Stürzelberg in alten Ansichten

Stürzelberg in alten Ansichten

Auteur
:   Jost Auler und Jakob Justenhoven
Gemeente
:   Stürzelberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4628-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Stürzelberg in alten Ansichten'

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9. Familie Boes, Schulstraße, im lahre 1913. Anna Maria Boes geborene Schotten und Gottfried Boes vor ihrem Hofim Jahre 1913. Bei ihr stehen die Söhne Hubert (rechts) und Heinrich sowie die Tochter Christine. Heinrich hält einen Zugochsen, der eine umgedrehte Schleife zieht, auf dem eine hölzerne Egge liegt. Die für einen kleinen Ort am oberen Niederrhein typische Darstellung - ein Großteil der Leute verdiente ihr Geld als Ackerer, also Kleinbauern, oder aber als Tagelöhner - wirkt für diese Aufnahme gestellt. So sind die Bügelfalten in der Schürze von Anna Boes unübersehbar. Die bescheidene Hofanlage, die später auch eine Getreidemühle beherbergte, lag an der damals noch unbefestigten und nicht ausgebauten Schulstraße.

10. Die Ackerer-Familie Richrath. Diese Aufnahme entstand wohlI9Il. Die Bauernfamilie Richrath steht mit ihrem Pferd vor ihrem im Jahre 1855 erbauten Hof in der Schulstraße 12. Neben der Schulstraße bilden die Feldstraße, die Uferstraße, die Biesenbachstraße, die Oberstraße und vor allem die Straßen auf dem Kapellenberg den ursprünglichen Siedlungskern des Ortes.

11. Beim Pflûgen. Johann Faßbender von der Schulstraße 41 arbeitet hier mit Pferd und Pflug auf seinem Acker bei St. Peter. Das Foto entstand um 1930; zu dieser Zeit erfolgte die Bodenbearbeitung noch durchweg mit tierischer Arbeitskraft. Bei dem abgebildeten Pflug handelt es sich um einen sogenannten 'Honksploch' , also einen Hundepflug. Bei den Reeherehen zu diesem Foto wurde Verfassern sogar noch der Name des Pferdes genannt; es hieß Remo.

'Bohnenabend' 1930. Als diese Aufnahme entstand, wurde Nachbarschaftshilfe noch groß geschrieben. Auf diesem Bild sitzen mehrere Nachbarn zusammen zum gemeinsamen Ableinen der Bohnen. 'Bohnenabende' - diese Arbeit wurde meistens abends erledigt - waren früher üblich.

12. Ziegenhûten im Grind. Das Bild zeigt Kinder beim Ziegenhüten auf dem Grind. Die Ziege ersetzte der ärmeren Bevölkerung die Kuh. Nach der Schule und während der Ferien ließen Kinder die Ziegen im Grind, der Rheinschlinge bei Stürzelberg, weiden. Die Aufnahme datiert um 1930.

13. Oberstraße 1925. Kinder vor dem Haus Oberstraße 36 im Jahre 1925. Hier wohnte auf der ersten Etage der langjährige Schützenpräsident Cornelius Hackenbroich (1903-1926), der vor dem Ersten Weltkrieg als Brunnenbauer weit bekannt war. So existiert zum Beispiel ein Zeitungsbericht überihn. Nach dem Krieg wandte er sich dem vom Vater vererbten Beruf des 'Hotschemachers' zu; Hotsche waren Holzschuhe mit einer Lederkappe.

14. Hauptstraße 1912. Dieses Bild wurde als Postkarte im August 1912 ins benachbarte Zons gesandt. Es zeigt Johann und Sibylla Hüsch vor ihrem Haus an der Hauptstraße, der heutigen Biesenbachstraße. Die Frau wurde als Sybilla Staudt 1859 in der Kupfergasse in Köln geboren. In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde sie von ihrem Vater als Halbwaise nach Stürzelberg zur Familie Schmitz gebracht und dort aufgezogen. Da der Vater von Sibylla Schiffer war, ist anzunehmen daß er Stürzelberg als kleinen Hafenort kennengelemt hatte.

15. Der Rodewig-Hof. Der Rodewig-Hofum 1910 mit den Töchtern des Besitzers. Ganz links das Hausmädchen, dann Veronika, Gertrud und Katharina Rodewig. Der Hof - er lag an der FeldstraBe 120, der späteren Rheinstraße bzw. Uferstraße 7 - wurde zu Beginn der siebziger Jahre abgebrochen.

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16. Ein typisches Haus in Stûrzelberg. Dieses um 1910 entstandene Foto zeigt uns ein für unsere Ortschaften am linken Niederrhein typisches Haus. Die Häuser standen mit den Schmalseiten zur Straße, waren in der Regel nur eineinhalbgeschossig und nicht sonderlich lang. Hier, Schulstraße 14, steht Gertrud Kop mit ihren Kindern vor ihrem Elternhaus.

17. Schneiderwerkstatt. Die Familie Schmitz vor ihrem Haus in der heutigen Biesenbachstraße um 1912; hier unterhielten drei Brüder eine Schneiderwerkstatt. In einer Anzeige empfahlen sie sich 'für Lieferungen sämtlicher Uniformen für Vereine jeder Art'. Sie belieferten die Feuerwehren und Schützenvereine der umliegenden Dörfer.

18. Die sogenannte Schwanenburg. Bis zum Ende der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts diente dieses mehrstöckige Fachwerkhaus den Gilbacher Bauern als Lager- und Umschlagplatz für Getreide. Erbaut wurde das Gebäude der Türbalkeninschrift zufolge im Jahre 1711; es stand gegenüber dem Haus Oberstraße Nr. 2 am Fuße des Kapellenberges. Neben den Lagerräumen beherbergte das Gebäude den Gasthof 'Zum Schwan'; die Halterung für das Schild, das einen Schwan zeigte, ist noch erkennbar. Das Haus wurde 1945 nach der Besetzung Stürzelbergs durch die Amerikaner durch deutschen Beschuß von der rechten Rheinseite zerstört.

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