Straubing in alten Ansichten

Straubing in alten Ansichten

Auteur
:   Alfons Huber und Dr. J. Prammer
Gemeente
:   Straubing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2546-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Straubing in alten Ansichten'

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109. Auf die gesamte Häuserfront der Bahnhofstraße hat hier der Fotograf sein Objektiv gerichtet. Entlang des von Bäumen gesäumten Trottoirs erhebt sich vorne das Haus des Spenglers David Wörtz, das später in die Hand von Alois Kiermeier überging. Das angrenzende Gebäude gehört dem Kunstgärtner und Hoflieferanten Karl Kiendl. Die Häuserzeile wird vom Turm der evangelischen Kirche unterbrochen. Hinter dem dichten Baumbestand verbirgt sich die protestantische Kirche. Am Ende der Straße ist das abgewalmte Dach des Hotels Neumayer zu erkennen. Durch die Bombenzerstörungen im Zweiten Weltkrieg hat die Straße ihr ursprüngliches Gepräge verloren.

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110. Im Vorfeld des Bahnhofs steht dieses noch aus der Zeit der Königlichen Bayerischen Ostbahn stammende Wärterhaus mit dem schwenkbaren Wasserkran unter dem Giebel. Neben einer Signalscheibe hat sich der Bahnwärter postiert. Rechts von ihm ist ein dreiachsiger Abteilwagen Ill, Klasse abgestellt.

111. Am Ende des letzten Jahrhunderts gab es weder an der Passauer Straße noch an der Landshuter Straße eine Bahnüberftihrung. Auf dem Bild ist der schienengleiche Übergang der Landshuter Straße zu sehen, Vorne verlaufen die Gleise der Bahnstrecke von Regensburg nach Passau. Dahinter ftihrt ein eigenes Gleis zu den Lagern der Eisenhandlung J. Primbs. Durch ein Gitter zur Straße hin abgeschlossen sind mehrere gedeckte und ein offener Güterwagen zu sehen, Der Wagen im Vordergrund gibt sich durch sein asymmetrisches Brernserhaus als ehemaliger Ostbahngepäckwagen zu erkennen, der später als Güterzugbegleitwagen Verwendung fand.

112. Vom Dach der Realschule sieht man in die Passauer Straße. Rechts der Straße liegt das Haus des Schneidermeisters Josef Bergbauer. Hinter dem Nachbargebäude hat der Steinmetz Leonhard Lukas sein Lager. An der Einmündung der Mühlsteingasse steht rechts das Gebäude des Tapezierers und Möbelhändlers Josef Wiendl. Daran schließt sich das Café Luitpold an. Am Rande der Vorstadt verlaufen die weiträumigen Gleisaulagen des Bahnhofs. An der Äußeren Passauer Straße, die noch von wenigen Wohnbauten gesäumt ist, erhebt sich die 1886 von den Barmherzigen Brüdern errichtete 'Kretinenanstalt', die 1900 wesentlich erweitert wurde. Dahinter dehnt sich die Strafanstalt aus, 'Nach den neuesten Anschauungen und Bedürfnissen' erbaut, wurde sie im Jahre 1901 eröffnet. Die beiden Ziegeleien sind heute längst stillgelegt und überbaut.

113. Auf alle Geschoßebenen verteilt, lassen sich hier die Parliere und Handwerker mit dem verantwortlichen Bauleiter im Vordergrund vom Fotografen im Bild festhalten. Entlang der Wittelsbacherhöhe erstreckt sich die ausgedehnte Kavalleriekaserne. Mit ihrem Aufbau, der sich bis etwa 1914 hinzog, begann man in den Jahren 1904/05. Das Königliche Bayerische 7. Chevauleger Regiment 'Prinz Alfons' , das am 1. Oktober 1905 in die Garnisonsstadt Straubing einzog, wurde in diese stattlichen Mannschaftsbauten verlegt, die sich hier kurz vor der Fertigstellung präsentieren. 'Straubings Kasernement ist das modernste und schönste im Regiment', zu dem auch noch die Kasernen in Bamberg und Ansbach zählten.

114. Dieses Bild zeigt keine bedeutenden Bauwerke, keine schönen Straßenzüge, keine stolzen Bürgerhäuser in den neuen Vorstädten. Hier wird ein Bliek hinter die Fassaden der sogenannten guten alten Zeit getan. Die nüchterne Aufnahme der Hinterhöfe entlang der Regensburger Straße verdanken wir einem Fotografen, der sich bescheiden 'Amateur de la Fotografie' nennt. (Foto Ludwig Neurnayer.)

115. Auf der Nordseite der Regensburger Straße liegt das Brauhaus Dietl, eine 'vollständig der Neuzeit entsprechend erbaute und eingerichtete Brauerei', eine 'Sehenswürdigkeit I. Ranges'. Der benachbarte Sommerkeller mit seinem schattigen Garten, in dem die hellen und dunklen Lagerbiere ausgeschenkt wurden, war ein beliebter Treffpunkt,

116. Das Wochenende nützen viele Straubinger gerne zu einern Ausflug zu den nahegelegenen Wirtsgärten an der Wundermühle, in Sossau oder zum Mooshäusl im Stadtpark. Wen der Durst auf dern Weg zum Mooshäusl gar zu sehr plagte, der konnte schon bald nach dem Stadtgraben im Redlbacher Keller, im Volksmund Staunzenkeller geheißen, einkehren. Bei schöner Witterung fand der geplante Spaziergang gar manches Mal im angeschlossenen schattigen Biergarten ein frühes Ende, und es gehörte schon viel Entschlußkraft dazu, dem süffigen Weißbier rechtzeitig zu entsagen undsich auf den Heimweg zu machen.

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