Straubing in alten Ansichten

Straubing in alten Ansichten

Auteur
:   Alfons Huber und Dr. J. Prammer
Gemeente
:   Straubing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2546-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Straubing in alten Ansichten'

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19. Im Jahr 1822 erwarb Ludwig Neumayer das Gebäude der Bierbrauerei Wacker, eine der damals 22 Brauereien im Stadtgebiet von Straubing. Das Bild zeigt den Zustand des an der Ecke vorn Theresienplatz zur Ottogasse gelegenen Gebäudes kurz vor dem Umbau. Während links vorn breiten Tor noch die Gäuwagerl parken, ziehen rechts bereits die Maurer auf. (Foto 1910.)

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20. Nach der von Bezirkstechniker Schwarz irn Jahre 1910 durchgeführten äußerlichen Renovierung präsentiert sich das Brauhaus mit neuem Ziergiebel und einer erst damals freigelegten gotischen Fenstergruppe. Vor dem Tor zeigt sich der stolze Besitzer mit seiner Familie. Die Brauerei Neumayer zählte damals zu den zehn noch im Stadtgebiet verbliebenen Brauereien. Links schließt sich der Ausschank der Brauerei an. (Foto 1910.)

21. Dem St. Emmeramer Kasten schräg gegenüber steht an der Südseite des Theresienplatzes der Wind berger Kastenhof. Das gotische Gebäude mit dem hohen Dachstuhl nahm die Getreideabgaben der zahlreichen Klosteruntertanen im Gäuboden auf. Seit 1795 wohnten dort auch die Patres, die als Professoren am hiesigen Gymnasium wirkten. Nach dem Krieg wurde das Denkmal abgebrochen, an seiner Stelle ein Kino errichtet.

22. Das alte Adelshaus mit dem geschweiften bareeken Giebel, das sich im Besitz der Bayrischen Vereinsbank befindet, wird gerade umgebaut. Für die neuen Kassenräume liefert die Firma Max Sterr den Linoleumboden. Auch die Schneiderei Zeilmann hat in ihrem Schaufenster 'Ausverkauf wegen Geschäftsumbau' angekündigt. Ob die in diesem Gebäude eingerichtete Praxis des Arztes Philipp Gift gut ging, kann heute nicht mehr festgestellt werden.

23. Das im Kern spätmittelalterliche Gebäude wurde 1696 von der Stadt als Quartierhaus für prominente Gäste erworben. Seit 1825 war hier die Post untergebracht. Zugleich befand sich in dem Gebäude auch eine Wirtschaft. Daraus entwickelte sich das renommierte Hotel 'Zur Post', in dem sogar Mitglieder des Königshauses logierten. Nachdem der Hotelbetrieb eingestellt worden war, teilten sich die Kaufleute A. Setz und E. Joehem das Erdgeschoß. Heute ist dort der Konzern Woolworth angesiedelt.

24. Der älteste nachweisbare Besitzer dieses Hauses war der Gastwirt Jörg Hendlmair. Die späteren Generationen blieben diesem Gewerbe treu. Nach dem Stadtkoch Franz Xaver Hampersberger erwarb es 1887 der Metzger und Stadtkoch Josef Roßmüller. In seinem gediegenen Lokal neben der hauseigenen Metzgerei gab es als besondere Spezialität 'Täglich frische Bratwürste'. Das vor den neugierigen Blieken der Passanten geschützte 'Speisezirnmer' ist heute transparent geworden. Statt bayrischer Schmankerl werden nun Hamburger, Big Mäc und Mc Rib angeboten.

25. Das einstige Haus des Jordan Utz wurde 1685 von der Lebzeiter- und Wachszieherfamilie Hoeber erworben, in deren Besitz es bis 1885 blieb. Das im Kern spätmittelalterliche Gebäude, dessen klassizistische Fassade aus dem ersten Viertel des vorigen Jahrhunderts stammt, wurde 1910 vom Konditormeister Josef Krönner erworben. Auf unserem Bild teilen sich noch der Zinngießer Josef B. Hüttinger, der Lebzelter Josef Spießl und der Schuhwarenhändler Franz Ansin das Erdgeschoß. (Foto vor 1910.)

26. Gegenüber dem Café und der Konditorei Krönner steht das Hotel-Restaurant 'Zum Schwarzen Adler' des Mathias Sturm. Im Erdgeschoß ist auch noch die Tuchhandlung der Gebrüder Dom untergebracht, 'das größte Spezialtuchgeschäft am Platze'. Spater übernahm J.B. Loibl den Hotelbetrieb. Er empfahl sein Haus per Inserat 'einem hochgeehrten reisenden Publikum'. Heute hat das Erdgeschoß sein Aussehen grundlegend verändert. In dem restlos entkernten Gebäude ist aus der ehemaligen Handlung des Nagelschmieds Carl Stufter ein Eisenwarengeschäft geworden. (Foto Edm. Arnold, 1911.)

27. Das romantische Aussehen des Innenhofes der Seilerei Regensburger mit den von wildem Wein überwucherten Umgängen kann doch nicht darüber hinwegtäuschen, daß das Haus schon bessere Zeiten gesehen hat. Heute ist die Idylle langst Vergangenheit. Wo über viele Generationen hinweg in dem langgestreekten Hof Seile gedreht und gespannt wurden, befinden sich nun moderne Geschäftsräume des Kaufhauses Hafner.

28. Das schöne spätmittelalterliche Adelshaus mit dem höchsten Satteldach der Stadt und der barocken Straßenfassade aus dem Jahr 1700 steht auf der Südseite des Ludwigsplatzes zwischen Steinergasse und Flurlgasse. Es gehörte der Familie Niedermayer, die im Erdgeschoß eine Eisen- und Stahlwarenhandlung betrieb. Einer Anzeige des Jahres 1909 zufolge gab es hier nicht nur 'alle Sorten Stahl, Ambosse und Schraubstöcke', sondern auch 'Revolver, Terzerole ... Pulver und Zündschnüre' zu kaufen. Das Erdgeschoß wird nach oben von sechs gußeisernen Platten und Handwerksdarstellungen abgeschlossen, die heute im Gäubodenmuseum verwahrt werden. Auf die Firma Niedermayer folgte das Modegeschäft Sauter, welches das Schuhhaus Deichmann ablöste. (Foto H. Urban.)

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