Straubing in alten Ansichten

Straubing in alten Ansichten

Auteur
:   Alfons Huber und Dr. J. Prammer
Gemeente
:   Straubing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2546-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Straubing in alten Ansichten'

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69. Die wenigen Passanten auf dem Bild zeigen, daß die Volksfestzeit in Straubing noch nicht begonnen hat. Durch das alte Stadttor an der ehemaligen Straße nach Regensburg strömen seit 1812 alljährlich im August Stadt und Land zum nahegelegenen Hagen, dem Volksfestplatz. Das Spitaltor ist das einzige noch erhaltene Stadttor im heute großenteils geschleiften mittelalterlichen Befestigungsring der Stadt. (Foto H. Urban, 1919.)

70. Das spätmittelalterliche Spitaltor geht in seiner heutigen Gestalt auf das Jahr 1628 zurück. Die beiden hier noch bewohnten Anbauten wurden erst nach dem Stadtbrand von 1780 errichtet. Für die Sicherheit der Fußgänger wurde nach dem Zweiten Weltkrieg je ein .... Durchgang zu beiden Seiten der Durchfahrt ausgebrochen. (Foto Edm. Arnold.)

71. Das Viertel Unterm Rain wurde erst nach 1474 in die Stadtbefestigung einbezogen. Links im Bild sind noch die Fluchten der frühen Stadtbefestigung sichtbar, über der sich, von mächtigen Bäumen fast verdeckt, die 1832 errichtete klassizistische Anlage des Kalvarienberges erhebt, (Foto H. Urban, um 1920.)

Gasthaus u n t e r m Hain ~-lIsrehanJ d r- Expodb,ouuc,·d Les o r,

72. Dem Gasthaus 'Unterm Rain' steht heute noch einiges bevor. Für 3 Uhr lädt Johann Neumann bei freiem Eintritt zum 'Concert der vollständigen Kapelle des Kgl, 1. Jägerbataillons' ein. In unseren Tagen sinnt das Haus solch illustrer Vergangenheit nach.

73. An das Gasthans schließt ostwärts ein umzäunter Biergarten an. Wer damals das süffige Helle der Exportbrauerei Leser in aller Ruhe schlürfen wollte, mußte sich in den schattigen Anbau zurückziehen. Die frischgepflanzten Kastanienbäume spendeten noch zu wenig Schatten.

74. Im Viertel Unterm Rain waren vor allem die Weißgerber und Fischer angesiedelt. Die zahlreich vorhandenen Quellen förderten die Ansiedlung dieser Gewerbe. Unter dem abgewalmten, gebroehenen Giebel des ehemaligen Ledererhauses mit seinem durch einen Holzladen verschlossenen Dachfenster wurden auf dem großen Boden einst die Felle zum Trocknen aufgehängt.

75. An der Nordwestecke der alten Stadtbefestigung erhebt sich der Polizeiturm oder Weyterturm, der in den Jahren ab 1477 errichtet wurde. Unter ihm führt die Straße Unterm Rain durch einen Torbogen der erweiterten Stadtbefestigung nach Westen. Das Eisenkreuz auf dem Steinsockel neben der Straße wurde im Jahre 1842 zur Erinnerung an die Gefallenen bei der Belagerung der Stadt im Österreichischen Erbfolgekrieg (1742) errichtet.

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76. Die Westseite der Stadtbefestigung vom Polizeiturm zum Jesuitenkolleg liegt in der späten Nachmittagssonne. Während auf dem von Bäumen beschatteten Weg entlang der Grabenböschung ein Passant seinen Zamperl spazieren führt, nützt der Seilermeister Hien die ungestörte Lage zum Spannen und Drehen seiner Seile. Zwischen den Bäumen ist der Schornstein der Glockengießerei Gugg zu erkennen. Von der alten Beschaulichkeit ist nichts mehr geblieben. An Stelle der alten Alleebäume zieht nun die großspurig ausgebaute Westtangente vorüber. (Foto Edm. Arnold.)

77. Im Jahre 1912 konnte das Straubinger Volksfest sein lOOjähriges Jubiläum begehen. Zur IOO-Jahrfeier des ehemaligen Landwirtschaftsfestes hatte man sich besenders viel vorgenommen. Kurz bevor Buden, Zelte und andere Lustbarkeiten aufgebaut waren, entstand die Aufnahme. Doch schon der erste Festtag war schlimm verregnet. Infolge lang anhaltender Regenfälle traten Donau und Moosmühlbach über die Ufer. Es 'kam das Kotmeer'. (Foto Frz, Limbrunner.)

78. Eine Straubinger Wetterregel besagt: Während des Volksfestes hat das Wetter strahlend zu sein! Dies ist nur allzu oft in Erfüllung gegangen. Ausgerechnet zur Jahrhundertfeier 1912 spielte der Wettergott nicht mit, Dauerregen setzte den Volksfestplatz unter Wasser. Daß aber ein echter Straubinger sich durch widrige Witterungsverhältnisse nicht von seinem Volksfestbesuch abhalten läßt, zeigt der Andrang im Glückshafen. Links erkundet indessen ein Passant mit seinem Spazierstock die Untiefen, die er auf dem Weg vom Bierzelt zum Glückshafen überwinden muß.

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