Straubing in alten Ansichten

Straubing in alten Ansichten

Auteur
:   Alfons Huber und Dr. J. Prammer
Gemeente
:   Straubing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2546-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Straubing in alten Ansichten'

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9. Neben der schon erwähnten Schranne fand westlich des Turmes auf dem Platz zwischen Hotel Seethaler und der Einhorn-Apotheke alljährlich ein Markt besonderer Art statt: der sogenannte Gesinde- oder Arnermarkt. Auf ihm warben die Bauern des Gäubodens oder ihre Schmuser die zurneist aus dem Bayerischen Wald stammenden Hilfskräfte für die Ernte an, Das Wahrzeichen der Stadt präsentiert sich hier mit seinem neuen Kupferdach und rnit weiß-rot bemalten Fensterläden. (Foto L. Arnold.)

10. Blickt man vom Stadtturm den Theresienplatz hinauf, so bestimmen der achteckige Tiburtiusbrunnen, die Dreifaltigkeitssäule und der Zwiebelturm der Jesuitenkirche das Bild. An der nördlichen Häuserzeile überragen der Treppengiebel des ehemaligen St. Emmeramer Getreidekastens und der turmartige Ostabschluß des Dietlbräus die Dächer, Links im Bild hat der Kaufmann Sali Seligmann seine Waren im Freien vor seinem Geschäft aufgebaut. (Foto vor 1895.)

11. Wie beim Theresienplatz so waren auch beim Ludwigsplatz die Schmalseiten einst durch wuchtige Tortüme geschlossen. An Stelle des Unteren Tores wurde 1810 das sogenannte Ludwigstor in klassizistischem Stil errichtet. Die Durchfahrt ist von zwei Obelisken gesäumt, die von Pavillons flankiert sind, Obwohloft als Verkehrshindernis empfunden, konnte sich das Ludwigstor bis in unsere Zeit behaupten. Auch am Ludwigsplatz wurde Markt gehalten. Der Gemüsemarkt findet auch heute noch an jedem Wochentag statt. (Foto Edrn. Arnold.)

12. Vom Erkerturm der heutigen Rosenapotheke aus wird die geschwungene Form der gesamten Platzanlage noch einmal besonders deutlich. Hinter den Treppengiebeln der nordseitigen Häuser ist der Turm von St. Jakob zu sehen. In der Mitte des Ludwigsplatzes erhebt sich an der Einmündung von Fraunhoferstraße und Flurlgasse der 1644 erbaute Jakobsbrunnen, das städtebauliche Gegenstück zum Tiburtiusbrunnen am Theresienplatz. (Foto Franz Limbrunner, vor 1893.)

13. Obwohl gerade nicht Markttag ist, herrscht auf dem Ludwigsplatz reges Treiben. Die nach Süden schauenden Geschäfte haben ihre Markisen heruntergezogen. Rechts vom Stadtturm ist der 1893 errichtete Treppengiebel des Rathauses mit seinem abschließenden Glockenturm zu sehen. Am Giebel des östlichen Turmanbaus fehlt noch die erst 1903 angebrachte Marienfigur, ein Werk, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts geschaffen wurde. (Foto 1895/1903.)

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14. Das Straubinger Rathaus, das 1382 durch Zusammenlegung zweier angekaufter Privathäuser entstand, hat hier bereits seinen gotischen Giebel mit Glockenturm verloren. Bei der 1892/93 durchgeführten Restaurierung wurde der 1828 beseitigte ursprüngliche Giebel in neugotischer Form wieder angebracht. Damals wurde das Erdgeschoß noch von zahlreichen kleinen Läden beherrscht. Über den Auslagen führen die Abzüge der Öfen ins Freie. Ihre Rauchfahnen haben dunkle Rußspuren im Anstrich der Fassade hinterlassen. (Foto vor 1893.)

15. Nur für einen kurzen Augenblick ist es dem Fotografen gelungen, das hektische Treiben am Theresienplatz anzuhalten. Neben dem Rathaus, das wir hier noch einmal vor dem Umbau erleben, bietet der Kaufmann Wilhelm Anton Schuch seine Kurz-, Woll- und Weißwaren an. Im Erdgeschoß des Rathauses ist die 'Polizeiwache' untergebracht. Die Beamten konnten sich schon damals aus der Bäckerei nebenan ihre Schuber! und Brezen besorgen. (Foto vor 1893.)

16. Nach der 1892/93 erfolgten Renovierung ist das alte Rathaus kaum mehr wiederzuerkennen. Ein neugotischer Glockengiebel ragt über die Fassade, der ehemals schmiedeeiserne Balkon im ersten Obergeschoß hat eine steinerne Balustrade erhalten. Die große, einst geschlossene Dachfläche ist durch unschöne Dachgauben unterbrochen. Im Zuge dieser Renovierung haben auch die Läden im Erdgeschoß viel von ihrem ursprünglichen Charme verloren.

17. Das stattliche spätmittelalterliche Haus mit dem filigranen Treppengiebel an der Ecke vom Theresienplatz zur Jakobsgasse war einst der Getreidekasten des bedeutenden Klosters St. Emmeram zu Regensburg. Ab 1876 war im Erdgeschoß das Königliche Postamt untergebracht. Das Obergeschoß beherbergte eine Weinwirtschaft und das Stadttheater. 1901 war auch das Stadtbauamt in den ehemaligen St. Emmeramer Kasten eingezogen, ehe er 1922 die Stadtsparkasse aufnahm.

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I

18. Alljährlich ziehen am vierten Fastensonntag die 'Steckermanner', die Mitglieder der Marianischen Männerkongregation, in festlicher Prozession über den Platz. Zahlreiche Bürger haben sich schon, anstatt weiter an der Prozession teilzunehmen, für einen Besuch der Festbuden entschieden, die vor der Jesuitenkirche aufgebaut sind. Dem Chor der Kirche gegenüber liegt das Haus des Metzgers Josef Scharrer, in dem auch der Schuhmachermeister Ludwig Wiest seine Werkstätte eingerichtet hat. Das Nachbarhaus mit der kleinen Hausmadonna ist im Besitz des Mehlhändlers Xaver Urban, der erst kurz vorher sein Geschäft von der Schmidlgasse auf den Theresienplatz verlegt hat, (Aufnahme 25. März 1908.)

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