Straubing in alten Ansichten

Straubing in alten Ansichten

Auteur
:   Alfons Huber und Dr. J. Prammer
Gemeente
:   Straubing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2546-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Straubing in alten Ansichten'

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39. Eingekeilt zwischen die schmalen Anwesen des Kaufmanns Josef Loibl und des Messerschmieds Max Auer erhebt sich das Geburtshaus des Straubinger Weltfahrers Ulrich Schmidl. In der 1893 neugestalteten, von manchen Zeitgenossen als 'schrecklich' empfundenen Fassade wirkt die monumentale Hausmadonna von 1710 wie ein Fremdkörper.

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40. Das Geschäftshaus der Manufakturwarenhandlung Josef Edenhofer erhielt 1895 seine im Stil der Neurenaissance gehaltene Fassade mit ihrem Ziergiebel und dem dominierenden Eekerker. Im Erdgeschoß befindet sich neben dem Geschäft des Hausbesitzers der Laden des Juweliers Anton Maischhofer, der später ins Krönneranwesen wechselte. 1906 war in dem Gebäude die Königliche Filialbank untergebracht. Heute beherbergt es das Fürstliche Bankhaus Thurn und Taxis.

41. Der Ludwigsplatz ist festlich mit Fahnen geschmückt. Auf ihm haben sich zahlreiche Menschen in Erwartung eines vom Unteren Tor kommenden Festzuges versammelt. Links im Bild steht das Schnittund Modewarenhaus Paul Bauer mit seiner neugotischen Treppengiebelfassade, Bis vor kurzem war in dem Gebäude das Modehaus Hafner untergebracht. (Foto Ludwig Neurnayer, 1895/1901.)

42. Die zahlreichen Innenhöfe der Straubinger Bürgerhäuser sind leider heute weitgehend verschwunden. Ein Juwel besonderer Art war der dreigeschossige Hof des ehemaligen Deschauerhauses, der an drei Seiten von Lauben umgeben war. 1874 wurde das Gebäude vom Hofjuwelier und Goldschmied Joharm Nepomuk Deschauer erworben. Später zog in dem Haus der Textilkaufmann Sauter auf, Heute werden hier die Textilien der Firma Wöhrl verkauft, (Foto Hieringer, Passau.)

43. An das Deschauerhaus schließt westlich ein schmales Gebäude an, das 1880 vom Nagelschmied Jakob Stufler erworben wurde. Bereits 1911 war das Gebäude für sein Geschäft zu klein. Die Firma Carl Stufler zog in ihr heutiges Gebäude am Ludwigsplatz, wo sie ihr 'stets grosses Lager in: Prima gestanzten EmaillkochGeschirre ... Bestecke, Löffel, sowie Geflügelscheren etc. . . .' feilbot. In das ehemalige Stuflerhaus zog das Schirmgeschäft Trabert ein, das heute noch dort besteht. (Foto Edm. Arnold, vor 1911.)

44. Schon immer war eine Baustelle in der Ottogasse ein arges Verkehrshindernis. Das Baugeschaft Dendl ist hier mit den Arbeiten für den Neubau des Tabakfabrikanten Martin Dietl beschäftigt. Zum Theresienplatz hin schließen die Gebäude der Bäckerei Georg Löw sowie der 'Färberei und chemisehen Wäscherei' Karl Burger an. Gegenüber der Einmündung in den Theresienplatz befindet sich die Hofeinfahrt der Gastwirtschaft der Brauerei Leser, heute Hotel Röhrl. (Foto Adolf Hofrnann, nach 1897.)

45. Ursprünglich befand sich das Städtische Waisenhaus für 'älternlose hiesige Bürgerskinder" im Stadtpfarrhof. Nach dem Brand von 1780 stand es am Unteren Rain , 'in der angenemsten und gesündesten Gegend der Stadt', ehe es Am Platzl entlang dem neugepflanzten Stadtpark als 'Städtische Waisen- und Pflege-Anstalt für Arme Kinder neuerrichtet wurde.

46. Von der schattigen Durchfahrt des Stadtturmes aus geht der Bliek nach Süden in die Steinergasse. Ihr Name erinnert daran, daß Straubing die erste Stadt war, die in Bayern mit einem Straßenpflaster versehen wurde (1379). Am Ende der Gasse schiebt sich der Chor der 1393 grundgelegten St.-Veits-Kirche ins Bild. Den Bliek nach Süden schließt der machtige Bau der Vereinsbank am Stadtgraben ab.

47. Wie viele Gasthäuser der Stadt besitzt auch der Regensburger Hof eine lange Tradition. Ursprünglich war das Gebäude eine Brauerei , ehe es um 1860 in einen Gasthof umgewandelt wurde. Wo man einst eigenes Bier braute, richtete man 'Depot und Ausschank der Thomasbrauerei München' ein. Spater zog die Hypobank in das Gebäude. Heute befindet sich an der Stelle der ehemaligen Gaststuben eine weitläufige Passage des Modehauses Hafner. Das schmale Nachbarhaus in der Steinergasse war einst Wohnhaus und Werkstätte von Jakob Sandtner , der dort 1568 sein berühmtes Stadtmodell schuf.

48. Die Einmündung der Flurlgasse in den Stadtgraben ist durch die weiten Gartenflächen des St.Vinzentius-Heimes gekennzeichnet. Die Straße ist nach einem berühmten Sohn der Stadt benannt:

Mathias von Flurl. Er war ein bedeutender Naturwissenschaftler und Begründer der Geologie in Bayern. Sein Geburtshaus steht unweit des Sr-Vlnzentius-Heims in der Rosengasse. Unter den steilen gotischen Giebeln im Hintergrund fällt sofort der des Niedermayer-Hauses am Ludwigsplatz auf, der die umliegenden Dächer bei weitem überragt.

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