1945 erhalten. Schlossermeister Ipson in der Mühlenstraße erhielt den Auftrag für eine Metallschale, die anstelle des Adlers die Spitze zierte. Ein einfaches Scherengitter aus Holzlatten ersetzte die einstige Umrandung.

7 Diese Sicht bot sich um 1930 vom Rathausturm in Richtung der Marienkirche. Hinter der Kirche ragen Giebel und Dach der Mittelschule auf. In dem großen Gebäude vorn links waren eine Bäckerei, eine Arztpraxis und das Café Gräp. Das nebenstehende Geschäft von Bernhard wurde bereits vorgestellt und an der Einmündung in die Schulstraße sind noch die Gaststätte Köningsberg und das Kaufhaus Kopp zu erkennen.

8 Das Schuhgeschäft von 'Korthals' stand an der Südseite des Marktplatzes. In der 'Meyer-Filiale' daneben konnten die Kunden Lebensmittel erwerben.

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