Stuttgart in alten Ansichten

Stuttgart in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Wolfgang Müller
Gemeente
:   Stuttgart
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2936-7
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Stuttgart in alten Ansichten'

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89. Bäume und Sträucher, Holzzäune, ein kleiner Kiosk und eine Litfaßsäule sind neben der Straßenbahn und dem Pferdefuhrwerk die netten Details dieser Aufnahme, Wir sehen hier die Tübinger Straße bei der Kreuzung mit der Paulinenstraße. In der Mitte die von 1871 bis 1879 im frühgotischen Stil erbaute katholische Marienkirche. König Karl machte für ihren Bau eine Schenkung in Form von zwanzig Zentnern Kanonenmetall und einer Glocke aus französischen Kanonen. Die deutsche Beute und Kriegsentschädigung der Franzosen nach dem Krieg von 1870/1871 war selbst für den Bau von Gotteshäusern gut genug (1903).

90. Hier der Bliek von der Mozartstraße über die schön gestaltete Grünanlage und die Olgastraße hinauf zum steilen Bopserweg. Das Anwesen links (Olgastraße 91) gehörte der Brauerei Siegelberg AG, die Wirtschaft und Biergarten an einen 'Restaurateur' verpachtet hatte. Das herrschaftliche Gebäude rechts (Olgastraße 93) ist die aus dem Denninger'schen Bierkeller (1832) hervorgegangene 'Villa Weißenburg' (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Villa über dem Bopser!), ein komfortables Wohnhaus (1843). Die mächtigen, schattenspendenden Kastanienbäume standen in dem einstigen Wirtschaftsgarten. Der Denninger'sche Bierkeller war damals die größte Bierwirtschaft der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg wurden beide Gebäude zerstört (1903).

91. Der steile Bopserweg war eine steinige und nicht gerade bequerne, aber schnelle Verbindung vom Bopser hinab über den Wilhelmsplatz in die Stadt. Hier waren Spaziergänger mit gemessenen Schritten genauso anzutreffen wie der Maurer aus Kernnat, der in fast anderthalbstündigem Fußmarsch zu seiner Baustelle nach Stuttgart eilte. (Urn 1900.)

Stuttgart, Bopserweg.

Stuttgart.

Neue Weir.slei~e, Olqa- u. falbenhennenslraße.

92. Die Häusergruppe in der linken Bildhälfte zwischen Neuer Weinsteige und Olgastraße wurde vom Krieg weitgehend verschont. Den Abschluß des Falbenhennenplatzes (rechts) dagegen bildet heute eine dürftige Nachkriegskulisse. Auffallend ist die Weite von Straßen und Plätzen für Menschen zu Fuß und zu Wagen. Hier war die letzte Haltestelle der Linie 7, bevor sie bergauf den Bopser erreichte. Die Geleise wurden vor einigen Jahren herausgenommen und die Strecke auf Omnibusbetrieb umgestellt. (Um 1910.)

93. Die Sonnenbergstraße im Südosten der Stadt wurde um die Jahrhundertwende mit gediegenen Mehrfamilienhäusern und bürgerlichen Villen bebaut. An ihren Hängen wuchs in früheren Jahren ein recht ordentlicher Wein. Sie war ein beliebter Weg zum schatrigen Kienlewald und zu den Höhen zwischen Geroksruhe und Degerloch. Auch der nächste Weg nach Rohracker und Alt-Sillenbuch führte über die Sonnenbergstraße steil bergauf zur 'Stelle'. Die Aufnahme entstand auf der Höh

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