Stürzelberg in alten Ansichten

Stürzelberg in alten Ansichten

Auteur
:   Jost Auler und Jakob Justenhoven
Gemeente
:   Stürzelberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4628-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Stürzelberg in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

39. Kommunionkinder 1903. Die Kommunionkinder des Jahrganges 1891 mit dem Hauptlehrer Breuer, der Lehrerin Schnitzler und dem geistlichen Rektor Kreuer vor der 1861 erbauten Volksschule.

40. Kommunion im Jahre 1919. Wohl im Jahre 1919 entstand diese Aufnahme vor dem Schulgebäude mit den Kommunionkindern. Die Mädchen in weißen Kleidern sind 'Führ- und Streuengelchen' . Links steht der katholische Rektor Gustav Biesenbach, rechts der Hauptlehrer Michael Breuer. Bemerkenswert die Schrift an dem Gebäude; sie weist auf die Engländer, Schotten, Franzosen und Belgier hin, die in den ersten Jahren nach dem Ersten Weltkrieg Stürzelberg besetzt hielten und die als 'Rheinpolizei' in der Schule einquartiert waren.

41. Rheinfähre. Zwischen Stürzelberg und Mickeln bestand zumindest seit Anfang des 19. Jahrhunderts eine Fährverbindung. Sie wurde von den Einwohnern wöchentlich wechselnd durchgeführt. Die Fährgerechtsame wurde später verpachtet. 1910 erhielt Heinrich Richrath, der bis dahin eine Nachenfähre unterhielt, die Erlaubnis, mit seinem Motorboot 'Heinrich', geeicht auf 59 Personen, gegen Entgelt Personen über den Rhein zu befördern. Das Foto mit dem Motorboot 'Anna' (oben) an der Anlegestelle der Jücht (Mickeln) mit dem Panorama von Stürzelberg im Hintergrund entstand um 1930. Nach dem Tod des letzten Fährmannes Heinrich Richrath jun. wurde der Fährbetrieb zwischen Stürzelberg und Jücht, also Düsseldorf, 1965 eingestellt.

Strandbad. Um 1930 errichtete der Fährmann Heinrich Richrath das 'Stürzelberger Strandbad' (Bild unten). Das Holzhaus mußte wegen des alljährlichen Hochwassers nach jeder Saison abgebaut werden.

..

42. Fähre 'Pilt lupp' im Grind. Das obere Bild zeigt das Restaurant und Fährhaus 'Zum Pitt Jupp' im Grind um 1925. Es wurde 1863 von dem Fischer Peter Josef Schimmelpfennig erbaut. Diesem wurde zum 1. Januar 1884 gestattet, einen Fährbetrieb zum Benrather Ufer aufzunehmen; diese Einrichtung besteht noch heute. Die untere Aufnahme zeigt die Anlegestelle mit den zwei Motorschiffen 'Annemarie' und 'Pitt Jupp'. Einige hundert Meter weiter rheinaufwärts bestand vom 'Haus Jussenhoven' nach Urdenbach von 1828 bis 1896 ebenfalls eine Fährverbindung. 1924 wurde der Familie Schimmelpfennig die Betreibung eines Strandbades mit Liegewiesen und Umkleidekabinen genehmigt.

43. Hochwasser 1920 im Grind. Dieses Foto oben zeigt das durch das Hochwasser 1920 zerstörte Haus Spickenagel im Grind. Im Hintergrund das Haus Jussenhoven.

Hochwasser im Grind. Hochwasser des Rheines 1926 oder 1930: Die Wiesen und Weiden des Grindes bei Stürzelberg sind überschwemmt. Die Aufnahme unten wurde vom Dach des RWE-Kesselhauses in Düsseldorf-Reisholz über den Rhein auf die nächste Rheinschlinge gemacht. Am äußeren rechten Bildrand ist Zons zu erkennen. Auf dem Rhein fährt ein Schleppzug mit vier Kähnen zu Berg, gezogen von einem Motorschleppboot und gefolgt von einem Raddampfer.

44. Rheinarbeiter und ihre Boote. Rheinarbeiter aus Grimlinghausen bei Neuss, die in Stürzelberg einen Stützpunkt unterhielten, überholen ihre Fahrzeuge (1930). Links im oberen Bild der Schiffsbauer Peter Franzen, der diese hölzernen Nachen einst gebaut hatte.

Rheinnachen. Die Fahrzeuge der Rheinarbeiter um 1930 am Stürzelberger Ufer. Von links nach rechts auf dem unteren Bild sind drei Fahrnachen aus Holz, ein hölzerner Baunachen, der zum Transportieren von Kies verwendet wurde, ein Peilnachen sowie ein Baupram zu sehen.

45. Fischfang im Rhein. Der Aalschocker des Wienand Schimmelpfennig vor Pitt Jupp im Rhein verankert. Schimmelpfennig lehnt an der Reling (links). Das Foto entstand um 1930. Schimmelpfennig betrieb neben der Fischerei eine Gastwirtschaft im Grind und er arbeitete als Rheinarbeiter .

46. Fischtag Juli 1903. Diese Aufnahme einer 'Angel- und Fischpartie' entstand im Jahre 1903 am Rhein. Auf der Rückseite der Karte steht zu lesen: 'Zur Erinnerung an den Fischtag Juli 1903'. Links im Bild ist der Polizeidiener zu sehen, in der Bildmitte hält der Stürzelberger Jakob Justenhoven ein großes Fischnetz, die sogenannte 'Tüttebell' , der Mann rechts daneben mit weißem Hemd und Weste eine Angel; der gefangene Fisch baumelt vor seinem Gürtel. In der Kutsche sitzt J. Scherpenbach, dessen Name zwar überliefert ist, über den man aber sonst nichts weiß. Die Kutsche ist pferdelos und auch die Angler und Fischer in ihren guten Anzügen erscheinen für dieses Foto gestellt. Sicher ist aber dennoch die Bedeutung des Fischfangs für die hiesige Bevölkerung.

47. Ein Stürzelberger Fischer im Grind. Der Fischer Jakob Justenhoven mit seiner ältesten Tochter und zwei Söhnen vor einem Gefährt (Motorkutsche ?) in den Rheinwiesen 1904. Der Fischer trägt seine Arbeitskleidung: kniehohe Gummistiefel, robuste Hose mit Gürtel, Hemd und Schirmmütze.

48. Baggermaschine auf dem Silbersee. Urn 1910 entstand diese Aufnahme der Arbeiter auf der Baggermaschine auf dem künstlich angelegten Silbersee am Rhein. Gefördert wurde Kies. Rechts im Vordergrund - mit Zigarre und Uhrkette - ist der Firmeninhaber Josef Sommer zu sehen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek